Aikido historisch gesehen
Aikido wurde von O'Sensei (= grosser Meister) Morihei Ueshiba ums Jahr 1925 in Japan begründet.
Durch sein intensives Studium verschiedener Kampfkünste, so diverse Jiu-Jitsu-Stile (darunter Aiki-Jitsu), Speer- und Schwerttechniken, war er fähig Aikido zu entwickeln und gleichzeitig kam er zur Überzeugung, dass das wahre Budo (=Oberbegriff für alle japanischen Kampfkünste) nicht in der Aggression und der Vernichtung des Gegners besteht, sondern in der Schulung des Geistes und des Körpers, um die Lebenskraft im ganzen Dasein wirken zu lassen.
Die weltweite Verbreitung begann in den 50er Jahren in Frankreich, Hawaii, New York und anderen Orten in den USA und setzte sich in den 60ern fort in England, Italien, Spanien, der Schweiz, Brasilien, Argentinien, Australien und verschiedenen südostasiatischen Ländern.
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Aikido in der Schweiz
Aikido kam Mitte der 60er Jahre auf zwei Wegen in die Schweiz: Zum einen über Frankreich, zum andern durch Swissair-Personal direkt aus Japan. 1969 wurde ACSA (Association Culturelle Suisse d'Aikido; offiziell vom Hombu-Dojo in Tokio anerkannt) von drei Clubs mit 56 Mitgliedern
gegründet.
1977 - 2001 arbeitete der japanische Aikidomeister, Sensei M. Ikeda, 7. Dan, mit den Aikidoka der ACSA, um die Qualität der Ausbildung und der Gradierungen zu gewährleisten.
Heutzutage übernimmt der Vorstand, dem Urs Wilhelm auch als Vizepräsident angehört, nach Anweisung der Technischen Räte, die aus Trägern des 5. und 6. Dan besteht, die Ausführung der Technischen Angelegenheiten.
1989, zum 20jährigen Bestehen unseres Verbandes wurde ein Stage in der Sporthalle St. Jakob in Basel organisiert, bei dem mehr als 550 Aikidokas aus aller Welt teilnahmen. 1999, zum 30-Jahr-Jubiläum kamen über 1200 Aikidoka nach Basel. Am 40-Jahr-Jubiläum 2009 in Neuchâtel waren es wiederum über 600 Teilnehmende.
Heute hat die ACSA 1400 Mitglieder, die in 42 Dojos trainieren.
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