Tipps zum Bahnfahren

Fahrplan

Die besten Verbindungen für die Hin- und Rückreise findet man auf dem Online-Fahrplan der SBB. Einfach Von, Nach, Datum und gewünschte Abfahrts- oder Ankunftszeit eingeben, auf «Verbindung suchen» klicken und innert Sekunden erhält man Verbindungsvorschläge. Durck Klick auf «Druckansicht» erhält man eine für den Drucker optimierte Version ohne störende Werbung.
Geübte Bahnfahrer wählen für die Hin- und Rückreise verschieden Strecken durch Eingabe eines Via ein. Zum Beispiel kann man von Zürich ins Berner Oberland entweder via Bern oder via Luzern und Brünig reisen.

Ist man unterwegs, kann man über SMS oder WAP den Fahrplan konsultieren.

Für Vielfahrer, welche gerne spontan ihre Pläne ändern, empfiehlt sich die Anschaffung eines Kursbuches.

Billett

Um sich ein Bild über die Kosten machen zu können, klickt man bei der entsprechenden Verbindung im Online-Fahrplan der SBB auf «Preis/Billett».

Das entsprechende Billett kauft man spätestens am Vortag am Bahnschalter seines Vertrauens. Die SBB kennt auch Online-Tickets und Mobile-Tickets, dazu muss man sich allerdings zuerst registrieren.

Viele Gemeinden bieten auch spezielle Tageskarten zu günstigen Preisen an, mit denen man den ganzen Tag in der Schweiz bahnfahren kann. Diese Gemeinde-Tageskarten muss man jedoch frühzeitig reservieren.

Im Zug unterwegs

Im Zug darf man sich wie zu Hause fühlen, jedoch sollte man sich wie ein Gast benehmen und Rücksicht auf die anderen Mitreisenden nehmen!

Sind noch mehr als genügend Sitzplätze frei, kann man sich etwas breit machen und der Rucksack kann auf einem eigenen Sitzplatz mitreisen. Ist der Zug gut ausgelastet, gibt man die nicht benötigten Sitzpläte an andere Reisende ab und der Rucksack reist auf der Gepäckablage oder unter dem Sitz weiter.

Bei den Verbindungsvorschlägen im Online-Fahrplan der SBB ist vermerkt, welche Züge ein Restaurant/Bistro oder eine Minibar mitführen. Trotzdem kann es sein, dass das Restaurant/Bistro geschlossen ist oder die Minibar keine Sandwiches oder Getränke mehr hat. Deshalb empfiehlt es sich, auf längeren Reisen Getränke und Verpflegung mitzunehmen.

Damit unterwegs (vor allem abends, wenn es draussen dunkel ist) keine Langeweile aufkommt, nimmt man am besten etwas zu Lesen mit.

In den Fernverkehrszügen der SBB (IC, IR, ICN, EC und ICE) und bei vielen Privatbahnen sind Zugbegleiter unterwegs, welche bereitwillig Auskunft erteilen und über Anschlusszüge informieren. In unbegleiteten Zügen kann man auch andere Mitreisende fragen.

Umsteigen

Muss man umsteigen, ist auf den ausgedruckten Verbindungsvorschläge ersichtlich, wann und ab welchem Gleis der nächste Zug fährt. Trotzdem sollte man sich an den Monitoren kurz informieren und auf Lautsprecherdurchsagen achten, ob der Zug nicht doch von einem anderen Gleis abfährt.

Für die wichtigsten grossen Bahnhöfe können auf der Website der SBB Bahnhofspläne herunter geladen werden. Damit kann man sich schon vor Reiseantritt über die Umsteigewege informieren.

Mit der Zeit kennt man die wichtigsten Bahnhöfe und findet z.B. in Zürich den schnellsten Weg von der Bahnhofhalle zu den Gleisen 21-24.

Einkaufsmöglichkeiten

In kleineren Bahnhöfen gibt es meistens nur einen einzigen Kiosk oder avec.-Shop. In grösseren Bahnhöfen wie Bern, Luzern oder Zürich ist das Angebot grösser und vielfältiger. Mit der Zeit kennt man sich an den wichtigsten Umsteigebahnhöfen aus und man kann sich beim Umsteigen noch schnell etwas zu Essen und/oder Trinken kaufen.

Copyright © 2007 Hanspeter Oberlin

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