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Hier sind die sk die Paulimatrizen und 1 die Einheitsmatrix. Hermitesch bedeutet, dass die Matrix als Linearkombination mit der Paulimatrizen und der Einheitsmatrix aufgebaut werden kann. Bei einer Lorentztransformation bleibt die Determinante dieser Matrix unverändert:
det P = E2 - c2px2 - c2py2 - c2pz2
Ich definiere:
m2 := (E2 - c2px2 - c2py2 - c2pz2) : c4
Die Ruhemasse m bleibt bei Lorentztransformationen unverändert, und das ist es, was sie so wichtig macht. Übrigens ist dies Einsteins berühmte Gleichung:
E2 - c2px2 - c2py2 - c2pz2 = m2c4
Einstein interessierte sich für die Energie im Ruhesystem, er hat also den Impuls null gesetzt. Das ergibt zwei Lösungen:
E = + mc2 und E = - mc2
Weil nicht klar ist, was eine negative Energie oder eine negative Masse sein soll, hat er ausserdem das negative Vorzeichen weggelassen.
Für uns ist m vorerst einfach eine Konstante. m verändert sich bei Poincaré-Transformationen überhaupt nicht, es ändert sich also auch nicht, wenn wir zwei Transformationen TA und TB hintereinander ausführen:
TB * TA = TC.
Die Frage ist nun: Welche Eigenschaften sind unabhängig vom Bezugssystem? -Gesucht sind also zunächst einmal Aussagenpaare, die stets die gleiche Wirkung zeigen, unabhängig davon, ob sie vor oder nach einem anderen Aussagenpaar gemacht werden. Diese Aussagenpaare werden in der Mathematik Casimiroperatoren genannt. Die Eigenwerte der Casimiroperatoren sind unabhängig vom Bezugssystem. Durch sie werden die Elementarteilchen charakterisiert.
In der sogenannten Darstellungstheorie kann man zeigen, dass es in der Raumzeit zwei Typen von Teilchen geben kann. Erstens kann es Teilchen mit halbzahligem Spin geben, die sich wie Materieteilchen verhalten. Sie haben eine Masse und zu jedem dieser Teilchen gibt es ein Ruhesystem, in dem dieses Teilchen die Geschwindigkeit null hat. Zweitens kann es Teilchen mit geradezahligem Spin geben. Sie bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit und haben keine Massen. Wenn zwei Teilchen mit halbzahligem Spin kombiniert werden, kann es sein, dass auch ein Teilchen mit ganzzahligem Spin eine Masse hat.
3. Spin s undSpinkomponente ms
Der Spin s und die Spinkomponente ms folgen bereits aus der Darstellungstheorie der Drehgruppe SO(3) bzw. SU(2,C).
Dabei muss der Spin s ein ganzzahliges Vielfaches von 1/2 sein:
s ist aus {0, 1/2, 1, 3/2, 2, ...}
und
ms ist aus {-s, -s+1, ..., s}
Beispiel s=1/2
Für ein Teilchen mit s = 1/2 gibt es zwei elementare Zustände, nämlich ms=-1/2 oder ms=1/2. Das Teilchen wird deshalb als zweiwertiger Vektor mit diesen beiden Komponenten dargestellt. Bei einer Poincaré-Transformation verändert sich dieser zweikomponentige Vektor, und die Veränderung wird durch eine komplexe 2x2 Matrix definiert.
Zu jeder Drehung J1, J2 und J3 gehört eine Matrix J1, J2 oder J3, welche die Veränderung des Teilchenzustandes beschreibt.
Die J1, J2 oder J3 entsprechen gerade den Pauli-Matrizen s1, s2 und s3 multipliziert mit einem Faktor 1/2.
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