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Dr. Yair Schiftan Auch
Tiere spielen
Haben Sie schon junge Kätzchen gesehen, die einen Wollenknäuel anspringen und mit anderen Artgenossen herumbalgen, Hunde die übermütig einen bellend zum Spielen einladen oder junge Bären im Zoo, die auf die Bäumen hinaufklettern und hintereinander herjagen? All
diese Tätigkeiten haben bestimmte Funktionen:
Deshalb ist es von grosser Wichtigkeit, dass junge Hunde so viel wie möglich mit anderen Hunden Kontakte pflegen, spielen und spazieren gehen, damit sie nicht zu Einzelgängern, aggressiven und unsozialen Wesen werden. Hunde, die mit anderen Hunden spielen, sind offener und freundlicher, auch den Menschen gegenüber und lassen sich in die Gesellschaft besser integrieren. Neurologische Hirnuntersuchungen bei spielenden Hunden zeigen auf, dass ein gewisses Hirnareal dabei aktiv wird. Beim zuschauenden Hund wird genau das gleiche Areal aktiviert. Es ist ein zusätzlicher Beweis für die Fähigkeit des Hundes Empathie, das Mitfühlen mit anderen Wesen, sei es Tier oder Mensch, entwickeln zu können. Solange wir und unsere Tiere spielen, werden wir sozialer, freundlicher und entspannter. Fragen, Bemerkungen an den Autoren Dr. Yair Schiftan Rapperswil SG Mit frdl. Genehmigung des Autoren und der Zeitung «Obersee Nachrichten»
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