Burgen Fact Sheet

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ort

 

Name

 

Ersterwähnung

 

 

Zürich

 

Hardturm

 

Ende 13 Jh.

 

 

Bauherren

 

Bemerkungen

 

Ruine

 

 

Ritter von Manesse

 

Enthält heute  Mietwohnungen

 

Nein

 

 

Assoziierte Burgen

 

Wichtige Obrigkeiten

 

Fotos

 

 

Burg Friesenberg (Zürich)

 

Ab 13 Jh. à Stadt Zürich

 

1,2,3,4,5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Details

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahr

 

Beschreibung

 

 

 

 

1000 - 1100

 

 

 

 

1101 - 1150

 

 

 

 

1151 - 1200

 

 

 

 

1201 - 1250

 

 

 

 

1251 - 1300

 

1251 wird die Au im Hard erstmals erwähnt, sie gehörte damals als Lehen der Fraumünsterabtei zu Zürich den Leuten von Wipkingen. Die Ritter von Manesse, welche auch die südlich von Zürich gelegene Burg Manegg und zwei Wohntürme innerhalb der Stadtmauern besassen, übernahmen die Hard als Lehen und errichteten hier wohl in der zweiten Hälfte des 13. Jhdt. den Hardturm. Sie war der Endpunkt der Letzi im Sihlfeld, einer vorgeschobenen Verteidigungslinie der Stadt Zürich, die sich von der Burg Friesenberg im Süden der Stadt bis hier an den Fluss erstreckt

 

 

1301 - 1350

 

Beim politischen Umsturz in der Stadt von 1336 versprach Ritter Heinrich Manesse schriftlich, Turm und Brücke niemandem offenzuhalten, der gegen Zürich vorgehen wolle. 1349 wurde die Brücke allerdings während eines Hochwassers zerstört, als ein von den Fluten mitgerissenes Haus gegen das Bauwerk prallte. Diese Erfahrung nutzten die Zürcher nur wenige Jahre später aus, als sie im Konflikt mit Habsburg-Österreich lagen. Als Herzog Albrecht eine Brücke in der Hard errichten wollten, liessen die Stadtbürger angeblich ein Floss aus Baumstämmen den Fluss hinunter treiben, um das Bauwerk zu vernichten.

 

 

1351 - 1400

 

 

 

 

1401 - 1450

 

 

 

 

1451 - 1500

 

1461 verkauften die Manesse den Hardturm, der nun durch die Hände mehrerer angesehener Zürcher Familien ging und zwischenzeitlich auch der Stadt selbst gehörte. In dieser Zeit verlor der Turm seine Wehrhaftigkeit, Ringmauer und Graben verschwanden, der Hocheingang wurde durch ein Treppenhaus ersetzt und das Obergeschoss erhielt vier kleine Ecktürmchen

 

 

1501 - 1550

 

 

 

 

1551 - 1600

 

 

 

 

1601 - Heute

 

1882 erwarb die Firma Schoeller das Areal und betrieb darauf eine Wollfärberei, der Turm verschwand hinter Industriebauten. Die Fabrik wurde in den 1990er-Jahren abgerissen und durch eine Wohnüberbauung ersetzt, gleichzeitig wurde der Hardturm sorgfältig restauriert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  © by Don Clemente / 13.05.2005