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Endlich ist es soweit und ich kann meinen Naturpirsch-Fans mein neues Design vorstellen. Es hat ein wenig gedauert und Nerven gekostet aber ich denke es hat sich gelohnt. Komplimente oder Kritik ist auf jeden Fall erwünscht, nur keine Hemmungen.
Der August, wettermässig eigentlich ok, aber bei heissem Klima verkriecht sich eben auch die Fauna lieber ins Unterholz oder in den Schatten, machen wir genau so. Diesmal habe ich hier ein Bild einer Spinne ich hoffe es erschreckt sich niemand zu Tode, gibt doch etliche Menschen mit einer Phobie zu Spinnen. Es ist die Wespenspinne (Argiope bruennichi) und zur Zeit findet man sie sehr häufig auf ungenutzten Wiesen oder an Wegerändern. Sie kann eine stattliche Grösse ereichen, in ihren Netzen habe ich sogar Segellibellen gesehen. Als Bild des Monats Juli seht ihr den Distelfalter (Vanessa cardui) im Portrait, dieses Jahr ist der Wanderfalter extrem häufig, weitere Infos dazu im Tagesanzeiger Oberlandteil vom Montag 10.8.2009.
Manchmal schaue ich in der Naturstation Silberweide am oberen Greifensee vorbei, und siehe da, endlich gucken die Zauneidechsen aus dem Holzstapel hervor. Ich liebe Echsen sie haben so was uriges und sind lässig zum beobachten. Ebenfalls in der Silberweide habe ich einen Jungvogel des Neuntöters gesehen, hiesige Sichtungen sind eher selten, aufgefallen ist mir der Vogel durch seine Grösse, anhand eines Belegfotos war es möglich die Art zu bestimmen. Hab ganz vergessen den Moschusbock-Käfer (Aromia moschata) zu erwähnen den ich im Juli in der Silberweide erstmals fotografieren konnte. Er ist imposant und von stattlicher Grösse, einfach überwältigend schön. Immer noch kein Eichhörnchen weit und breit....? Doch am 11. August zwei Eichhörnchen im Breitenstuden Wald, habe mich schon gefragt wo die bleiben. Viele Grauschnäpper sind im lichten Wäldchen neben der Cevi Hütte zu beobachten. Dann hat sich auch eine Reh in die Nähe der Hütte gewagt, aber immer schön in Deckung knabberte es an jungen saftigen Trieben. Der Sommer neigt sich allmählich dem Ende zu, von den Bäumen fallen die ersten dorren Blätter und die Insekten werden weniger. Das Riet ist knusprig trocken, die morgendlichen Gesänge verstummen. Es folgen ein paar Bilder mit Impressionen des Spätsommers... Der August gab noch mal richtig Gas 33 Grad Celsius am 20.8. ein Rekord-Hitzetag. Bei der alten Kiesgrube am Rande des Hardwaldes habe ich die Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii) fliegen sehen, Foto in der Galerie. Die stattliche Libelle (85mm Länge) mag kleine Bäche oder Rinnsale mit klarem Wasser. Endlich der Eisvogel im Riediker Riet, man hörte sein Rufen und dann sein schneller Flug dem Schilf entlang, alles von der Beobachtungsplattform mit dem Fernglas gut zu sehen. Dem Rufen nach war da möglicherweise noch ein Zweiter, für Fotos leider zu weit entfernt. Eher selten im Formationsflug sieht man Graureiher, doch an diesem Tag kreiste ein Trupp von ca. 10 Vögeln über dem Riet, zeitweise mischten sich Weissstörche darunter.
Meist in der Nähe von Gebäuden oder Industrieanlagen sieht man den Hausrotschwanz, Jungvogel siehe in der Galerie. Das Bild entstand auf dem Sportplatz beim Milandia. Wieder einmal in der Silberweide hatte ich das Glück von der Beobachtungshütte aus den Waldwasserläufer zu sehen. Zuvor kreiste einige Minuten lang und extrem tief ein Rotmilan über dem Gelände und gab mir die Möglichkeit wunderbare Flugaufnahmen des stolzen Jägers zu machen. Ende des Monats sah ich bereits eine der ersten Schnatterenten am Glattwehr in Schwerzenbach, womöglich die ersten Durchzügler oder Überwinterer.

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Letzte Aktualisierung: 11.01.2010    alle Rechte vorbehalten © Astrid Hauzenberger 2008-2009