Tipps zur Vorbereitung und Planung

Jede Bahnwanderung muss seriös vorbereitet und geplant werden. Am Anfang mag das alles kompliziert klingen, doch man bekommt schnell Routine und desto einfacher geht es.

Langfristige Vorbereitung

Dazu gehört einerseits das (einmalige) Beschaffen der Ausrüstung, die Informationsbeschaffung über die geplanten Bahnwanderungen und das Studium von Routenbeschreibungen und Erfahrungsberichten.

Ideen für Wanderungen und Ausflüge sammeln

Als Ideenlieferant dazu dienen mir Prospekte, Berichte aus Zeitungen, Zeitschriften und Internet oder Spezialangebote z.B. von Railaway. Diese sammle ich geordnet nach Regionen oder Themen. Eine Auflistung verschiedener Ideen findet sich auch auf dieser Website unter Wandervorschläge.

Bahnwanderung vorbereiten

Habe ich mich für eine bestimmte Bahnwanderung entschieden, müssen zuerst detaillierte Informationen beschaffen werden: Routenbeschreibung, Erfahrungsberichte und Kartenmaterial. Aufgrund dieser Informationen versuche ich mir ein Bild über Distanz, Höhenprofil, Schwierigkeitsgrad und Marschzeit sowie allfällige Gefahren zu machen. Muss ich eine Bergbahn benützen, suche ich auf der entsprechenden Homepage nach den Betriebszeiten und vor allem nach der letzten Talfahrt. Bei längeren Wanderungen suche ich auch nach Verpflegungs- und Einkaufsmöglichkeiten sowie nach Möglichkeiten, die Wanderung in Teiletappen aufzuteilen, abzukürzen oder vorzeitig abzubrechen. Zum Schluss suche ich im Online-Fahrplan der SBB nach möglichen Verbindungen für die Hin- und Rückreise.
Alle Informationen drucke ich aus und lege sie in ein Mäppli, damit ich sie bei Bedarf schnell und vollständig zur Hand habe.

Damit ich flexibel bin, habe ich immer mehrere Bahnwanderungen mit unterschiedlichem Zeitbedarf in verschiedenen Regionen in Vorbereitung. So kann ich mich relativ kurzfristig für die eine oder andere Bahnwanderung entscheiden oder am nächsten Tag spontan etwas unternehmen.

Kurzfristige Vorbereitung und Planung

Ein paar Tage vor der geplanten Bahnwanderung überprüfe ich die Informationen im Mäppli. Ist kein Wanderweg z.B. wegen Erdrutsch gesperrt? Fahren die Bergbahnen? Gibt es aktuellere Informationen? Stimmen die ausgedruckten Fahrplanvorschläge noch?

Wetter

Bereits ein paar Tage vor der geplanten Bahnwanderung beobachte ich, wie sich das Wetter entwickelt. Da ich meist ein paar Wanderungen vorbereitet habe, kann ich mich auch kurzfristig für eine andere Gegend entscheiden.

Fahrplan

Über den Online-Fahrplan der SBB suche ich nach der besten Verbindungen für die Hinreise und nach mehreren Möglichkeiten für die Rückreise und drucke diese aus. Falls ich einer Bahnstrecke entlang wandere, drucke ich mir noch das entsprechende Fahrplanfeld aus, damit ich nicht das schwere Kursbuch mitschleppen muss.

Billett

Spätestens am Vortag kauft man sich am Bahnhof seines Vertrauens das nötige Billett. Als Besitzer eines Generalabonnements entfällt für mich dieser Schritt.

Getränke und Verpflegung

Ob man Wasser, Tee, verdünnten Fruchtsaft, isotonische Getränke oder Coca-Cola einpackt, ist egal. Hauptsache, man nimmt besser zu viel statt zu wenig mit! Zum Essen habe ich meist Sandwiches und für zwischendurch Biberli oder Getreideriegel dabei.

Packen

Bereits am Vorabend packe ich meinen Rucksack bzw. lege alles bereit, was ich mitnehmen möchte. So geht am Morgen beim Aufbruch in der Hitze des Gefechtes nichts vergessen.

Ab- und Zurückmelden

Kontaktpersonen (Angehörige, Bekannte, Nachbarn) sollten über die geplante Wanderung und -zeiten informiert werden. Diese können im Notfall Polizei oder Rettungskräfen alarmieren.
Bei Wanderungsende und nach der Rückkehr nach Hause informiert man die Kontaktpersonen kurz, damit sie wissen, dass alles in Ordnung ist.

Copyright © 2007 Hanspeter Oberlin

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