Burgen Fact Sheet

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ort

 

Name

 

Ersterwähnung

 

 

Winterthur

 

Mörsburg

 

1111

 

 

Bauherren

 

Bemerkungen

 

Ruine

 

 

Graf Adalbert von Nellenburg

 

 

 

Nein

 

 

Assoziierte Burgen

 

Wichtige Obrigkeiten

 

Fotos

 

 

Hollandhaus (Oberwinterthur)

 

 

Ab 1241 à Kyburger
Ab 1264
à Habsburger

 

1,2,3,4,5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Details

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahr

 

Beschreibung

 

 

 

 

1000 - 1100

 

 

 

 

1101 - 1150

 

Die ältesten archäologisch gesicherten Teile der heute sichtbaren Burg gehen auf die Zeit um 1100 zurück. Im 12. Jhdt. folgte der Bau eines ersten Wohnturms. Damals war Graf Adalbert von Nellenburg Besitzer der Anlage, auf die er offenbar den Namen seines früheren Besitzes, der Burg Mörsberg (Morimont) im Sundgau übertrug. 1111 nannte er sich in einer Urkunde "Adelbertus comes de Morisberk".

 

 

1151 - 1200

 

 

 

 

1201 - 1250

 

Direkt in den schriftlichen Quellen genannt wird die Mörsburg jedoch erst 1241. Damals waren die Grafen von Kyburg in ihrem Besitz, und unter ihnen erlebte die Burg ihre Blütezeit.

 

 

1251 - 1300

 

Für Graf Hartmann den Älteren von Kyburg und seine Frau Margaretha von Savoyen war die Mörsburg ein bevorzugter Wohnsitz. Als Hartmann 1264 als letzter Kyburger starb, blieb Margaretha vermutlich noch bis zu ihrem Tod 1273 hier wohnhaft

 

 

1301 - 1350

 

Danach fiel die Mörsburg an König Rudolf von Habsburg, der die bischöflichen Meier von Oberwinterthur mit der Burghut betraute

 

 

1351 - 1400

 

1360 heiratete die Tochter des letzten Meiers Egbrecht von Goldenberg. Diese Familie habsburgischer Dienstleute wohnte nun für die nächsten zwei Jahrhunderte auf der Mörsburg. In dieser Zeit zog man sich allerdings immer mehr auf den Wohnturm zurück.

 

 

1401 - 1450

 

 

 

 

1451 - 1500

 

 

 

 

1501 - 1550

 

 

 

 

1551 - 1600

 

1598 verkaufte Hans Blarer von Wartensee, ein Schwiegersohn des letzten Goldenbergers, die Festung an die Stadt Winterthur

 

 

1601 - Heute

 

Bis zur Helvetischen Revolution von 1798 kümmerte sich nun ein Schlosswart der Stadt um die Burghut, oft war dies der Schultheiss selbst. In der Revolutionszeit kam die Mörsburg zu Schaden, als 1799 in unmittelbarer Nähe Kämpfe zwischen Franzosen, Österreichern und Russen ausgefochten wurden. Die Burg blieb jedoch immer Besitz der Stadt und war noch bis 1841 bewohnt. Seit 1901 beherbergt der Wohnturm eine Ausstellung des Historisch-Antiquarischen Vereins Winterhur. 1978/79 wurden die zerstörten Teile der Burg ausgegraben und konserviert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  © by Don Clemente / 13.05.2005