Burgen Fact Sheet

 

Übersicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ort

 

Name

 

Ersterwähnung

 

 

Regensberg

 

Neu-Regensberg

 

1240

 

 

Bauherren

 

Bemerkungen

 

Ruine

 

 

Freiherren von Regensberg

 

Für die Nordostschweiz untypisch ist der runde, fünfstöckige Bergfried. Es wird angenommen, dass Lütold V. dabei auf seine Gattin Berta von Neuenburg Rücksicht nahm, in deren westschweizerischer Heimat Rundtürme damals sehr in Mode waren. 57 Meter tiefer Sodbrunnen, gilt als der tiefste Burgbrunnen der Schweiz.

 

Nein

 

 

Assoziierte Burgen

 

Wichtige Obrigkeiten

 

Fotos

 

 

Alt Regensberg (Regensdorf)

 

Ab 1240 à Regensberger

Ab 1300 à Habsburger

Ab 1409 à Stadt Zürich

 

1,2,3,4,5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Details

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahr

 

Beschreibung

 

 

 

 

1000 - 1100

 

 

 

 

1101 - 1150

 

 

 

 

1151 - 1200

 

 

 

 

1201 - 1250

 

Das angesehene Adelsgeschlecht der Freiherren von Regensberg, das seine Stammburg bei Regensdorf hatte, festigte seine Machtposition rund um Zürich in der ersten Hälfte des 13. Jhdt. durch Burgenbau und Stadtgründungen. Lütold V. von Regensberg, der ab 1209 urkundlich erwähnt wird und vor 1250 gestorben sein muss, muss Neu-Regensberg um 1240 gegründet haben.

 

 

1251 - 1300

 

Nach dem Tod von Lütold V. teilten sich seine beiden Söhne, Lütold VI. und Ulrich von Regensberg, das Erbe. Ulrich erhielt unter anderem Neu-Regensberg und nahm auf der Burg Wohnsitz. In seine Zeit fällt die sagenumwobene "Regensberger Fehde" von 1267/68, deren Ursachen und Ablauf historisch umstritten und nicht mehr zu rekonstruieren sind.

 

 

1301 - 1350

 

Ulrichs Sohn Lütold VIII. musste immer wieder Güter verkaufen, und so gelangte um 1300 auch Neu-Regensberg an Habsburg-Österreich. Die Regensberger zogen sich auf ihre alte Stammburg zurück.

 

 

1351 - 1400

 

 

 

 

1401 - 1450

 

1409 erwarb die Stadt Zürich die Burg, welche nun als Sitz eines Landvogts diente. Im Alten Zürichkrieg wurde sie zu Pfingsten 1443 durch die Eidgenossen erobert, die dabei den Vogt erstachen. Zürich verlegte aber bereits im Folgejahr wieder Truppen nach Regensberg

 

 

1451 - 1500

 

 

 

 

1501 - 1550

 

1540 wurde das Städtchen durch einen Grossbrand zerstört, nur die Burg blieb verschont. Der alte Palas wurde 1583 aber trotzdem abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt

 

 

1551 - 1600

 

 

 

 

1601 - Heute

 

Nach der Helvetischen Revolution von 1798 zog der letzte Zürcher Landvogt von Regensberg ab, doch blieb das Schloss bis 1865 Behördensitz. Anschliessend wurde darin ein Kinderheim eingerichtet, das als "Stiftung Schloss Regensberg" noch heute existiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  © by Don Clemente / 13.05.2005