Diplomarbeit Umweltingenieurwesen
15. Dez. 2000  Michael Bebi

Definitionen und Erklärungen

Nachhaltigkeit

Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, welche die heutigen Bedürfnisse zu decken vermag, ohne für künftige Generationen die Möglichkeit zu schmälern, ihre eigenen Bedürfnisse zu decken.

Nachhaltige Entwicklung ist zu einem Ziel für die Menschen geworden; sie soll eine langfristige Entwicklung ermöglichen, ohne die natürlichen Lebensgrundlagen zu gefährden; dies bedingt gerechte Zugangsmöglichkeiten aller begrenzten Ressourcen, Solidarität unter den Menschen, die heute unter ungleichen Bedingungen in den verschiedenen Teilen der Welt leben, und Solidarität gegenüber den künftigen Generationen, sowie Respekt für die Natur in ihrer Schönheit und Vielfalt.

Der Schutz der Umwelt, die wirtschaftliche Effizienz und die gesellschaftliche Solidarität sind die drei Schlüsselfaktoren einer nachhaltigen Entwicklung. Sie bilden ein magisches Dreieck, das die Bewahrung der Ressourcen, die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und die soziale Ausgestaltung der Gesellschaft in einem dynamischen Gleichgewicht miteinander verbindet. Keines der drei Ziele kann erreicht werden, wenn die anderen zwei vernachlässigt werden. Daher spricht man auch von der sogenannten Tripelverträglichkeit.

Umweltbezogene Ziele:
Das natürliche Kapital soll erhalten bleiben ( Luft, Wasser, Boden, Lebewesen )

 

Theorie Umweltingenieurwesen

Die theoretischen Grundlagen und Erklärungen der Zusammenhänge der einzelnen Schritte der umwelttechnischen Untersuchungen finden Sie in der Darstellung des "Konzeptes für das Vorgehen" im "Anhang A" oder im Skript "Triple - Rating" von Dr. H. O. Schiegg welches im Kapitel "Arbeitsheft, Annahmen, Erklärungen" im 1. Ordner beigefügt ist.

 

Unterscheidung Vorhaben, Massnahmen, weitere Massnahmen

Von Anfang an unterschied ich zwischen Vorhaben und Massnahmen, sowie weiteren Massnahmen:
Vorhaben ist das eigentliche Bauprojekt, wie es bei der 1.Iteration geplant ist. Damit meine ich jeweils die Grundidee. Die Massnahmen sind die Mittel um das Vorhaben zu verwirklichen. Es sind dies zum Beispiel: Dämme und Buhnen.
Die weiteren Massnahmen dienen der Erhöhung der Nachhaltigkeit des Systemes, werden aber teilweise gleichzeitig wie die Massnahmen realisiert. Sie werden in den weiteren Iterationen optimiert.

 

Erklärungen zu den Matrizen

Erklärungen zu den Matrizen

Oben links sehen Sie bei jeder Matrix den Kopfteil der Matrize. Daraus ist ersichtlich, was die jeweilige Matrize eigentlich darstellt, das heisst: für welche Randbedingungen sie gültig ist.

Momentanzustand

Szenario

Massnahme

Iteration

Interesse welches untersucht wurde

Titel der Matrize

Situation des Vorhabens
Für die Matrizenköpfe zeichnete ich die Auswirkungen der Szenarien und das Vorhaben ungefähr ein. Mittels dieser kleinen Bildchen soll der Betrachter möglichst rasch erkennen, was das Szenario und das Vorhaben der vor ihm liegenden Matrix ist.

 

Erklärung der Vorzeichen beim Wirkungsmatrizentitel

Der Titel der Wirkungsmatrizen beinhaltet eine automatische Definition einiger Randbedingungen in Form der Plus- und Minuszeichen hinter dem U. Somit ist auf einen Blick schnell ersichtlich, um was für eine Wirkungsmatrix es sich jeweils handelt.

 

Copyright  15. Dez. 2000 by Michael Bebi