Sie sind hier: http://homepage.hispeed.ch/hauziweb/ - Naturpur- Kontakt: Astrid Hauzenberger E-Mail

Gedichte und eine Hommage an Mutter Erde

Mutter Erde

E
in fernes Land, ein fernes Ziel nichts von dem, aber viel zu viel,
Roter Sand, totes Land, gerodet wurde fremder Wald.
Reiches Holz, das Leben pur, schrecklich diese Wüsten nur.
Es tobt derselbe Geist, immer und weiter, ärmer statt reicher.

Blauer Planet wir schröpfen dich, die Gier in uns ist grenzenlos.
Haben wir noch Energie für diese verrückte endlose Maschinerie?
Längst ist alles nicht mehr wahr, die Geier kreisen sonderbar.
Es ist ein Spiel um Leben und Tod, verloren ging unser tägliches Brot.
Ziele nicht auf mein Herz es tötet dich, es ködert und verachtet dich.

Blauer Planet wir köpfen dich, die Gier hat uns und unser ich.
Kinder können nichts dafür, aber du und ich und wir.
Zeitgeist unser Herz vereist, was übrig bleibt ist grosse Traurigkeit.
Ich sende meine Botschaft an all jene die ich nicht erreiche,
kommt mit, wir stellen neu die Weiche.

Ich sende meine Botschaft an jene Schichten die ihr schnelles Geld verdichten.
Was wir nicht sehn ist der Schrecken, er lässt unsere Glieder strecken.
Macht uns ganz klein, macht uns mürb, die Macht der Ohnmacht die uns verdirbt.
Wo sind die Werte geblieben, von der Hetze des Alltags getrieben.

Ein treiben ohne Ende ich schreibe für unsere Wende.
Ich nehm den Pinsel und schmiere es an alle Wände.
Reich mir die Hand und kehr um, du bist nicht dumm.
Sieh in die Weite, sieh nach vorn, bist du auserkoren?

Wir haben viel zu prüfen, müssen zuvor büssen, denn wir richten.
Errichten Strategien, werden neue Wege gehn, werden denen den Hals umdrehn.
Denen die sich nicht umsehn, möge das sehn vergehn.
Die Wahrheit wird versteckt, der Meinung sie wird nicht durch uns entdeckt.

Man will uns blenden, sind wir schon blind?
Hält uns in Schach, unser Wille schwach, waren gehorsam aber nie wach.
Es ist nun Zeit das Rad zu drehn, schon zu lange haben wir zugesehn.
Wir sind reif für deinen Segen, lassen uns nicht mehr als Kranke und Mutlose pflegen.
Blauer Planet wir lieben dich, wollen nicht das Ende,
wir werden siegen für dich.

Verfasst 2006

Niederuster November 2009


Eine Reise durch die Jahreszeiten

Frühling
Frühling willkommen mit all deinen Facetten, mit der Ruhe ist es jetzt vorbei.
Es ist die Zeit der Blüte, der besonderen Gefühle. Neues Leben wird entsteh'n,
es ist die Zeit der Balz, so manches Schauspiel ein Hochzeitstanz.
Viele sind schon eifrig dabei, andere nehmen's gelassen, oder stören die Zweisamkeit durch drei.
Sommer
Oh wie wohl ist mir Mutter Natur, wenn ich aufblicken kann zu dir.
Meine Wenigkeit dich mit Sorgfalt schonen kann.
Meine Werte und das Verständnis für dich an den Mann bringen kann.
Oh wie leid es mir tut, wenn ich sagen muss, das man dich unendlich oft mit Füssen tritt.
Viele nicht erkennen wie wertvoll du für unser einziges Leben bist.
Geniesse den Sommer mit Leichtigkeit, mit Frohsinn und Gelassenheit!
Herbst
Ich mag wenn es dunstig ist,
das Licht der durchbrechenden Sonne sich im Mikrokosmos der Kristalle bricht.
Der Nebel wie ein Gespinst über die Erde kriecht,
im Wettlauf mit der fahlen Sonne unlängst siegt.
Wenn sich das Laub in erdigen Tönen mit dem Wind auf die Reise begibt.
Herbst du kannst ganz schön stürmisch sein.
Am Ende kehrt doch wieder Ruhe ein. Uns bleiben die Bilder als Erinnerung,
eine Reise durch das Jahr mit der Schöpfung auf Tuchfühlung
Winter
Der Übergang der Jahreszeiten,
ein Wechsel der Gefühle und ein wiederkehrendes Naturschauspiel.
Es gibt viel zu erzählen und noch viel mehr zu seh'n.
Die Besonderheiten der Natur lassen sich aber am besten mit Bildern versteh'n.
So geh und schau Dir das Leben an,
Du wirst fündig vor deiner Türe oder im Garten nebenan.
Im Kleinen wirst du Grosses finden,
Erlebnisse welche Dich mit der Erde verbinden.
Oder geh in den Wald und höre zu,
sei ganz leise und gönn Dir dir Ruh.

Verfasst 2008

nach oben

Letzte Aktualisierung: 16.12.2011    alle Rechte vorbehalten © Astrid Hauzenberger 2008-2011