Freiluftschaltanlage |
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Neben dem Maschinenhaus befindet sich die Freiluftschaltanlage. Sie dient zur Transformierung der Generatorenspannung auf die Netzspannung sowie zur Stromverteilung auf die abgehenden Leitungen.
Die Generatoren produzieren Strom von 10 kV (Kilovolt) Spannung. Für den Stromtransport über die Hochspannungsleitungen ist jedoch eine möglichst hohe Spannung von Vorteil, da dann der Stromverlust unterwegs am geringsten ist. Deshalb muss die Spannung des erzeugten Stroms durch Transformatoren auf die gewünschte Netzspannung von 66 bzw. 132 kV umgewandelt werden. Die Bahnen, die Abnehmer des Etzelwerkstroms, benötigen wiederum Strom mit einer anderen Spannung. Somit braucht es auch an den Stellen, wo der Strom von den Hochspannungsleitungen auf die SBB-Fahrleitungen übertragen wird, Transformatoren, die die Spannung auf 15 kV reduzieren. Zwei solcher Fahrleitungstransformatoren befinden sich gleich auf dem Areal des Etzelwerks. Von der Freiluftschaltanlage aus führen in verschiedene Richtungen Hochspannungsleitungen weg. Das Etzelwerk liefert den Strom dorthin, wo er gerade gebraucht wird. Es kann sich den ständig wechselnden Strombedürfnissen laufend anpassen. |
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| Kommandoraum |
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Im Kommandoraum laufen sämtliche Daten des Etzelwerks zusammen. Über zahlreiche Anzeigen sowie heute auch über Computer kann ständig überprüft werden, ob sich beispielsweise der Wasserstand des Sihlsees oder die Stromproduktion eines Generators im normalen Rahmen bewegt. Ist dies nicht der Fall, kann sofort eingegriffen werden. Permanent ist ein Mitarbeiter für Notfälle im Pikettdienst erreichbar.
Früher wurde das ganze Etzelwerk vom Kommandoraum aus gesteuert. Heute wird es von Bern aus ferngesteuert, und nur noch in Notfällen oder Computerausfällen in Bern übernimmt das Etzelwerk selbst die Steuerung. Diese Verlegung der Steuerung hatte auch Konsequenzen für die Zahl der Angestellten im Etzelwerk: Während in den Anfangszeiten bis zu 30 Elektriker und Elektrotechniker im Werk arbeiteten, sind es heute nur noch sechs. |
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