Grisettes de Montpellier
gri1
gri2
Im  Mittelalter wollte ganz Europa nach Saint Jaques de Copostelle pilgern.
Man
war überzeugt hier das Grab des Apostel Jakob zu  finden.
Die römische Strasse (Via Domitia) geriet in Vergessenheit und die "Salzstrasse" (Cami salinié),
die durch Montpellier führte gewann an Wichtigkeit. Sie war gleichzeitig ein Teilstück des Jakobweges (Cami Roumieu).

Um 1100, war "Notre Dame des Tables" wohl der wirtschaftliche Mittelpunkt Montpelliers.
Dort benutzten die gewitzten Händler bei ihren Geschäften schon damals Grisettes (kleine Honigkugeln mit Lakritz), um das Wechselgeld aufzurunden für die zahlreichen Gläubigen, die sich auf dem Pilgerpfad "Cami Roumieu" (Weg der die Pilger nach Rom führt) nach Santiago de Compostella befanden.
2