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Edwin Zurbuchen |
Ein Familien-Hobby macht Freude: Rebberg mit Stadtzürcher-Weinen |
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Ein Stück Geschichte von Zürich-Altstetten und seinen Reben 1830 1930 2000 Edwin Zurbuchen setzt in Dachslern seine ersten 150 Rebstöcke auf einem von der Stadt Zürich gepachteten Areal von ca. 6 Aren. 2002 erwartet er einen Ertrag von 1 Saum Wein. Damit beginnt der Traum von 3 Sorten eigenem Zürcher-Stadt-Wein Wirklichkeit zu werden. |
*Ehem. Transportmass für Wein. Grund der Entstehung waren die
Gegebenheiten, die der Transport größerer Mengen
von Flüssigkeiten mit sich brachte. Ein Saum entsprach
demnach der Belastbarkeit eines Tragtieres. (von Saumtiere,
Saumpfade) Mit Einführung des Liters 1877 als Masseinheit
wurde der Saum aufgegeben.
Der Stadtzürcher-Wein von Edwin Zurbuchen Eigenbau und Eigenkelterung von A bis Z ein FamilienbetriebAus dem Saum von damals sind es heute (2008) rund 240 Flaschen jährlich geworden. Edwin's Ziel ist es die Qualität des Weines immer noch mehr zu steigern und zu perfektionieren und neue Spezialitäten auszuprobieren. Den Stadtzürcher-Wein der Familie Zurbuchen gibt es nur als Geschenk.Verkauft werden die Weine nicht, obwohl die Nachfrage vorhanden wäre.Wenn die Ernte ansteht, hilft die ganze Familie mit. Nur so ist sichergestellt, dass die Trauben termingerecht abgebeert, gepresst und im hauseigenen Weinkeller gekeltert werden können. Im Winter ist Edwin Zurbuchen dann damit beschäftigt, den Wein so zu gären, dass er Augen, Mund und Nase verwöhnt. Ist er mit dem Ergebnis zufrieden, wird der Rebensaft im Frühsommer bei abgehendem Mond in Flaschen abgefüllt. Drei Sorten Wein plus Grappa - das ist das Repertoire von Edwin Zurbuchen. Den Löwenanteil macht dabei der Rotwein Nanida aus. In kleineren Mengen stellt er den Rosé Nanigay und den Americano Naniau her. Vom Grappa sind es acht bis neun Liter pro Jahr. Die Namen der Weine entstammen der Babysprache des Sohnes Jan. Dieser nahm als Zweijähriger jeweils mit den Worten «Nan i da» - übersetzt «Jan ist da» - das Telefon ab. |
| Der Regent ist eine Züchtung der Rebenzüchtungsanstalt Geilweilerhof aus dem Jahr 1967. Er ist eine Kreuzung von Diana (Silvaner x Müller-Thurgau) und Chambourcin; letzterer ist eine Kreuzung einer Vinifera-Rebe mit einer pilzresistenten Wildrebe. |
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Region, Ort |
Stadt Zürich, Altstetten |
| Traubensorte | Regent, Kreuzung von europäischen Edelreben mit krankheitsresistenten amerikanischen Reben. |
| Vinifikation | Traditionelle Maischegärung, Ausbau im Eichenfass |
| Kurzbeschreibung | kräftige Rottöne mit violetten Reflexen, intensives Beerenaroma, geschmeidiger Körper, südländischer Charakter |
| Kombination | Wild, Rindfleisch, Teigwaren, Käse |
| Der Rosé Nanigay (Kalina) Obwohl als weisse Rebsorte bezeichnet, haben die Trauben feinhäutige Beeren in rot-violetter Farbe. Die früh-mittel reifende und starkwüchsige Sorte ist gut resistent gegen Frost. Anfänglich als Tafeltraube betrachtet, ergaben sich aus dieser Sorte auch sehr ansprechende Weissweine, deshalb wird sie nun bedingt als Weissweinsorte für erhöhte und späte Lagen empfohlen. |
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Region, Ort |
Stadt Zürich, Altstetten |
| Traubensorte | Kalina, von der Rebschule Meier, Würenlingen eingetragene und geschützte Sorte. |
| Vinifikation | Traditionelle Maischegärung, Ausbau im Stahltank |
| Kurzbeschreibung | Roséfarbiger, spritziger Wein mit dezenten Fruchtaromen, leicht säuerlich und sehr ansprechend. |
| Kombination | Fisch, helles Fleisch |
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Der Rotwein Naniau (Uva Americana) Traubensorte Uva Americana, alte Hybridsorte mit auffallend intensivem, erdbeerähnlichem Geschmack, bei uns auch unter dem Namen "Chatzeseicherli" bekannt. Diese aus Amerika stammende Rebenart ist sehr robust gegen Mehltau. Sie wird vorwiegend im Tessin sowie in Norditalien angebaut. Ergibt einen perlenden, spritzigen Wein mit erfrischend fruchtigem Aroma.Für Liebhaber des Americano oder "Fragolino", wie er in Italien genannt wird, ein unvergleichlicher Genuss. |