Unterordnung trainieren Sesto und ich seit 1997, damals zwar hautpsächlich für BH. Unsere Trainerin, hat aber schon immer auf ein abwechslungsreiches Training geachtet. So übten wir Übungen aus den verschiedensten Hundesportbereichen.
Als mir immer mehr die Zeit fehlte, mit Sesto seriös Fährtenarbeit zu trainieren entschied ich mich, für Sesto eine Obedience-Lizenz zu lösen.
Im Frühling 2001 absolvierten wir unsere erste Obedience-Prüfung.
Wir absolvierten ein paar Prüfungen, immer mit guten Resultaten. Man sah es Sesto an, dass er gerne arbeitete. Mir wurde aber mehrmals vorgeworfen, doch etwas präziser zu arbeiten und Sesto am Wettkampf nicht so zu führen wie im Training;-)
Tatsächlich konnte ich mich nie hundertprozentig für diese Sportart begeistern. Sie ist mir zu fest auf Perfektion aus. Viel Fussarbeit, noch mehr Apportieren und dies leider nach CH-Reglement mit dem Holz (Sesto hasst es !). Die Distanzarbeiten sind auch nicht dasselbe, wie im BH. Sesto hat nie kapiert, warum er in Galopp fallen sollte, wenn er nach knapp 20 Meter eh schon wieder bei mir ist;-)
Ich habe mit Sesto dann so trainiert, dass es für uns beide Spass gemacht hat. Voran auf 50 Meter, Apportieren mit dem Dummy, in die Fussarbeit haben wir Dogdancing-Elemente eingebaut. Klar, dass da an der Prüfung die Perfektion gefehlt hat:;-)
Die letzte Prüfung haben wir im 2003 absolviert.