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Volkskundliches
Seminar der Universität Zürich
Proseminar
Mensch und Tier SS 2001
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Der Teddybär -
vom Kuscheltier zum Kultobjekt
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Geschichte
und Herkunft des Namens "Teddybär"
Der Teddybär - Funktionen und Erscheinungsformen
Vom
Kuscheltier zum Kultobjekt
Der
Lighthouse-Bär
Die
TeddybärenmacherInnen
Die Entstehung eines Teddybären
Die
Bären und ihre Sammler
Der
Teddybär in Zeitschriften und im Internet
Schlusswort
Puppen-
und Teddybärenausstellung in Cham
Veranstaltungen
rund um den Teddy
Literatur, Adressen, Internet
Geschichtliche
Daten
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Einleitung
Als ich mich dazu entschloss, etwas über Teddybären zu schreiben, dachte
ich zuerst an den kommerziellen Verkauf in Spielwarengeschäften, deren
Herstellung in einer Spielwaren- oder Plüschtierfabrik und an das immer
häufigere Auftauchen des Teddybärensujets auf allen möglichen und unmöglichen
(Gebrauchs)-gegenständen.
Beim Verkauf interessierte mich, wer vor allem Teddybären kauft, ob vielleicht
sogar mehr Erwachsene unter den Käufern sind, d.h. sie diese auch für
sich kaufen; ob der Teddy immer noch der klassische Renner unter den Plüschtieren
ist oder ob andere Tiere, wie Hunde, Esel, Hasen, Elefanten oder Plüschtiere
aus der Comic und Trickfilmwelt, die gerade aktuell sind, dem Bären den
Platz im Kinderzimmer streitig machen.
Von einer Plüschtierfabrik wollte ich wissen, nach welchen Kriterien sie
die Bären herstellen, ob diese möglichst weich und kuschelig, traurig
und verloren, möglichst beweglich und gelenkig oder lieber dick und gemütlich
auszusehen hätten. Ich hätte gefragt, ob sich diese Kriterien im Laufe
der Zeit geändert haben oder immer noch gleich, wie vor 100 Jahren sind.
Ob es sogar eine Marktforschung gibt, die den Fabrikanten Aufschluss darauf
gibt, wie man die Tierchen zu fertigen hat, damit sie einen möglichst
grossen Absatz erzielen. Solche und ähnliche Fragen hatte ich im Kopf.
Im Laufe meiner Recherche merkte ich jedoch bald, dass es den Verkäuferinnen
in Spielwarengeschäften schwer fällt, zu sagen, wie oft und an wen, vor
allem aber für wen sie die Plüschbären verkaufen würden. Die Antworten
waren für mich unbefriedigend und das Interesse, sich darüber genaue Gedanken
zu machen, schien nicht vorhanden zu sein.
Dass es in der Schweiz keine Plüschtierfabriken gibt, teilte mir ein Puppen-
und Bärenmacher einer Puppenklinik (1) im Zürcher Niederdorf
mit. Er war es auch, der mich auf die Teddybärenausstellung in Cham (2)
aufmerksam machte. Durch diese Ausstellung erhielt ich Einblick in eine
mir fremde und neue Welt - die Welt der Teddybären, ihren Machern, Liebhabern
und Sammlern!
Ich führte Gespräche mit Besuchern der Ausstellung, TeddybärenmacherInnen
und Teddybärensammlern, stöberte in Haushaltwarengeschäften, Kaufhäusern
und Spielwarenabteilungen herum. Ich tauchte in die Internet-Bärenwelt
ein und liess mich von Teddybären-Zeitschriften, sowie einem Buch über
Teddybären(3) inspirieren.
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Geschichte und Herkunft
des Namens "Teddybär"
Die Herkunft dieses Namens für einen Stoff- oder Plüschbären geht bis
ins Jahr 1902 zurück, nach Amerika.(4)
Auf einem seiner Jagdritte in Mississippi, wollte der damalige Präsident,
Theodor Roosevelt, der ein leidenschaftlicher Bärenjäger war, einen Bären
erlegen. Das einzige auffindbare bärige Exemplar war an jenem Tag jedoch
lediglich ein kleiner Schwarzbär, der von den Hunden gehetzt und von des
Präsidenten Vorhut an einem Baum gebunden worden war. Beim Anblick dieses
jungen Bären brachte Roosevelt es nicht übers Herz, diesen zu erschiessen.
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1903 wurde
in den USA, der erste Bär aus Plüsch hergestellt. Während seiner folgenden
Wahl-kampagne soll Roosevelt dann auch Stoffbären verschenkt haben, um
die Herzen der Wähler zu gewinnen - Teddy's Bären. Teddy "B" Bear Ideal
Novelty Company Plush, circa 1903 Sagamore Hill National Historic Site
Oyster Bay, New York
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Die lokale Presse berichtete darüber und der Cartoonist, Clifford
Berryman, verewigte den Vorfall in einem seiner Cartoons auf der Titelseite
der Washington Post vom 16. November 1902, mit dem Titel "Drawing a line
in Mississippi". Fortan war auf allen Cartoons, die Clifford Berryman über
Teddy, wie Roosevelt auch genannt wurde, machte, ein Bär zu sehen, der allerdings
mehr einem Kuscheltier als einem wilden Tier glich. Diese Berryman-Zeichnungen
machten den "Teddy's Bär" und später den "Teddybären" weltweit bekannt.
Zur selben Zeit, im Jahre 1902, entwarf der Neffe von Margarete Steiff,
Richard Steiff, den ersten Steiff-Bären. Dieser wurde 1903 auf der Leipziger
Frühjahrsmesse erstmalig präsentiert und verkauft. Noch im selben Jahr wurden
3000 Steiff Bären weltweit verkauft.
Am Erfolg und an seiner Namengebung war der amerikanische Präsident Theodore
Roosevelt beteiligt, doch der erste Mohair-Plüschbär wurde in Deutschland
erfunden und hergestellt.(5) |
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Die berühmteste
dieser Kreationen wird im Jahr 1902 von Richard Steiff erfunden - der
erste Steiff Bär, bezeichnet als "55PB" (55 cm, sitzend, P = Plüsch, B
= beweglich). Für dieses neue außergewöhnliche Produkt wird erstmalig
das neue Material, Mohairplüsch verarbeitet.
www.teddybaerenmuseum.de/history/d-story-a.htm
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Der Teddybär
- Funktionen und Erscheinungsformen
Erinnerung, Heimat, Spielzeug
Die Erwachsenen (6), die ich nach ihrem Bären aus ihrer
Kindheit fragte, antworteten mit glänzenden Augen, berichteten von ihrer
Freude, als sie diesen erhalten hatten und erzählten mir gerne von ihren
Erinnerungen, die oft mit viel Freude verbunden sind. Nicht selten haben
sie ihre Bären aus der Kindheit sogar noch, "gerettet" - als "ein Stück
Vergangenheit" und als eine Erinnerung an ihre Kindheit. Andere, die ihren
Bären nicht mehr haben, denken oft mit Wehmut daran zurück und wünschten,
sie hätten ihren treuen Freund und Spielgefährten noch. Denn das war er
in ihrer Kindheit, ein Freund; treu, geduldig, alles erduldend und immer
für einen da, Blitzableiter für alle Arten von Emotionen, der Kummer und
Freude mit einem teilte.
Doch nicht nur die "alten" Bären aus der Kindheit haben Platz in der Erwachsenenwelt,
und der Teddybär ist schon lange nicht mehr nur ein Kuscheltier für Kinder,
sondern er erfreut sich bei Jung und Alt mehr und mehr an Beliebtheit.
Viele hatten als Kind keinen Teddybären (7), und holen
diesen Kinderwunsch nun nach, sei es, dass sie ihn für sich oder für ihr
Kind kaufen.
Der Teddybär dient aber nicht nur als Kindheitserinnerung oder als Tröster
und Aufsteller bei kleinen und grossen Sorgen. Er soll zum Beispiel auch
die Tochter(8) , die zum ersten Mal ins Ausland geht,
als "ein Stück Heimat" begleiten, den Freund oder die Freundin bei einer
kurzen oder längeren geographischen Trennung an den Partner erinnern und
bei Bedarf dessen Fehlen ersetzen.
Auch Hunde lieben das pelzige Tierchen. Sei es, dass der Teddy ursprünglich
das Spielzeug des Kindes war und nun vom Haushund in Besitz, bzw. in die
Schnauze genommen wurde oder dass Frauchen oder Herrchen ganz bewusst
ihrem Vierbeiner einen Bären als Knabber- und Wurfspielzeug kaufen - der
Bär scheint auch hier beliebt zu sein, zumal er die Eigenschaft hat, den
Geruch des Besitzers anzunehmen(9) und somit ein Gefühl
der Vertrautheit auslöst.
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Vom Kuscheltier
zum Kultobjekt
Im Laufe der Zeit wanderte der Bär vom Privaten Haushalt und Kinderzimmer
in die Öffentlichkeit und wird dort mit Stolz präsentiert.
So ist er Maskottchen und sitzt in Fussball- und Eishockeystadien hinter
dem Tor, oder in der Zuschauermenge und trägt das Leibchen der entsprechenden
Mannschaft. Dies sind dann meist grosse bis sehr grosse Exemplare, denn
sie müssen ja von jedermann und überall her gesehen werden.
Der Teddybär ist längst gesellschaftsfähig und ein beliebtes Mitbringsel
bei Krankenbesuchen, Geburtstagen, Hochzeiten, Taufen, Geburten oder auch
Pensionierungen. Für Letzteres wird er oft sogar speziell angefertigt,
entweder mit der Berufskleidung des Pensionierten oder er repräsentiert
dessen Hobby.(10)
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Der Teddybär ziert auch immer mehr Haushaltsartikel.
Die Liste ist lang und der Phantasie scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein.
So findet man Wärmflaschen und Rucksäcke, die als Bär getarnt sind, Handyhüllen
in Bärenform, Bären als Schlüsselanhänger, Kerzen, Tassen, Magnete, Lampenschirme
und Seifenhalter.
Bärensujets schmücken Kopfkissen, Pyjamas, Bettbezüge, T-Shirts, Servietten,
Postkarten, Tischdecken, Regenschirme, Nachttischlampen, WC-Deckel, Duschvorhänge
und Adventskalender. Für Kinder gibt es Pantoffeln in Bärentatzenform und
in manchem Cockpit fliegt der "Piloten-Bär" als Glücksbringer mit. Weihnachtsbären
hängen an Lichterketten während der Adventszeit und als Bärenkugeln am Weihnachtsbaum.
Bären als Design, als weihnachtliche Ideengeber und Trendsetter
haben sich seit Jahren in die Kultur der Weihnachtszeit eingeschlichen.
Ihr erstes Auftreten freilich war sporadisch, eher zufällig, oft unentdeckt
und kaum notiert. Erst 1998, sein mein Interesse an Weihnachtsbären geweckt
war, nahm ich ganze Weihnachtsbärenhorden war. Weihnachten als serielle
Bärenuniformität, als corporate "bear identity". (11)
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Seit der deutsche Talkmaster Thomas Gotschalk für Hrribo - Gummibärchen
mit dem Slogan "HARIBO MACHT KINDER FROH - UND ERWACHSENE EBENSO!" wirbt,
dürfen sich Jung und jung Gebliebene zu ihrer Vorliebe für die gummigen
Süsswaren offiziell bekennen, ohne dafür ausgelacht zu werden. Für die
ausgesprochenen Gummibärchenfans gibt es sogar das Gummibären Orakelbuch(12)
, mit welchem man, je nach Farbe der Gummibärchen, die man mit geschlossenen
Augen zieht, den eigenen Gemütszustand bzw. die aktuelle Lebenssituation
erklärt bekommt:
Sie ziehen fünf Bärchen aus der Tüte. Und wissen alles
über Ihre Zukunft!
So titelt das Orakelbuch und als ich ein rotes, drei weisse und ein orangenes
Bärchen gezogen habe, verspricht mir das Orakelbuch KLARHEIT, ENERGIE
und KREATIVITÄT:
Schwer zu glauben, aber Sie sind offenbar einigermassen
klar im Kopf. Das sagt jedenfalls die Bärchen-Kombination. Eine Kombination,
die eine heitere Weltsicht (orange) nebst liebevoller Energie (rot) mit
hohem Bewusstsein (dreimal weiss) kombiniert. Leute, die solche Bärchen
ziehen, sind auf dem besten Wege in die vollkommene geistige Freiheit.
(...) (13)
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Der Lighthouse
- Bär
Im Zürcher Lighthouse erhält jeder Bewohner bei seinem Eintritt einen
35cm grossen Teddybären überreicht. Dieser begleitet ihn während des Aufenthalts
im Lighthouse, spendet Trost und Wärme und wird in einigen Fällen sogar
beim Ableben des Patienten diesem mit in den Sarg gelegt oder dann, je
nach dessen Wunsch, den Angehörigen mitgegeben. Somit wird der Teddybär
der dauernde und letzte Begleiter eines schwerkranken Menschen.
Die Idee des Teddys als Trostspender, Wegbegleiter und bester Freund von
Aidskranken Menschen stammt aus den USA in San Francisco. Dort wurden
in den frühen 80-er Jahren die ersten Aidskranken behandelt. Die Stadt
San Francisco schenkte jedem als Zeichen der Solidarität und als Symbol
für Wärme und Integration einen Teddybären. Heute ist daraus ein weltweiter
Brauch geworden.
Jedes Jahr, jeweils am 1. Dezember, dem Welt-Aids-Tag, kann man Lighthouse-Bären
im Hauptbahnhof Zürich ersteigern, wobei der Erlös dem Zürcher Lighthouse
zukommt. Während der Vorweihnachtszeit können die Lighthouse-Bären im
Shop Ville des Hauptbahnhofs gekauft werden. Diese gibt es in drei verschiedenen
Grössen (17, 25 und 35 Zentimeter) und damit die Sammler nicht zu kurz
kommen, sieht er jedes Jahr wieder anders aus.
Auch übers Jahr erhält jeder, der bei einer Gelegenheit oder Aktivität
des Lighthouse einen Betrag spendet, als Dankeschön einen Teddybären geschenkt.
Die Bären sichern somit auch einen kleinen Teil der Existenz des Hauses.
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Die TeddybärenmacherInnen
Ich hatte an der Teddybärenausstellung in Cham(14)
die Gelegenheit, mit verschiedenen BärenmacheriInnen zu sprechen und erfuhr,
dass der Einstieg zum "selbermachen" meist sehr ähnlich ist. Oft beginnt
alles mit einem selbstgemachten Bären, den sie entweder selber von einer
"Teddymutter" kaufen oder geschenkt bekommen. Daraus entwächst dann die
Lust und Motivation, auch selbst einmal ein solches Exemplar fertigen
zu können. Dafür meldet man sich entweder in einem Bären-Bastelkurs an
oder kauft sich ein Bärenschnittmuster, welches man entweder in den bärigen
Zeitschriften oder in einem Bastelladen kaufen kann.
Vielleicht gerät man aber auch per Zufall oder durch Freunde an eine Teddybärenausstellung
oder einen ähnlichen Bären-Event und wird dort vom Bärenfieber angesteckt.
Wieder andere erhalten einen Bären-Bastelkurs von ihrem Ehemann oder von
Freunden geschenkt, natürlich nicht, ohne dass schon vorher ein Hang zum
Bären festzustellen war....
Der Teddybärenmacher Meinrad Rösli erzählte mir, dass seine Motivation
und Freude an den Teddies ihren Ursprung in seiner Kindheit habe. Er hatte
sich immer einen Bären gewünscht und nie einen gehabt, nun macht er sich
seine Wunschbären selber. Er hat sich auch einen eigenen Teddybären gekauft
und als Grund dafür sagt er, dass der Bär schief und unattraktiv war und
er Mitleid mit ihm hatte, weil ihn niemand kaufen wollte. Nun sitzt "Seppli"
in der Wohnung und wird ab und zu sogar als Gesprächspartner missbraucht.
Vor allem in Konfliktsituationen, so erzählte er mir, werde, möchte man
dem Partner etwas mitteilen, laut mit dem Bären über den Partner gesprochen.
Wenn sie in den Ferien sind, hütet Seppli die Wohnung und nicht selten
wird der daheim gebliebene Bär in der Fremde zum Gesprächsstoff der Beiden.
Davon leben kann man kaum
Für die meisten beginnt alles mit einem Hobby, welches auch ein (allerdings
sehr intensives) Hobby bleibt. Nur ganz wenige können irgendwann davon
leben und somit ihr Hobby zum Beruf machen. Der Grund dafür ist ganz einfach,
nämlich, dass man davon nicht leben kann. Die Bären würden, wenn man die
Arbeit mit einrechnetete, viel zu teuer, noch teuerer als sie bereits
sind, und dann nicht mehr gekauft werden. Die BärenmacherInnen sagten
allesamt, dass dies ein Hobby und eine Leidenschaft sei und kein Geschäft,
von dem man leben kann.
Auf der Puppen- und Bärenausstellung in Cham fand ich allerdings zwei
Ausnahmen, die das Bärenmachen nicht nur als Hobby betreiben. Beides sind
nicht nur TeddybärenmacherInnen. Die Haupteinnahmen kommen in diesen beiden
Fällen aus dem Betrieb der Bären- und Puppenklinik, der Puppenklinik Zug
und der Puppen- und Bärenklinik in Zürich am Neumarkt.(15)
Beide Personen, unabhängig voneinander, kamen über die Schneiderei, zuerst
von Kleidern für Erwachsene, über Puppenkleider zum Reparieren von alten,
kaputten Teddies und Puppen zum Bärenmachen, allerdings mehr aus Freude
daran, als um Geld zu verdienen. Beide kamen also über die Puppen zu den
Bären und gehören noch heute zu den Puppenmachern.
Die Entstehung
eines Teddybären
Alle Bären, die heute in privaten Haushalten entstehen, haben ein Fell
aus Mohair-Ziegenhaar, verwoben mit einem robusten Stoff. Mohair ist das
traditionelle Bärenfell-Material welches Richard Steiff bereits bei seinem
ersten Bären 1902 verwendete. Das Material stammt von der Angora Ziege,
ist sehr robust und verformt sich auch beim Stopfen nicht. Dazu kommt,
dass es den Geruch des Kindes oder einfach des Besitzers annimmt und somit
nicht nur über den Tastsinn, sondern auch noch über den Geruchssinn eine
Vertrautheit für den Teddybärenbesitzer vermittelt.
Das zweitwichtigste Material eines Teddybären ist die Füllung, da man
ihn, wenn er einem gefällt bald schon in die Hand nimmt. Dieser erste
"Fühl-Eindruck" muss stimmen, d.h. er muss dem neuen Besitzer passen.
Das einfachste und gängigste Füllmaterial ist heutzutage Polyester, es
verformt sich nicht und macht im Innern des Bären keine fühlbaren Unebenheiten.
Traditionelle, alte Bären sind noch mit Holzwolle gefüllt - der Bär fühlt
sich dann härter an als mit einer Polyesterfüllung.
Die Teddies erhalten bei ihrer "Geburt" einen Namen (es gibt übrigens
auch Teddyfrauen) - diese Namen werden in den meisten Fällen von den neuen
Besitzern beibehalten. Das erinnert unweigerlich an den Kauf eines Hundes
aus einer Zucht.
Ob der Teddy lacht oder traurig ist, hängt, so die einstimmigen Aussagen
einiger Teddyväter und -Mütter, von deren Stimmung zur Zeit der Fertigung
des Bären ab. Der Teddybär wird somit zum Spiegel der Seele oder des Gemütszustandes
der MacherInnen.
Es gibt aber auch BärenmacherInnen, wie z.B. Helena Oberholzer, deren
Bären immer ein lachendes Gesicht haben. Sie sagte, ihre Bären sollen
Trost spenden und froh machen und nicht Traurigkeit verbreiten. Das lachende
Gesicht ist das Markenzeichen für Helena Oberholzers Teddybären.(16)Für
andere BärenmacherInnen ist der traditionelle Teddybär traurig und muss
deshalb auch einen traurigen Gesichtsausdruck haben, er weckt dann beim
Käufer oder Bewunderer Mitleid und das Bedürfnis, den Teddy zu trösten
oder einfach in den Arm zu nehmen.
Für Meinrad Rösli, den Puppen- und Bärenmacher der Puppenklinik am Neumarkt
Zürich, ist es wichtig, dass der Teddy nicht perfekt aussieht, er muss
Fehler haben und somit nahbar sein. Die Menschen seien ja auch nicht perfekt.
Weich muss er auch sein, dass die Kinder ihren Kopf auf seinen Bauch legen
können und die Augen müssen sicher befestigt sein.
Bärenmachen verbindet
Wenn jemand in der Familie sich dem Hobby des Bärenmachens verschrieben
hat, dann ist das längst nicht nur dessen Sache. Die ganze Familie ist
daran beteiligt, hilft mit und nicht selten gibt es eine ganz klare Aufgabenteilung.
Meist ist es so, dass die Frau die Bären näht und der Mann diese dann
stopft, dies sei eine sehr anstrengende Arbeit und viele der BärenmacherInnen
klagen über Tennisellbogen und ähnliche Beschwerden.
Gilt es, die Bären zu verkaufen, so ist hier die Rollenverteilung halb
/ halb, die Homepage von den Helena-Bären hat z.B. der Ehemann von Helena
Oberholzer gemacht. Auch die Kinder einer Bärenmacherfamilie, falls vorhanden,
helfen mit, kleine Sachen zu erledigen oder dann im Geschäft oder an einer
Ausstellung die Bärenmutter oder den Bärenvater tatkräftig zu unterstützen.
Somit hat der Teddybär als Hobby auch ganz praktische, ja sogar eine Familien
zusammenführende Funktion.
Zum Thema "Kontakt" wurde mir erzählt, dass die BärenmacherInnen nicht
selten noch per Brief oder e-mail mit den Käufern in Kontakt bleiben.
Diese schicken dann Fotos vom Teddy in den verschiedensten Situationen
und an den verschiedensten Orten und berichten, wie es dem Teddybären
geht. Auch hier erinnerte ich mich eher an den Kauf eines lebendigen Tieres
als an ein Spielzeug.
Menschen, die einen Teddy als Trost in einer Krisensituation kaufen, bleiben
oft noch solange mit den Bärenmachern in Kontakt, wie die Krise andauert,
sobald es dieser Person wieder besser geht, nimmt der Kontakt ab oder
verschwindet ganz.
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Die Bären und
ihre Sammler
An der Bärenausstellung in Cham erkundigte ich mich bei Besuchern und
einigen Ausstellern, ob sie Teddybärensammler seien und manche erzählten
mir darauf ihre Geschichte. Sie hätten schon immer irgendwas gesammelt,
nun seien es Teddybären, und das würde auch so bleiben, sagte ein Paar.
Ein anderes Ehepaar erzählte mir, sie hätten sich immer wieder in Teddybären
verliebt und diese dann einfach kaufen müssen, und so seien es mit der
Zeit immer mehr geworden - nun haben sie sogar ein kleines Zimmerchen
in ihrem Haus extra für die Bären. Für eine andere Frau waren die Teddybären
in allen Grössen und Arten einfach Gesellschaft, sie sei dann nicht so
alleine, wenn sie nach Hause komme. Eine weitere Frau kam durch eine Anregung
ihrer Kinder zum Bärenmachen und später auch zum Bärensammeln. Eines ihrer
Kinder, so erzählte sie mir, habe eines Tages gefragt, warum ihr Teddybär
nicht so warm sein kann, wie eine Bettflasche. Sie macht heute Bettflaschen
in Bärenform. Der Bauch des Bären oder der Bärin sind mit Gerste gefüllt,
diese gibt, legt man sie während 2 Min. in die Mikrowelle, für ein paar
Stunden Wärme ab.
Als Kunst- und Ausstellungsobjekt gewinnt der Teddybär mehr und mehr an
Bedeutung. Die Zahl der Teddybärenausstellung nimmt jedes Jahr zu und
mit ihr auch die Zahl der BärenmacherInnen, deren Umsatz jedoch stark
konjunkturabhängig ist. Zu wirtschaftlich schlechten Zeiten hätten die
Leute kein Geld für Teddybären, liess ich mich von Meinrad Rösli aufklären.
Die Teddy-Sammler sind auf der Suche nach Exklusivitäten, Raritäten und
Ausgefallenem. Doch zu den Bären gehören auch die verschiedensten Accessoires,
von Sonnenbrille über Schultornister bis hin zu Kleidern für jede Gelegenheit.
Es gibt allerlei auf dem Markt, und der grösste Teil davon kommt aus den
USA, dies seien die grössten Bärenfans, sagte mir ein Aussteller in Cham.
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Unter den Sammlern gibt es drei Hauptgruppen. Die einen sammeln um des
Sammelns Willen, die anderen sind einfach vernarrt in Teddybären und können
es nicht lassen, besonders liebe oder schöne Exemplare zu kaufen, machen
aber selber keine Bären, und die dritten sind BärenmacherInnen und haben
zwangsläufig schon die ganze Wohnung voller eigener Bären und solchen,
die sie an einem Anlass erworben haben.
Gesammelt werden Neue Bären, Alte Bären, Bären aus dem 2. Weltkrieg, Miniaturbären
(diese brauchen weniger Platz in der Wohnung!), Bären eines bestimmten
Künstlers oder auch farbige Bären welche v.a. gegen Ende der 20er Jahre
hergestellt wurden. (17)
Die Nur-Sammler, treffen sich an Teddy-Börsen, Teddy-Festivals, Teddy-Messen
und Ausstellungen, an Bärnissagen, über Inserate in Teddy-Zeitschriften
oder kommunizieren übers Internet. Fans schliessen sich in Klubs, Vereinen,
OK's für Veranstaltungen und anderen Vereinigungen zusammen. Gesucht werden
nicht nur spezielle Teddies, sondern auch kreative, neue Schnittmuster
- diese sind in den Teddy-Zeitschriften zu finden oder werden ebenfalls
übers Internet oder in Inseraten angeboten und verkauft.
Die ganz angefressenen Sammler scheinen einander auch zu kennen, und wissen
zum Teil sogar wer welchen "berühmten" Bär bei sich hat, wie zum Beispiel
den kleinsten selbstgemachten Teddybären, den es gibt, dieser ist gerade
so gross wie ein Daumen.
Der Bär ist also auch ein Kunstobjekt, welches ersteigert, prämiert und
ausgestellt werden kann.
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| Antiker
"Schwarzer Bär" von Steiff erzielt Weltrekordpreis. Christie's versteigert
1912 entstandenen Trauerbär für über 300 000 DM. Der Untergang, der als
unsinkbar geltenden Titanic, am 14.4.1912 erschüt- terte die ganze Welt,
besonders jedoch England, woher die meisten der 1.503 Opfer stammten. Aus
diesem Anlass entwarf die Margarete Steiff GmbH auf Wunsch der englischen
Händler einen 50 cm großen, 5fach gegliederten Trauerbären aus schwarzem
Mohair. Dieser wurde in einer Auflage von über 600 Stück nach London geliefert,
wo fast jede angesehene Familie einen Verwandten bei der Katastrophe verloren
hatte. (18) |
Wo es Raritäten und Sammler gibt, da gibt es auch Fälschungen:
Fälschungen sind in der Regel leicht festzustellen, obwohl
sie oft Merkmale aufweisen, die auch echte alte Stücke haben (lange Arme,
einen Buckel, eine Strohfüllung), doch meistens nicht in der richtigen
Kombination. Wer einmal eine Fälschung in der Hand hatte, ist in der Lage,
auch alle anderen zu erkennen. Das auffälligste Merkmal aller gefälschten
Bären ist, dass sie fast ausnahmslos sehr schmutzig sind (und oft auch
um die Nase und am Bauch sehr abgenutzt, damit sie echter aussehen).
(19)
Mancher Bär einer Teddybärenmacherin wurde an Ausstellungen prämiert,
so auch einige Bären von Helena Oberholzer. Sie ist übrigens die erste
Bärenmacherin in der Schweiz, die mit ihren Bären ins Internet ging und
auf ihrer Site www.teddybaer.ch ihre Bären und viele interessante Informationen
und Links rund um den Teddy anbietet.
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Der Teddy in Zeitschriften
und im Internet
Am Kiosk sind folgende Bärenzeitschriften zu finden:
TEDDY & CO. 6 mal jährlich PPV, D-Stuttgart
TEDDYBÄR und seine Freunde 4 mal jährlich Verlag Marianne Cieslik, D-Jülich
BÄR REPORT 4 mal jährlich Teddybär-Magazin GmbH, D-Köln
TEDDYS die kreative Bärenwelt 4 mal jährlich Dollami Verlag GmbH, D-Eschwege
Alle vier Zeitschriften sind sich sehr ähnlich. Sie enthalten Schnittmuster
und Bastelanleitungen für Teddybären, Wettbewerbe, Ankündigungen und Einladungen
für Ausstellungen, Vernissagen (Bärnissagen), Versteigerungen, massenhaft
Inserate von Bärenkünstlern, wie sich die Macher und Macherinnen nennen,
ein bisschen Bärengeschichte und zwischendurch auch einen Bericht über
die lebenden Bären in einem Bärenpark oder über die leidenden Bären in
China und Berichte von Tierschützern. Zum Teil werben die Titelseiten
sogar mit "internationalen Schnittideen" wie einem Teddymuster der Bärenkünstlerin
"May Wong" aus Singapur. Daneben gibt es Klubmitgliedschaftsformulare
und Inserate-Seiten von Sammlern, welche Raritäten sammeln oder anbieten.
Die Werbung und die Inserate überwiegen und der Leser wird förmlich überschwemmt
mit Angeboten und Adressen aus der Bärenwelt.
Ich staunte nicht schlecht über die verschiedenen Ausdrücke, d.h. die
Bärensprache, welche für mich neu war. Man findet den Hansebär aus Hamburg,
den Breisgau Bär, den InterBär, den Lukas Bär, den Dany Bär und den Edi
Bär. Diese sind nach ihren Machern und den Orten, woher sie stammen, benannt,
es gibt aber auch den Jahresbären, den Seebär, den Titanic Bär oder den
Känguruh Bär, den Speedy Bär, den Trollbären, den Merlin Bär, den Musik
Bär, den Filzbären, den Discovery Bär, und viele mehr, der Phantasie sind
keine Grenzen gesetzt...
Doch nicht nur die Bären erhalten bärige Bezeichnungen und Namen, in diesen
Zeitschriften spricht man vom Bäritorial, der Bärnissage, dem bärenstarken
Magazin, dem Bärenfrühling, von Bärsonderem, Bärsönlichem, und der Teddymania.
Wer sich ins "Bären-Internet" wagt, riskiert, in der Flut von Links und
Adressen aus der ganzen Welt, unterzugehen. Von Margarete Steiff über
Roosevelt bis hin zu elektronischen Bärenpostkarten findet man fast alles,
was mit Teddybären zu tun hat. Auch hier wird der grösste Teil der Sites
von Bärenmachern angeboten, welche ihre Produkte auf bunten Homepages
anpreisen, meist gleich mit Bild, Grössenangabe und Bestellformular. Bärensites
gibt es, nimmt man die Internet Links als Referenz, am meisten in den
USA und in Deutschland.
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Dieser Bär wurde anlässlich der Reichstagverhüllung
des Künstlers Cristo von der Firma Hermann herausgebracht in einer
Auflage von nur 100 Stück
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Schlusswort
An der Ausstellung in Cham wähnte ich mich für ein paar Stunden in einer
anderen Welt - der Teddybärenwelt für Erwachsene. Kinder konnte ich wenige
finden. Hier durften Erwachsene Kind sein, in aller Öffentlichkeit Teddybären
in ihren Armen halten, mit ihnen spielen und schmusen. Das Tun und Treiben
erinnerte mich zeitweise sogar an eine Märchenwelt, fernab von Moderne
und Technik. Deshalb überraschte mich Christine Steigers Buch (20)
nicht, worin sie erklärt, weshalb der Teddybär in der heutigen Zeit und
immer mehr an Bedeutung und Beliebtheit gewinnt. Nachfolgend ein Zitat
aus dem Vorwort:
Doch der Teddybär ist ein Stellvertreter. Er vertritt
Werte, die in unserer Zeit bedroht sind. Darum projizieren die Menschen
ein ganz bestimmtes Lebensgefühl auf ihn: Das, was ihnen in unserer Zeit
abhanden gekommen ist. Heute weiss man, dass es die Welt so, wie sie uns
erscheint, nicht gibt. Wir erschaffen sie aus unseren Vorstellungen, machen
uns ein Bild und erfüllen es mit Leben. Genau wie den Teddy. Unsere Wahrnehmung
sind wir, und woran wir uns halten, um durchs Leben zu kommen, erwächst
aus unseren Träumen. (...)
Neben solchen Gedanken porträtiert sie Menschen mit ihren Bären und
widmet sich mit Text und Bild vor allem der Teddybärenmacherin Helena
Oberholzer.
Die Bärenszene ist eine in sich abgeschlossene Szene, mit ihrer eigenen
Sprache, mit ihren Mitgliedern, Clubs und Vereinen. Trotzdem fühlte ich
mich nie wirklich als Aussenseiter. Die Bärenszene ist offen für jedermann,
sei es für neue Mitglieder oder einfach nur für solche, die aus Neugierde
und zufällig ihren Fuss in die Bärenwelt setzen, wie ich.
Teddybärenleute sind kontaktfreudig und sprechen gerne und nicht ohne
Stolz über ihr Hobby und ihre Leidenschaft. Der Kontakt ist leicht herzustellen
über das gemeinsame Interesse und die Freude an Teddybären. Meine erste
Begegnung mit so vielen Bärenfans auf einmal war durchwegs positiv und
es gäbe noch viel zu schreiben über die Teddybären und ihre Besitzer,
Sammler, Fans und Macher.
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Anmerkungen
1 Maison de la poupée, Neumarkt 12, 8001 Zürich
2 Mehr darüber siehe Teddybärenausstellung in
Cham
3 Christine Steiger: Eine Zeit, die Teddybären braucht,
Esslingen / Zürich, 2000.
4 Internet: www.npg.si.edu/exh/roosevelt/tbear.htm.
5 Internet: www.steiff-club.de
6 Ich befragte 30 Frauen und Männer, die über 30 Jahre
alt, sind via e-mail.
7 Dies betrifft lediglich Personen über 55 - während ihrer
Kindheit war ein Teddybär keine Selbstverständlichkeit und ein Luxus.
8 Mädchen erhalten den Bären oft von ihren Eltern, während
Jungen ihn, wenn überhaupt, dann von der Freundin geschenkt bekommen
9 Mohair-Plüsch, das "Fell" der meisten Teddybären, ist
dafür bekannt, dass es den Körpergeruch des Besitzers annimmt
10 Die Bilder stammen aus der Bildergalerie von Helena
Oberholzers Homepage: www.teddybaer.ch
11 Köhle-Hezinger, Der Weihnachtsbär, 391
12 Bittrich Dietmar: Das Gummibärchen Orakel. Pendragon
Verlag. Bielefeld 1996
13 Bittrich, Gummibärchen Orakel, 68
14 Mehr darüber siehe Teddybärenausstellung
in Cham
15 Puppenstudio Zug, R. Steiner, Baarerstrasse 48, 6300
Zug Meinrad's Puppen- & Bärenklinik, Klosbachstr. 123, 8032 Zürich, Maison
de la Poupée, Neumarkt 12, 8001 Zürich
16 Helena Oberholzer, Postfach 71, 8702 Zollikon info@teddybaer.ch
17 Pearson, Sue: Teddys - Das Bärenbuch für Sammler.
Heyne Verlag. 1996.
18 Internet Site: http://shop.steiff.de/cgi-bin/steiffDE.storefront/
19 Pearson, Teddys, 1996.
20 Steiger, Teddybären, 2000.
21 Übernommen aus: Pearson, Teddys,1996.
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