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Viagra hilft auch Tieren
Pr. Dr. med. vet. Yair Schiftan

„Glauben versetzt Berge“, und gemäss der Symbolik die Menschen gewissen Tieren beimessen, auch eine Potenzsteigerung bewirkt.

Tiere haben einen starken Einfluss auf unsere Psyche und deshalb werden auch viele Medikamente besonders im Fernost mit Tiernamen versehen, wie z.b. Tigerbalsam. Besonders im Bereich der Sexualität benutzt man häufig diese Symbolik, z.b. in Form von getigerten Slips um die eigene Attraktivität zu steigern.

Aber schlimmer noch für die Tiere, ihre Knochen oder Körperteile werden verzehrt in dem Glauben, dass ihre Kraft und Geschicklichkeit dadurch auf den Menschen übergehen.

Dieser Glaube bewirkt, dass viele Wildtiere, wie Nashörner wegen ihrem Horn, Tiger wegen ihren Knochen, Renntiere wegen dem Geweih und Seehunde wegen ihrem Penisknochen gejagt und getötet werden, weil man sich davon eine Potenzsteigerung verspricht.

Eine interessante Entwicklung ist seit 1998 nach Einführung des Medikamentes Viagra eingetreten. Die Nachfrage nach den tierischen Erzeugnissen für Potenzsteigerung ist um ca. 50% zurück gegangen.

Der „New Scientist“ berichtet, dass eine Studie von Frank und William von Hippel, das der Rentiergeweih- und Seehundepenisverkauf in Alaska drastisch abnahm.

Wie schön zu denken, dass Viagra sowohl Menschen wie Tiere glücklich macht.

Fragen, Bemerkungen an den Autoren Prof. Dr. Yair Schiftan Rapperswil SG

Mit frdl. Genehmigung des Autoren