Das neue Jerusalem kommt vom Himmel auf die Erde herab

 

Johannes schreibt in seiner Offenbarung: "Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabsteigen von Gott, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut." (Offb. 21,2)

 

Die Herabkunft des neuen Jerusalems ist kein Ereignis, auf das wir noch warten müssen, sondern das neue Jerusalem ist bereits mitten unter uns. Natürlich ist das keine materielle Stadt, die vom Himmel auf die Erde herabgekommen ist, sondern das ist ein Bild oder Gleichnis, durch das ein geistiges Ereignis dargestellt wird. Im großen Evangelium erklärte uns Jesus dieses Bild. Er sagte zu Seinen Jüngern: "Die Lehre, die Ich euch nun gebe, ist Gottes Wort und bleibt ewig, und darum werden jene Menschen, von denen hier die Rede ist (wir heutigen Menschen), auch nur diese Lehre von Mir überkommen, die ihr von Mir überkommen habt; aber in jenen Zeiten wird sie ihnen nicht verhüllt, sondern völlig dem himmlischen und geistigen Sinne nach enthüllt gegeben werden, und darin wird das neue Jerusalem bestehen, das aus den Himmeln auf die Erde herniederkommen wird." (9. Band des Großen Evangeliums Johannes, 90,2)

 

Das neue Jerusalem ist das „ewige Evangelium“, das neu geoffenbart vom Himmel auf die Erde herabgekommen und uns Menschen verkündet worden ist. Das „ewige Evangelium“ kann nicht verloren gehen, auch wenn es in der Bibel nur in Kurzform erhalten geblieben ist. Im neuen Wort Gottes ist es uns Menschen wiedergegeben worden. Darin wird ausführlich geschildert, was Jesus in Seiner Erdenzeit gelehrt und getan hat. Diese Gottesworte, die bereits schon vor über 150 Jahren in vollster Reinheit aus den Himmeln auf die Erde herniedergekommen sind, setzen sich aus vielen Teilenthüllungen des inneren, geistigen Sinnes aller Worte Gottes zusammen, die je seit Adam den Menschen durch den Mund der Propheten und Seher und durch Jesus Selbst gegeben wurden. (7. Band des Großen Evangeliums Johannes, 54,4 ) Jesus sagte: "Aus solchen vielen Teilenthüllungen des inneren, geistigen Sinnes des Wortes Gottes wird sich eine wahre und große Licht- und Lebenslehre zusammenformen, und diese Lehre wird dann das große und neue Jerusalem sein, das aus den Himmeln zu den Menschen herniederkommen wird. Und die in der neuen Lehre sein und leben werden, die werden wandeln im neuen Jerusalem und werden darin ewig wohnen, und ihrer Seligkeiten über Seligkeiten wird ohne Maß und Ziel nimmer ein Ende sein. Denn Ich Selbst werde bei ihnen sein, und sie werden schauen alle die zahllosen Herrlichkeiten Meiner Liebe, Weisheit und Allmacht." (7. Band des Großen Evangeliums Johannes, 54,5)

 

Allein durch den Glauben an die große Licht- und Lebenslehre werden wir keine Bürger des neuen Jerusalems sein, sondern nur durch die Tat nach ihr. Die zwölf Tore dieser Stadt sind die zwölf Gebote (Das sind die zehn Gebote Moses und die zwei Gebote der Gottes- und Nächstenliebe.) und durch das Halten der zwölf Gebote gehen wir durch die Tore in die Stadt ein und sind Bewohner des neuen Jerusalems. (7. Band des Großen Evangeliums Johannes, 54,8-10)

 

Dieses neue Jerusalem, sagte Jesus, „bin Ich im Geiste Meines lebendigen Wortes, das Ich in Zukunft in die Herzen jener Menschen legen werde, die Mich lieben und Meine Gebote halten werden; zu denen werde Ich Selbst kommen und werde Mich ihnen offenbaren. Und also werden sie alle von neuem von Gott belehrt sein.“ (7. Band des Großen Evangeliums Johannes, 54,3) Jesus ist es Selbst, der bereits auf geistige Weise in Seinem Wort als eine große Licht- und Lebenslehre vom Himmel auf die Erde herabgekommen ist. Und so sind die Neuoffenbarungen die geistige Wiederkunft Jesu auf diese Erde.

 

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