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tödliche Falle 
Gartenfeuer, Freudenfeuer, Höhenfeuer, 1. August-Feuer in der Schweiz
 Schweizer Tierschutz STS

Der Schweizer Tierschutz STS setzt sich dafür ein, dass diese Feuer, insbesondere das 1. Augustfeuer, zum Geburtstag der Schweiz, für alle ein Freudenfeuer werden.
Mit etwas Umsicht kann der qualvolle Verbrennungstod von Wildtieren vermieden werden


Diese grossen, hellen Feuer haben auch eine dunkle Seite:

Jährlich verbrennen unzählige Lebewesen wie Igel, Blindschleichen, Schlangen, Salamander, Spitzmäuse und Kröten in den aufgeschichteten Holzhaufen. Der trockene Haufen bildet für manches Wildtier einen vermeintlich sicheren Unterschlupf. Am Abend des Nationalfeiertages blockiert jedoch die plötzliche Ansammlung von Menschen jeden Fluchtweg. Der Holzhaufen wird für die Tiere und ihre Jungen zum flammenden Inferno, dem sie nicht entrinnen können.

Der Schweizer Tierschutz STS hat deshalb die Gemeindebehörden in der ganzen Schweiz über diese Gefahr informiert und Schutzmöglichkeiten zur Vermeidung eines qualvollen Verbrennungstodes empfohlen:

  • Am Tage des Abbrennens, also am 1. August, sollen kleinere bis mittelgrosse Holzhaufen umgeschichtet werden. Denn sobald eine Nacht dazwischen liegt, können sich nachtaktive Tiere darin verkriechen. Sie lassen sich dann weder durch Lärm noch durch Stochern verscheuchen.


  • Um gross Feuer soll gleich zu Beginn der Holzaufstapelung ein Schutzzaun aufgestellt werden. Dieser ist rasch installiert und wird erst kurz vor dem Abbrennen, 1 bis 2 Stunden vorher, entfernt.


Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.tierschutz.com abrufbar.

Schweizer Tierschutz STS

courtesy of President Heinz Lienhard, Schweizer Tierschutz STS