Bahnhistorischer Lehrpfad Preda – Bergün

Der bahnhistorische Lehrpfad am Albula von Preda nach Bergün ist der Klassiker unter den Bahnwanderwegen schlechthin.

Für Frühling 2008 ist die Eröffnung eines Bahnmuseums in Bergün geplant und die Wanderung von Bergün nach Filisur wird in den nächsten Jahren zum faszinierenden Bahnerlebnis für Jung und Alt ausgebaut.

Anreise nach Preda

Mit der SBB nach Chur und weiter mit der Rhätischen Bahn (RhB) via Thusis, Tiefencastel und Filisur nach Preda.

Preda – Bergün

Länge
8 km
Höhendifferenz
415 m
Zeitbedarf
2 h (ohne Pausen und Fotohalte)

Von Preda aus schlängelt sich der Wanderweg durch die wildromantische Landschaft des oberen Albulatal und führt — einmal hoch über dem Flüsschen Albula, einmal direkt neben ihm — an faszinierenden Kunstbauten der Rhätischen Bahn vorbei entlang nach Bergün. Immer wieder erläutern Schautafeln den Bau und den Streckenverlauf der achterbahnartigen Bahnlinie und aufgehängte Fahrpläne informieren über die Durchfahrzeiten der Züge.

Steinbogenbrücke von unten

Leider war mir das Glück nicht immer hold bzw. ich wollte nicht eine halbe Stunde auf den nächsten Zug warten, so dass ich einige Brücke ohne Zug fotografieren musste.

Kurz vor Bergün kann gut man beobachten, wie sich die Bahn mit zwei Kehrtunnels den Hang hinauf schlängelt und mühsam Höhe gewinnt.

Das Schlussstück des Weges führt durch Bergün selbst. Eindrücklich sind die alten Häuser mit ihrer typischen Architektur. Wer Zeit hat, muss das Ortsmuseum besuchen. Im Dachgestock befindet sich nämlich ein originalgetrues Modell der Albulabahn im Masstab 1:87.

Heimreise ab Bergün

Mit der Rhätischen Bahn nach Filisur und via Tiefencastel und Thusis oder via Davos und Klosters nach Chur.

Fazit

Der Bahnhistorische Lehrpfad war anno 2004 meine erste «Bahnwanderung». Von der Streckenführung und den gut 100 Jahre alten Kunstbauten bin ich noch immer beeindruckt. Ich werde diesen Weg sicherlich wieder mal unter die Füsse nehmen, spätestens wenn die Fortsetzung nach Filisur eröffnet wurde.

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Copyright © 2007 Hanspeter Oberlin

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