| 8712 Stäfa |
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| Aktuell: |
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| Dorfstrasse an einem Mitwoch.... Donnerstag... Freitag... | |
| Bis
1857 hatte es auf
dem Boden von
Stäfa keine politische Gemeinde im heutigen Sinn gegeben. Die Pflichten und Befugnisse
wurden durch verschiedene Organisationen Jede dieser Körperschaften durfte ein Wappen führen. |
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Die Obere Wacht führte
schon um 1486 das Zürcherschild |
Um 1670 hat die Untere Wacht als Wappen ein goldenes Schild mit schwarzem Hufeisen geführt |
| 1798 kamen die grossen
Umwälzungen. Ein neues selbständiges Gemeinwesen entwickelte sich auf der Basis der Kirchgemeinde |
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| Zur
Zeit der Helvetik
(nach1800) beschaffte die
Gemeinde ein Siegel mit dem alt bekannten Sinnbild der Treue, die Treuhände. (wie im Wappen von Egg) Ein mit Freiheitshut und Kranz geschmückte Kartusche, in blau zwei silberne Treuehände. |
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| Das Notariat
Stäfa verwendet um 1818
ein Siegel mit der ehemaligen Kirchenpatronin, die heilige Verena. Ungewiss bleibt, aus wessen Gründen 1837 die neuen Glocken der reformierten Kirche mit dem Bild der heiligen Verena geschmückt wurden. |
Um 1820 beschaffte
sich der Gemeinderat
ein neues Siegel, das ein Wappen mit Hufeisen darstellt,dem Wappen der ehemaligen Unterwacht, aber über einem Dreiberg. Was war wohl ausschlaggebend dass das Hufeisen und nicht das Rebmesser den Schild zieren durfte. Die Petschaft wird von der Gemeinderats – Sekretärin gut behütet und wenn mal ein Siegel nötig ist wird die Petschaft heute noch benuzt. |
| Vor 1900 war ein Stempel mit einer
Darstellung der heiligen Verena auf der Höhe der Wanne, links unten der Kirchbühl mit der Kirche, rechts das Wannenbrünneli, im Mittel- und Hintergrund der See und die Höhen von Schindellegi im Gebrauch. |
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| Im Rahmen der
Bereinigung
der
Kantonswappen, 1925 bis 1936, erarbeitete Diethelm Fretz Historiker aus Zollikon das vom Staatsarchiv des Kantons Zürich anerkannte Gemeindewappen. |
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| Vor rund 4000 Jahren lebten
im Gebiet
des Länder in Ürikon Menschen in auf Pfählen gebauten Häusern. |
In der jüngeren
Eisenzeit belebten die Kelten unsere Gegend. Keltische Münzen und ein Grab über dem Kessibühl wurden gefunden. Verschiedene Grabhügel sind abgetragen und das Materilal über den Abhang geworfen! (Zirka drittes Jahrhundert vor Christus.) Die Römer waren auch da. Wo nicht.. Münzfunde bezeugen es. Und vermutlich hatten die Alemannen um 260 auch hier die Römer belästigt. |
| Dann wird es still, Stäfa ist nicht reich
an urzeilichen Funden, aber 965 die erste geschriebene Erwähnung von Ürikon. |
Im 10 Jahrhundert finden wir die ersten Bestätigungen. Kaiser Otto der Grosse schenkte am 23 Januar 965 den Hof Ürikon dem Kloster Einsiedeln. Otto der Zweite schenkte im Jahr 972 den Hof Steveia ebenfalls dem Kloster. |
| 1793
bis 1798
stritten sich die
Stäfner mit der Regierung in Zürich. Sie wollten die alten Rechte wieder zurück. Die Rädelsführer wurden eingesperrt, Bodmer sogar zum Tode verurteilt, in die Verbannung geschickt und dann später rehabilitiert. ( Bodmer, Nehracher, Pfenninger) 1802 war Pfenninger als Delegierter der Landschaft bei Napoleon in Paris. Pfenninger erhielte von Napoleon einen Ehrendegen mit den Worten: Bien Citoyen Pfenninger! Sie sind eifersüchtig auf die Vorrechte Ihrer Hauptstadt ; aber seien Sie beruhigt, Sie haben keine Mauern mehr zwischen Stadt und Land ! Den Ehrendegen zeige ich gerne bei einem Besuch im Museum zur Farb. |
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| 1839
waren die
Stäfer am Ustertag beteiligt. Hegetschweiler war einer der Redner und auch dank ihm kam es nicht zu Ausschreitungengegen die Stadt. |
Oben Beschriebenes
und die weitere Entwicklung ist in der Gemeindechronik bestens umschrieben. Erhältlich in der Schul- und Gemeinde- Bibliothek |
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