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Vorsicht bei Aufnahme von streunenden Katzen, Infektionsrisiken!
Originaltitel: Infektionsrisiken durch streunende Katzen
animal-health-online.de (22.11.02)
Gent, Antwerpen (aho). Nach Untersuchungen belgischer Veterinärmediziner
sind streunende Stadtkatzen häufig mit Parasiten und Viren infiziert.
Die
Wissenschaftler hatten im Zeitraum zwischen 1998 und 2000 streunende
Katzen
im Stadtgebiet von Gent auf Antikörper gegen den Parasiten Toxoplasma
gondii und das Feline immunodeficiency - Virus (FIV) untersucht.
Gleichzeitig wurden die Tiere mit einem Antigen-Test auf das
Katzen-Leukämie-Virus (FeLV) getestet. Von den 346 Proben waren
243 (70,2
Prozent) Toxoplasma-positiv; in 39 Proben (11,3 Prozent) konnten
Antikörper
gegen das FIV diagnostiziert werden und im Blut von 13 Katzen
(3,8 Prozent)
zirkulierte das Katzen-Leukämie-Virus (FeLV). Dabei hatten weibliche
Katzen
seltener FIV-Antikörper. FIV-Katzen waren häufig auch mit Toxoplasma
gondii
infiziert und hatten auch höhere Toxoplasma-Titer. Ein statistischer
Zusammenhang zwischen FeLV und Toxoplasma gondii oder FIV konnte
nicht
festgestellt werden.
Die Untersuchungen belegen die Notwendigkeit, streunende Katzen
einem
Tierarzt vorzustellen, bevor man derartige Tiere in den Haushalt
aufnimmt.
Sie können sowohl für andere Katzen im Haushalt als auch für Menschen
(Toxoplasmose) ein Infektionsrisiko sein.
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