
Die GI-Regionalgruppe Südbaden lädt ein zum Vortrag:
Die optimale und professionelle Abwicklung der wettbewerbsentscheidenden Geschäftsprozesse setzt voraus, dass alle Mitarbeiter über einfachen Zugang zum Wissen über die Produkte und Leistungen, die Geschäftsprozesse sowie die Geschäftsregeln verfügen. Dieses Wissen umfasst Aspekte über die Abläufe selbst, die Einbettung in die Organisationsstruktur sowie den Bezug zu den relevanten Informationsobjekten. Transparente Geschäftsprozesse sind die Voraussetzung für erfolgreiches Supply Chain Management, Customer Relationship Management und den Erfolg im eBusiness oder cCommerce. Gerade in Zeiten eines hohen Wettbewerbdrucks ist die ständige Verbesserung von Effizienz, Effektivität und Qualität ein entscheidender Erfolgsfaktor. Fehlerquellen und Schwachstellen in den Prozessen müssen früh erkannt werden, damit die Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können.
Es wird aufgezeigt, dass Business Process Management über die reine Prozessmodellierung hinausgeht und wie die INCOME Suite das Prozessmanagement unterstützt. In die Ausführungen fliessen Erfahrungen aus verschiedenen Projekten ein. Ein ganzheitliches Business Management bildet den Rahmen für alle Aufgaben rund um die Gestaltung, Steuerung und das Performance Management von Geschäftsprozessen (siehe Abbildung unten). Die Durchgängigkeit einer Business Management Umgebung wie der INCOME Suite fördert ein effizientes methodisches Vorgehen und vermeidet inkonsistente oder fehlerhafte Prozesse.
Prozessgestaltung
Die Geschäftsprozessgestaltung umfaßt die Analyse und transparente Dokumentation von Geschäftsprozessen. Ein Streamlinig der Prozesse ist gerade in gewachsenen Unternehmens-landschaften Voraussetzung für den Erfolg und um langfristig kurze Reaktionszeiten auf veränderte Marktbedingungen sicherzustellen. Simulationsstudien liefern wertvolle Aussagen über die Realisierbarkeit konzipierter Prozesse und die Grundlage für die Analyse von Ressourcenengpässen sowie Prozesskosten und Zeiten. Auf Basis dieser Ergebnisse können weitere Optimierungspotenziale ermittelt und ausgenutzt werden. Ausgangspunkt der Prozessgestaltung können beispielsweise auch Referenzmodelle sein. Ein anwenderfreundliches Werkzeug ist notwendig, um die kontinuierliche Pflege der Prozesse sicher zu stellen.
Implementierung
Die schnelle Anpassung der Geschäftsprozesse an die Anforderungen des Markts setzt eine technologisch optimale Unterstützung des Change Managements voraus. Nur so ist gewährleistet, dass sich die Prozessverantwortlichen auf die soziale Herausforderung des Change Managements konzentrieren können. Als wertvoll hat sich in diesem Zusammenhang auch die Animation der Prozesse im Rahmen der Simulation erwiesen. Auf Basis der Prozessdokumentation erfolgt die Ausbildung der Mitarbeiter und die Wissensbereitstellung im Intranet. Audits werden eingesetzt, um die tatsächliche Umsetzung der Prozesse und deren Tauglichkeit zu prüfen.
Außerdem müssen für die Prozessrealisierung mittels Informationssystem-Technologien leistungs-fähige und offene Schnittstellen zur Verfügung stehen, um den konsistenten Übergang zur Anwen-dung und die Konsistenz zwischen der Dokumentation der Prozesse und der Anwendung zu gewährleisten.
Performance Management
Ausgehend von Zielen, kritischen Erfolgsfaktoren und den zugehörigen Kennzahlen, werden ganze Kennzahlensysteme aufgebaut, um ein umfassendes Performance Management zu ermöglichen. Ein permanentes Monitoring dient der Überwachung der Kennzahlensysteme und zur Reaktion auf vordefinierte Ereignisse. Bei Verletzung von Grenzwerten erfolgt die automatische Information durch E-Mail oder SMS. Ergebnisse des Prozessmonitorings dienen der Identifikation von Stark- und Schwachstellen und liefern wesentliche Anhaltspunkte für die Prozessverbesserung und die übergeordnete Prozesssteuerung.
Prozesssteuerung
Für die Prozesssteuerung werden idealerweise gängige Workflow Management-Systeme eingesetzt, die über entsprechende Schnittstellen eingebunden werden können. Workflow-Komponenten sind immer häufiger auch integraler Bestandteil moderner betriebswirtschaftlicher Standard-Anwendungssoftware. Die Integrationsplattform muss neben der anwendungsübergreifenden Integration von Daten und Anwendungen auch die komponentenübergreifende Steuerung des Workflows ermöglichen.
Die Veranstaltungen der Regionalgruppe sind offen für alle Interessierten!