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Wie Heimtiere gesund über den Winter kommen
animal-health-online.de, Dr. Manfred Stein

   Regen, Eis, Schnee - wenn der feucht-kalte Winter beginnt, fangen 
  nicht nur Frauchen und Herrchen an zu schniefen und zu husten.
Auch Hund, Katze oder Nager leiden gelegentlich unter dem Schmuddelwetter.

Der Zentral-verband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) rät Tierfreunden,
sich frühzeitig über die richtige Pflege ihrer Heimtiere während der
kalten Jahreszeit zu informieren 

Wie kann man Heimtiere vor Erkältungen schützen?

                Hunde

      «Mit dem Hund sollte man  bei jedem Wetter Gassi gehen und ein wenig
      um die Wette rennen. Das hält ihn fit und macht ihm Spaß. Rubbelt man
      ihn bei der Rückkehr ins Warme gründlich trocken, wird er sich kaum
      erkälten», erklärt Tierarzt Dr. Rolf Spangenberg.

     Pfotenpflege

      Gedanken machen solle man sich eher um die Pfotenpflege: 
      Führt der tägliche Spaziergang durch Eis und Schnee und damit über 
      Streusalz oder Splitt, können Hundepfoten sich entzünden. Scharfkantige 
      Splittkörnchen verletzen die Ballen und Salz dringt schmerzend in die 
      kleinen Wunden ein. Im Zoofachhandel erhalten Hundehalter Salbe und 
      Pfotenschutzsprays, mit denen sie die Ballen schon vor dem Winterspazier-
      gang einreiben und einsprühen können. Das verhindert, daß sie rissig und 
      spröde werden. Salzreste und lästige Eisklumpen zwischen den Zehen und 
      im Fell werden mit lauwarmem Wasser und Kamille abgewaschen. Gegen den 
      Splitt und die Eisbildung helfen auch Schuhe, die selbst die Schlitten-
      hunde in der Arktis angeschnallt bekommen. Zweckmäßige Hundeschuhe 
      bestehen aus wasserfestem Material mit Verstärkung an der Auftrittsfläche 
      und sind vor allem für empfindliche Tiere und bei Glatteis und viel Schnee 
      zu empfehlen.
     

     Katzen

      Katzen sollte man bei naßkaltem Wetter nicht mit Gewalt vor die Tür 
      jagen und ihnen jederzeit die Möglichkeit bieten, ins Warme zu kommen. 
      Die größte Gefahr besteht für sie im Durchzug. Katzenfreunde sollten 
      darauf achten, daß ihr Tiger nicht auf der zugigen Fensterbank oder 
      unter einem gekippten Fenster liegt. Auch alle anderen Heimtiere 
      benötigen insbesondere im Winter einen zugluftfreien Ruheplatz.
     

     Vitamin C und Vitamin A 

     Vitamin C zur Steigerung der Abwehrkräfte ist ausschließlich für 
      Meerschweinchen geeignet. Hunde und Katzen benötigen es nicht, da 
      sich das Vitamin in ihrem Körper von selbst bildet. Dagegen ist das 
      fettlösliche Vitamin A für ihre körpereigene Abwehr wichtig.
     

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