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Wanzen-News

Meine Interesse gilt den Wanzen und deren Verbreitung in Uster und Umgebung.
Es ist nicht so dass ich die Tierchen von Bäumen und Büschen schüttle oder mit dem Käscher die Wiesen durchkämme wie es professionelle Forschungsmitarbeiter tun.
Die dann die Tiere in Röhrchen packen und sie in ihren Labors untersuchen.

Wer als Naturfreund mit offenen Augen die Vegetation absucht wird dann und wann mal fündig. Dabei ist auch entscheidend zu welcher Jahreszeit man unterwegs ist. Wanzen finden sich vor allem im ersten Sommerhalbjahr am meisten. Da ich immer mit Fotoapparaten ausgerüstet bin, probiere ich die Wanzen in ihrem natürlichen Lebensraum zu fotografieren. Was oft nicht ganz einfach ist, weil die Tierchen sich sofort verstecken, oder sich auf und davon machen. Manche halten sich für Modelle und zeigen sich gerne von allen Seiten. Anhand dieser Fotos versuche ich die Wanzen zu bestimmen, oder einer Gattung zuzuordnen, was ebenfalls nicht ganz einfach ist. Oder zum Teil gar nicht möglich, weil die Unterschiede Teils sehr gering und im Detail liegen.

Zum Thema Wanzen gibt es sehr viel Info im WWW, trotzdem kommt man ohne Bestimmungsbücher nicht weiter. Teils sind auch Bilder im Web veröffentlich, die der angegebenen Art nicht entsprechen. Was dem Ganzen noch den Hut aufsetzt ist, das Wanzen eine unvollkommene Metamorphose durchlaufen und die Tierchen immer wieder anders aussehen lässt. Aber gerade das ist das spannende daran. Auch Libellen und Heuschrecken machen diese Verwandlungen durch.

Gemäss Frieder Sauer, bekannt unter dem Fauna Verlag existieren in Mitteleuropa etwas über 800 Wanzen Arten. Ein Mangel an Vielfalt ist also nicht gegeben, stellt sich die Frage wie steht es mit den Wanzen in Uster und Umgebung. Und genau dieser Frage möchte ich nachgehen. Im Frühjahr 2008 habe ich mit der Wanzensuche begonnen, seither habe ich immer wieder neue Arten bestimmen können.

Die Wanzenseiten werden laufend mit neuem Bildmaterial ergänzt, was ich auf dieser Seite bei bestehenden Funden nicht extra erwähne.
Die Ergänzungen erfolgen auf Grund besseren Bildmaterials oder aber sie zeigen ein neues Larvenstadium.

Juni, Juli  2014

Juni 2014  Neufund: Wanze aus der Familie der Stachelwanzen: Buntrock Cyphostethus tristriatus

Färbung eher schwach, ev. typisch für das Gebiet Wildert Illnau

Juli 2014 Neufund:  Wanze aus der Familie der Krummfühlerwanzen (Alydidae)
Art: Alydus calcaratus

Juni 2013

Juni 2013  Erstmal schlüpften Junge der Marmorierten Baumwanzen, schnell wechseln die jungen Larven ihre Farbe innerhalb von zum Teil wenigen Stunden und Tagen.

Larven 1-2 Tage alt

März 2012

März 2012  Die wärmende Sonne hat bereits einige Krabbler geweckt, zahlreiche Rhyparochromus vulgaris kletterten am Gestrüpp der Hauswand umher... auch einige Graue Gartenwanzen waren bereits zu beobachten.. schon extrem wie schnell die Tiere auf die Temperaturen reagieren.

Oktober 2011

Oktober 2011  Viele der Wanzen sind nun auf der Suche nach einem passenden Winterquartier, so sieht man sie häufig an Hauswänden, Balkonen und möglichen Verstecken herumkrabbeln
Auch die Gemeine Bodenwanze (Rhyparochromus
vulgaris) war wohl auf der Suche nach einem Quartier.
 


Mai-Juli 2011

Mai-Juli 2011  Es scheint als seien die 4-6mm kleinen Bettwanzen extrem auf dem Vormarsch. Zahlreiche Zeitungsberichten nach müssen vermehrt Schädlingsbekämpfungs-Trupps ausrücken um den Biestern den Garaus zu machen. Auch in der Stadt Zürich nimmt die Zahl der gemeldeten Fälle zu. Bettwanzen zapfen beim Menschen und Tieren Blut ab, die Stiche können einige Tage Juckreiz auslösen, bei sehr empfindlichen Menschen aber auch zu allergische Reaktionen wie z. Bsp. Asthma führen.

April 2011

April 2011  Dieses Jahr sind bereits sehr viele Wanzen und andere Insekten unterwegs, hervorgelockt durch milde Temperaturen und viel Sonnenschein. Gesichtet habe ich zahlreiche Beerenwanzen oft an Löwenzahn, Carpocoris Arten, Glasflügelwanzen, nach langer Zeit wieder einmal ein Mordwanze.




Besonders gefreut habe ich mich über den Fund des Spitzlings/Getreidewanze (Aelia acuminata), nach dieser ich immer mal wieder Ausschau gehalten habe. Ein schöner Neuzugang bei den Baumwanzen der Gattung Aelia, von denen es 3 Arten in Mitteleuropa gibt.

August 2010

August 2010  Auf dem Fensterbrett landete ein Wanzenlarve welche ich unter Vorbehalt als Raphigaster nebulosa bestimmt habe. Die Larve war überdurchschnittlich gross und zeigt mit den weisslichen Ringen auf den beiden letzten Fühlergliedern eins der Merkmale von nebulosa.

Juli 2010

Juli 2010 viele Larven sind unterwegs, wie Beerenwanze, grüne Stickwanze oder Carpocoris Arten

Schlagzeilen
Wanzen-Alarm in Winterthur! >
Wanzen plagen die Winterthurer Wirte und ihre Gäste
Baumwanzen stinken in Wohnungen > Bewohner rümpfen die Nase

Neu entdeckt Stictopleurus abutilon, nicht einfach zu bestimmen deshalb bei den Glasflügelwanzen immer mit Vorbehalt !

Gleich 2 neue Arten der Gattung Lygus habe ich Ende Juli entdecken können, und somit die Gattungen bei den Miriden (Weichwanzen)
um diese Funde erweitern.
Die Lygus-Arten sind ebenfalls nur unter Vorbehalt bestimmt, anhand der Grösse, der Schildchen-Merkmale, und der Färbung.
Eine Fehlbestimmung ist deshalb nicht auszuschliessen.

Lygus rugulipennis

Lygus pratensis

Am Ende des Monats bei einem Spaziergang am Waldrand in der Nähe von Gutenswil habe ich eine neue  Art bei den Stachelwanzen entdeckt,
es handelt sich die Fleckige Brutwanze Elasmucha Grisea, welche geradezu klein ist Vergleich zur Wipfel-Stachelwanze!

Fleckige Brutwanze, mit Parasiten-Ei

Auch bei den Glasflügelwanzen ist Ende Monats eine neue Art dazugekommen, hierbei könnte es sich um Rhopalus parumpunctatus handeln, aber auch hier ist die Bestimmung unter Vorbehalt gegeben.
Im renaturierten Gebiet von Werrikon, habe ich noch eine Art welche bevorzugt Feuchtgebiete bewohnt, ausmachen können, es handelt sich dabei um Rhopalus maculatus.

Rhopalus maculatus

Juni 2010

Juni 2010
Endlich ist es soweit, auch die Wanzenseiten erscheinen nun im neuen Look  und alle Bilder können mit der Lightbox-Diashow betrachtet werden.
Laufend zur Ergänzung, werde ich auch die Gattungen mit den hier vorkommenden Arten aufführen.
Einige interessante neue Bilder gibt es bereits zur Braunen Randwanze Gonocerus acuteangulatus, im speziellen sieht man sie bei der Eiablage.
Eine weitere Familie ist mit den Kugelwanzen dazugekommen, leider gibt es im Mitteleuropa nur eine einzige Vertreterin dieser
Familie mit über 500 prachtvoll gezeichneten Arten.

Wieder entdeckt, die
Wipfel-Stachelwanze Acanthosoma Haemorrhoidale mit ihrer imposanten Grösse und den fantastisch leuchtenden Farben.
Es scheint dieses Jahr sehr viele davon zu geben.

Wipfel-Stachelwanze


Eine neue Art bei den Miriden ist
Phylus coryli, dessen schwarze Färbung mit den blassgelben Beinen unverkennbar ist.

Neu entdeckt, auch die Grosse Graswanze Megaloceroea recticornis, welche leicht mit Stenodema laevigata verwechselt werden kann.
Die Wanze zeigt leicht dunkle Tarsen und hat extrem lange Fühler!


2009

Spätsommer /Oktober
Zum Spätsommer sind nur noch vereinzelte Wanzenarten zu finden, am häufigsten entdeckt man noch die Bodenwanze Lygaeus saxatilis und die Schildkrötenwanze Eurygaster testudinaria in den Rietwiesen. Dieses Jahr fand ich kaum Wanzen an Bäumen oder Sträuchern.

Gleich 2 invasive Arten sind mir im Oktober 2009 vor die Linse gekommen, zum einen handelt es sich um die Marmorierte Baumwanzen aus Ostasien, die andere aus der Familie der Randwanzen, hier handelt es sich um die Amerikanische Zapfenwanze (Leptoglossus occidentalis) mehr dazu hier


Sommerbeginn
, es sind bereits viele Nymphen zu sehen, auch Eiablagen sind zu finden. In Schwerzenbach fand ich direkt am Radweg ein grosse Siedlung der Feuerwanzen mit sehr vielen Individuen und allen Entwicklungsstufen.

Das Auftreten der Streifenwanze im Breitenstudenwald war natürlich erfreulich.


 

Frühjahr 2009, mit den Wanzen ist es nicht weit her, in einigen Gebieten welche ich bereits im letzten Jahr aufgesucht habe, war praktisch noch keine Wanze auszumachen. Einzig Coreus marginatus, ein häufiger Bewohner der Waldränder und Lichtungen, aber auch auf Wiesen, dito die Beerenwanze. In manchen Habitaten, wo eine durchmischte und Natur belassene Bepflanzung herrscht, ist die Artenvielfalt bei Wanzen offenkundig.

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Letzte Aktualisierung: 12.09.2014    alle Rechte vorbehalten © Astrid Hauzenberger 2008-2014