Queenhunters - in eigener Sache

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen vorstellen...

 

...wie wir auf den Beagle gekommen sind

...wie die Beagles bei uns leben
...was uns dazu bewegt hat Beagles zu züchten
...wie die Welpen bei uns aufwachsen
...was uns wichtig ist, wenn wir einen Beaglewelpen abgeben

 

Auf den Beagle gekommen.....

"Es war einmal ...." So beginnen die meisten Märchen und so auch die Geschichte, wie wir auf den Beagle gekommen sind. Vor mittlerweile ungefähr 11 Jahren habe ich (tom) durch Zufall die Mutter von Bajana getroffen - ein Beaglewelpe mit 11 Wochen! .... und habe mich auf den ersten Augenblick in diesen süssen Racker verliebt. Damals waren die Beagles bei uns im Raum Bern noch überhaupt nicht gross vertreten - die meisten Beaglehalter und -züchter fand man im Grossraum Zürich.

Zeitsprung ins Jahr 1992 - mittlerweile waren Marietta und ich verheiratet und bei uns wohnte schon die Katze Binggi. Wir - beide mit Tieren aufgewachsen - spürten plötzlich Lust auf eine "Familienvergrösserung" ... eben einen Hund. Für mich war sofort klar: Wenn ein Hund, dann nur einen Beagle ... Marietta war da nicht ganz derselben Meinung, denn sie kannte den Beagle nur aus einem Buch über Hunderassen und hätte lieber einen Cavalier Kings Charles Spaniel gehabt.

Tja, dann habe ich halt meinen Kopf durchgesetzt und Marietta hat sich gesagt: "Ich kann jeden Hund gern haben und wenn's denn ein Beagle sein soll, dann bestimmt auch den". Gesagt getan - Marietta nahm Kontakt mit den Besitzern von Unique Diva auf, die ich eben damals als Welpen kennengelernt hatte. Schon beim ersten Gespräch eine (ziemlich) grosse Hürde: Beaglewelpen sind sehr gesucht - Wartezeiten bis zu zwei Jahren (!) waren damals keine Seltenheit. Da aber meine Eltern die Halter von Diva kannten, hatten wir ein wenig "Vitamin B".

Doch dann gleich die nächste Hürde: Ich war 100% berufstätig und Marietta 70% .... ZUVIEL! hiess es - ihr bekommt so keinen Beagle!!! ... was wir damals natürlich noch nicht so ganz verstanden. Nichts desto trotz: Wir wollten einen Beagle haben, also reduzierte Marietta ihr Pensum auf 50% (und hörte kurze Zeit später ganz auf zu arbeiten), was dem Züchter dann als angemessen erschien... und wir erhielten die Zusage, dass wir beim nächsten Wurf einen Beaglewelpen bekommen würden.

Dann begann die Zeit des Wartens und der Vorbereitung auf den kleinen Kerl. Endlich kam Diva in die Hitze und konnte gedeckt werden .... und wieder warten und hoffen, dass alles geklappt hatte und sie trächtig wurde - das Ganze dauerte schlussendlich 63 Tage bis die Kleinen auf die Welt kamen.

Dann - am 16. Juni 1992 war es endlich soweit: Der erlösende Anruf, dass alles gut gegangen war und die Welpen - fünf an der Zahl - alle gesund und munter das Licht der Welt erblickt hatten, erlöste uns endlich von der Warterei und wir freuten uns auf den ersten Besuch. Bereits am zweiten Tag durften wir die Welpen besuchen und auf den ersten Blick war klar, welcher der fünf Racker unserer sein würde ... niemand weiss so genau wieso, aber es war einfach vom ersten Moment an klar, welches die Bajana war!

Nun kamen die 10 Wochen, wo die Welpen mit Ihrer Mutter aufwachsen und wir durften unseren Beagle jede Woche besuchen und mit ihm spielen gehen .... man, war das eine Freude zu sehen, wie sich die Kleinen entwickelten und von Woche zu Woche grösser und grösser - und natürlich auch frecher - wurden. Spielen, Schmusen und Fun standen auf dem Spiel. Diese 10 ersten Lebenswochen (Wöchentliche Bilder aus unserem C-Wurf) waren eine sehr wichtige Zeit für uns und den Hund, denn wir konnten zu unserer Bajana bereits ein sehr enges Verhältnis aufbauen und bekamen nach 10 Wochen UNSEREN Beagle und nicht einfach einen aus dem Wurf!....

Damit begann eine wunderbare Zeit, welche bis heute anhält  - zuerst mit Bajana allein. Später kam dann die Elba hinzu, 1998 der kleine Max, im Jahr 2001 die Moon und 2002 dann der Eros ... natürlich ist mit fünf Beagles immer etwas los, denn der Beagle ist sehr neugierig und will immer etwas erleben oder spielen... oder natürlich auch mal jagen gehen - am liebsten natürlich allein und dann gleich stundenlang... :-))

Tja, so sind wir auf den Beagle gekommen - durch einen einzigen kurzen Augenblick, wo ich die Mutter von Bajana gesehen habe. Mittlerweile möchte auch Marietta keinen anderen Hund mehr haben, denn der Beagle ist einfach der BESTE!

Einmal Beagle ... immer Beagle!

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Die Beagles als Familienmitglieder...

Der Beagle ist ein sehr geselliger Hund und er liebt nicht nur die Gesellschaft seinesgleichen, sondern auch die der Menschen. Ausser, dass bei uns die Beagles selbst ein (kleines) Rudel sind, sind sie in unserer Familie voll integriert. Es gibt bei uns keinen Zwinger und auch keinen Raum, wo die Beagles nicht sein dürfen. Sie haben überall im Haus und im Garten ihre Plätzchen mit Decken ... natürlich auch mit Hundehaus.

Der Beagle ist kein Hund, der gerne alleine ist (...wer ist das schon gern...). Deshalb sind unsere  Beagles praktisch immer bei uns. Sie kommen überall hin mit, wo es irgendwie möglich ist. Sie geniessen es, uns Menschen begleiten zu können und überall wo man mit ihnen hinkommt, reagieren die Leute und kommen oftmals auf einen zu. Zweimal pro Tag macht sich Marietta mit den vier Hunden auf den Spaziergang ... bei jedem Wetter! Das ist nicht nur Spass und Erholung für die Beagles, sondern es ist auch für uns alle gesund und schön, in der Natur zu sein. 

Übrigens: Der Beagle knüpft durch sein Aussehen und durch seine freundliche Art für Sie sehr rasch Kontakte zu anderen Menschen: Überall wo sie hinkommen, sind Sie der Mittelpunkt mit Ihrem Hund - sei es im Wald, in der Stadt oder wo auch immer.

...ein vollwertiges Familienmitglied eben...

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Warum eine Beaglezucht?

Als die Bajana zu uns kam, haben wir uns überhaupt nicht damit beschäftigt, jemals Beagles zu züchten, sondern wir wollten den Hund einfach als Familienmitglied bei uns aufzunehmen und mit ihm möglichst viel unternehmen und erleben. 

Plötzlich dann doch die ersten Gedanken darüber - Platz war ja genügend da und die Freude an Hunden allgemein aber vor allem an Welpen siegte dann über die vorhandene Skepsis. Wie gross würde der Aufwand sein? Was heisst das überhaupt, zehn Wochen lang auf die Welpen aufzupassen und diese auf ihr Leben vorzubereiten? Würden alle einen guten Platz finden? ... und so weiter... Viele, viele offene Fragen. Nach vielen Gesprächen mit erfahrenen Züchtern haben wir uns schliesslich doch dazu entschlossen, das Abenteuer Beagle-Welpen zu wagen - uns es hat sich gelohnt! 

Wir gehören nicht zu den grossen Züchtern, da wir nur eine Hündin haben, welche Welpen haben kann - die Elba war die erste Zuchthündin und ist nun pensioniert. Aktuell züchten wir mit Moon. Wir haben also pro Jahr - vorausgesetzt, dass alles klappt - einen einzigen Wurf. Wichtig ist uns, dass wir die neuen Besitzer sorgfältig auswählen können und vor allem, dass wir die Welpen (...und die zukünftigen Besitzer...) in diesen wichtigsten zehn Wochen ihres Lebens optimal auf alles vorbereiten können. Denn nichts ist schlimmer als ein Hund, welcher in dieser Zeit die notwendigen Erfahrungen nicht machen kann - das rächt sich dann in seinem ganzen späteren Leben.

Wir züchten aus Freude am Tier und an der Rasse.... deshalb bemühen wir uns, den kleinen Beagles möglichst alles mitgeben zu können. So dürfen die Welpen schon mal zusammen mit der Mutter auf einen Waldplausch, sie kennen bereits das Autofahren und allerlei Gegenstände und Spielzeug, Geräusche, verschiedene Bodenstrukturen, etc.

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Die ersten 10 Wochen der Welpen bei uns Zuhause...

An dieser Stelle möchten wir Ihnen vorstellen, wie ein Wurf Beaglewelpen bei uns Zuhause aufwächst und Ihnen die Beagles jeweils in verschiedenen Stufen ihrer Entwicklung vorstellen. Es handelt sich um den dritten Wurf (C-Wurf) unserer Elba aus der Paarung zusammen mit Mäxchen.

Durch diese 10 Wochen wird uns der kleine "Cello" führen - der erste Welpe und einzige Rüde in diesem Wurf. Mit ihm zusammen werden wir die ersten 10 Lebenswochen verbringen und Ihnen zeigen, was die Kleinen alles erleben und wie sie sich entwickeln.

- Die Geburt Endlich sind sie da die Puppies - Geburt: 26. Juni 2000
- 1.  und 2. Woche Viel ist schon passiert.....Augen offen - jetzt sehen wir die Welt :-))
- 3. Woche Eine ruhige Woche..... :-)) ... mit ersten zaghaften Schritten
- 4. Woche Jetzt geht's los! ... Garten - wir kommen!!!!!!
- 5. Woche  Spiel und Spass ... die ganze Woche....
- 6. Woche  Eine seeeehr ruhige Woche
- 7. Woche  Auf in die grosse weite Welt!!! - Der erste Ausflug in den Wald
- 8. Woche  "Leinentraining" ...und Spiel
- 9. Woche  Sommerzeit - Badezeit :-))

- 10. Woche

 Beim Tierarzt

- 11. Woche

 Der Abschied... :-((((
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Wichtig bei unserer Auswahl der neuen Beagle-Eltern...

Die Anschaffung eines Hundes muss gut überlegt sein - die Anschaffung eines Beagles noch viel mehr! Denn der Beagle hat ein paar spezielle Eigenheiten, wodurch er nicht für jedermann geeignet ist. Für einen Beagle darf man sich deshalb nicht einfach entscheiden, weil er sehr schön aussieht, sondern man muss sich sehr gut über die Rasse informieren. Am besten machen Sie das bereits, bevor Sie sich mit einem Züchter in Verbindung setzen, indem Sie zum Beispiel ein Buch über den Beagle lesen.

Für uns ist es sehr wichtig, dass der zukünftige Besitzer eines Beagles weiss, worauf er sich einlässt. Deshalb verlangen wir, dass Sie als Interessent mit der ganzen Familie zu einem Gespräch zu uns kommen, bevor überhaupt die Welpen da sind. Einerseits geht es dabei um das gegenseitige Kennenlernen und andererseits natürlich auch darum, dass Sie sehen können wer wir sind und woher der Welpe kommen würde.

Wir haben nun mittlerweile einige Jahre Beagle-Erfahrung und deshalb gibt es bei der Entscheidung für oder gegen einen zukünftigen Beaglebesitzer einige Kriterien auf die wir sehr viel Wert legen:

- Haben Sie genügend Zeit für ihren Beagle?

- Sind sie bereit, den Welpen auch schon in seinen ersten 10 Wochen zu begleiten? ... das heisst, ihn
   jede Woche einmal zu besuchen um sich mit ihm zu befassen und mit ihm zu spielen?

- Können Sie sich vorstellen, mit einem Hund an der Leine Spazieren zu gehen ... auch im Wald?

- Sind sie sich bewusst, dass ein Welpe am Anfang genau gleich viel zu tun gibt wie ein Kind?

- Sind sie sich bewusst, dass ein Welpe am Anfang vielleicht dies und das kaputt macht?

- Ist die gesamte Familie davon überzeugt, einen Hund zu haben ... und vor allem einen Beagle?

- Sie binden sich für die nächsten 10 - 15 Jahre an ein Tier?!?!

- Wird der Hund bei Ihnen als Familienmitglied aufgenommen?

Fragen, über die wir mit Ihnen sprechen möchten, bevor wir eine Zusage machen!

Wie weiter oben schon geschrieben ist es uns sehr wichtig, dass unsere  Welpen einen guten Platz bekommen.... deshalb können Sie sich bei uns nicht einfach einen Beagle "bestellen", sondern müssen schon vorher etwas dafür investieren! Schlussendlich entscheidet dann jedoch auch noch die Sympathie unserer Hunde und diejenige von uns, wem wir die kleinen Racker abgeben.

Was Sie sich selbst überlegen und bewusst sein müssen, sind die Kosten welche die Anschaffung eines Hundes verursacht. Ein Beagle aus unserer Zucht kostet 1'800 Franken.  Wenn Sie bisher noch keinen Hund gehabt haben, sind für die ersten Anschaffungen (Hundekorb, Leinen, Spielzeug, etc.) weitere rund 500 Franken zu veranschlagen. Weiter ist zu überlegen, ob und wie Sie den Hund in Ihrem Auto mitnehmen wollen: Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten wie zum Beispiel die bekannten Kennelboxen, ein Gitter, etc. Auch hier sind zwischen 200 und 500 Franken einzurechnen. Bestellen Sie sich einen der von uns empfohlenen Kataloge oder besuchen Sie einen Tiershop und lassen Sie sich informieren. Ansonsten ist für einen Hund mit ca. 100 Franken Kosten pro Monat zu rechnen. Darin ist dann aber alles inbegriffen: Vom Futter über den Tierarzt bis hin zu Leinen und Spielzeug.

Noch ein letzter Punkt: Auskunft über die aktiven Züchter und aktuelle Würfe erhalten Sie von der Welpenvermittlung des Beagleclubs der Schweiz.

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