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Wie funktioniert ein Wasserkraftwerk?
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Es gibt grundsätzlich drei Kraftwerkstypen zur Umwandlung von mechanischer Energie in elektrische Energie: Laufkraft-, Speicherkraft- und Pumpspeicherwerke. Das Etzelwerk wird tagsüber als Speicherkraft-, nachts als Pumpspeicherwerk eingesetzt.
Jedes Wasserkraftwerk besteht im Wesentlichen aus einer Einrichtung zum Stauen des Wassers, Turbinen, Generatoren sowie einer Transformator- und Schaltstation. Das Wasser treibt die Turbinen an und bringt sie dadurch zum Drehen. Die Turbinen sind mit den Generatoren verbunden, welche die mechanische Energie in elektrische Energie umwandeln. |
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Laufkraftwerke Sie nutzen den natürlichen Lauf eines Fliessgewässers (Fluss, Bach). Die Fallhöhe des Wassers ist gering, aber dafür stehen grössere Wassermengen zur Verfügung. Das zufliessende Wasser wird durch ein Wehr aufgestaut und direkt weiterverarbeitet. Das nicht genutzte Wasser fliesst über das Wehr und ist damit für die Energiegewinnung verloren. Aufgrund des relativ stetigen Wasserangebots eignen sich Laufkraftwerke für den Betrieb rund um die Uhr. |
| Speicherkraftwerke Dieser Kraftwerktyp nutzt die Energie von aufgestautem Wasser, das durch meterdicke Rohre vom Stausee ins Tal schiesst. Dabei überwindet es oft einen Höhenunterschied von mehreren hundert Metern. Bei diesem Fall erreicht das Wasser eine so hohe Geschwindigkeit und damit auch einen so hohen Druck, dass es im Tal im Maschinenhaus Turbinen ohne Weiteres antreibt. Diese Kraftwerke können je nach Bedarf innert wenigen Minuten Volllast gefahren und wieder abgestellt werden; sie werden deshalb in den Spitzenverbrauchszeiten eingesetzt. |
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Pumpspeicherwerke Es wird in Zeiten mit geringem Stromverbrauch mittels elektrischer Pumpen Wasser in ein höhergelegenes Speicherbecken gepumpt, um in der Tagesbelastung auftretende Verbrauchsspitzen decken zu können. |