Tierinformationen
Allgemeine Themen
Tierschutz News
Tierberichte
Tiere als
Tierärzte
Pr. Dr. med.
vet. Yair Schiftan
Das
Phänomen des Grasfressens der Hunde ist allgegenwärtig bekannt.
Die Hunde fressen Gras, wenn Sie Verdauungsstörungen haben, was
ihnen einerseits das Erbrechen erleichtert, und andererseits die
Verdauung
beschleunigt. Es erlaubt Verdorbenes und evt. Vergiftetes schneller
hinaus
zu befördern.
Eine interessante
Beobachtung bei Affen hat einen zusätzlichen
Aspekt
beleuchtet, dass die nicht verdauten, pflanzlichen Stücke, mehr
Würmer
beinhalten, was einer Entwurmungsfunktion sehr nahe kommt.
Auch die Katze, durch das Grasfressen reguliert ihre Verdauung,
und das
Erbrechen der Haare auch eine ähnliche Funktion
erfüllt.
Beobachtungen von frei lebenden Schimpansen zeigen, dass auch
sie
bei Bauchschmerzen bittere, und den Eingeborenen als Heilmittel
bekannte
Pflanze konsumieren.
Eine pharmakologische Untersuchung dieser Vernonia amygdalina
ergab,
dass sie wirksam gegen Parasiten und Bakterien ist.
Das Fressen von Erde bei unseren Haustieren häufig als Nagen an
der
Mauer oder an den Wänden bekannt und bei Elefanten, Büffel und
Giraffen sich in dem äussert, dass sie Termitenhügel fressen,
oder in der
Erde wühlen, und sie aufnehmen. Es ergänzt den Mangel an
Mineralien,
aber wirkt auch neutralisierend bei zu vielen bitteren Stoffen
und hilft
bei Durchfällen.
Bei Kühen, Schafen, Ziegen, Rehen und Gemsen wurde beobachtet,
wie
sie salzhaltige Steine ablecken oder mineralhaltige Erde.
Die Selbstmedikation auch bei den Tieren ist zum Teil erlernt,
wie bei den
Schimpansen, die bis zu neunzehn diverse Pflanzen medizinisch
benutzen,
und in ihrer langen Mutter-Kind-Bindung erlernen.