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Flugreisen mit Hunden, Katzen und anderen Heimtieren
Bundesamt für Veterinärwesen Schweiz

Heimtiere auf Flugreisen mitzunehmen, bereitet im Allgemeinen keine besonderen Probleme. Es lohnt sich jedoch, einige Vorbereitungen zu treffen, um dem Tier die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten und um Ärger beim Grenzübertritt zu vermeiden.

Einfuhrbedingungen

Die sanitarischen Einfuhrbedingungen sind von Land zu Land verschieden. Man erkundige sich frühzeitig bei den zuständigen Botschaften, Konsulaten oder dem Veterinärdienst des Bestimmungslandes.
Für die meisten europäischen Länder genügt in der Regel ein internationaler Impfpass, in dem die Impfung gegen Tollwut bestätigt wird (mindestens 30 Tage, höchstens 12 Monate vor dem Grenzübertritt tollwutgeimpft oder nachgeimpft).
Für die Einfuhr von Hunden in gewisse Länder (z.B. Australien, Neuseeland, Schweden, Norwegen und Großbritannien) müssen die Vorbereitungen 4-6 Monate vorher mit den tierärztlichen Untersuchungen beginnen, um alle notwendigen Zeugnisse beibringen zu können. Die entsprechenden Dokumente müssen auch meistens von einem amtlichen Tierarzt (d.h. Kantons- oder Exporttierarzt) und vom Grenztierarzt umterzeichnet werden.
Besondere Bedingungen gelten für die Einfuhr von Tieren, die gemäss Artenschutzabkommen geschützt sind. 
Das bisher Gesagte gilt für alle Auslandreisen mit Tieren. Bei Flugreisen sind zusätzlich noch einige wichtige Punkte zu beachten:

Im Flugzeug richtig transportieren 

Für den Transport mit dem Flugzeug hat die internationale Luft-Transport-Organisation IATA (International Air Transport Association) genaue Vorschriften erlassen, welche besonders auch die Art und Grösse der Transportkäfige klar regeln. IATA - konforme Transportkäfige für Hunde und Katzen werden als sogenannte "Skykennel" im Handel angeboten. Für Auskünfte über andere Tiere wenden Sie sich bitte an Ihre Fluggesellschaft.

Beruhigungsmittel- ja oder nein?

Nach den Empfehlungen der IATA sollten die Tiere nur in Ausnahmefällen medikamentös beruhigt werden. Der Luftdruck im Flugzeug entspricht ca. einer Höhe von 2500 Metern über Meer. 
Zusammen mit Beruhigungsmitteln kann dies zu einem stark erniedrigten Blutdruck führen - für ältere, gestresste oder kranke Tiere eine lebensgefährliche Situation.

Es gibt andere Möglichkeiten, die Belastung durch die ungewohnte Situation zu verringern. So empfielt es sich, die Tiere schon einige Wochen vor der Reise an den Transportkäfig zu gewöhnen. Der Käfig kann als Schlafstelle angeboten werden. Die Tiere können darin im Auto transportiert und gefüttert werden. Beruhigend wirkt es auch, wenn der Käfig vor dem Verladen an einem abgedunkelten, kühlen Ort gestellt wird.

Falls ein Beruhigungsmittel verwendet wurde, soll der Name des Medikaments, die Dosierung, die Zeit und Art der Anwendung auf der Transportboxe vermerkt werden.

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Für weitere Fragen in Deutschland, Oesterreich und alle andern Staaten wenden Sie sich an
 IATA Live Animals Regulations
 

Für weitere Fragen in der Schweiz wenden Sie sich an
das Bundesamt für Veterinärwesen

oder den grenztierärztlichen Dienst Ihres Flughafens:
GTD Flughafen Zürich, Tel.: 01 8126867, Fax: 01 8165028
GTD Flughafen Genf, Tel.: 022 798 13 37, Fax: 022 788 30 41
GTD Flughafen Basel, Tel.: 061 313 67 67, Fax: 061 313 30 59