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Wo Tiere für Feriengäste leiden
 Schweizer Tierschutz STS

Wohin es Sie in den Ferien auch ziehen mag: Der Schweizer Tierschutz STS bittet Sie, Ihr Herz für Tiere nicht zuhause zu lassen. Halten Sie die Augen offen und seien Sie bei Tierquälereien kritisch und unbequem.

Gerade in den südlichen Ländern sind die Tierschutzgesetze oft lasch und werden kaum durchgesetzt. Neben offensichtlichen Tierquälereien wie Stier- und Hahnenkämpfen, blutigen Fiestas, Primitivzoos oder Mini-Delphinarien gibt es auch Misshandlungen, die als harmloser Ferienspass daherkommen.

Wenn Ihnen beispielsweise eine Fotomöglichkeit mit einem entzückenden, womöglich sogar lustig kostümierten Wildtier angeboten wird, steht immer eine Tiertragödie dahinter.

Solche «Touristen-Maskottchen» werden als Babies von Wilderern eingefangen, meist nachdem das Muttertier abgeschossen wurde.

Oft erhalten die Maskottchen Beruhigungsmittel verabreicht. Auch Reisszähne und Krallen werden ihnen ausgerissen, um sie wehrlos zu machen.

Doch bleiben diese Tiere nur so lange am Leben, wie sie als Fotosujets Geld einbringen. Sobald sie wachsen und ihr putziges Aussehen verlieren, werden sie durch neue, fotogene Tierbabies ersetzt.

Das Bild dazu (216 KB)

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