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2 Deutsche Beiträge Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. (BpT) Schächten
muß in die Legaliät zurück
*** Archaisches und grausames Tötungsritual darf nicht geduldet werden Nur
die Betäubung ermöglicht eine angstfreie und schmerzlose Tötung
Beim
Schächten werden Rinder, Schafe oder Ziegen, aber auch Kamele, unter
Der
Mensch muss, um zu leben, anderes Leben, Tiere und Pflanzen, vernichten.
Wir
verlangen die Abschaffung der Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen
BpT
- Pressemeldung vom 22. Februar 2002
Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. (BpT) Pressedienst
Schächten muß in die Legaliät zurück Mit
Interesse haben wir den Artikel im Internet gelesen. Da meine Frau Schweizerin
Was wird hier unter dem Deckmantel des Glaubens, der Religion oder auch der Tradition wieder legal gemacht oder eingeführt? Was müssen die Tiere eigentlich noch alles von der sogenannten "Krönung der Schöpfung" erdulden. Es kann doch nicht angehen, daß im 21. Jahrhundert wieder mittelalterliche Denkweisen oder Rituale hervorgeholt werden! Es ist schon schlimm genug, was diese Geschöpfe im "Stall", bei der Aufzucht, auf dem Transport zum Schlachthof und dort selbst erleiden. Jetzt darf ihnen, vor dem Gesetz ja nur eine Sache, in einem modernen, zivilisiertem Staat auch noch die Gurgel bei lebendigem Leibe aufgeschnitten werden. Sind wir wieder auf dem Wege zurück ins Mittelalter? Wenn das Fleisch dieser geschundenen Lebewesen nur dadurch rein ist ? sind es die Menschen, die dieses reine Fleisch fordern, auch? Da bleibt mir in Zukunft der Döner im Halse stecken. Es ist jedem Menschen der in Deutschland leben will, muslimischem oder jüdischem Glaubens, bekannt daß es hier ein Tierschutzgesetz gibt, das diese Tierquälerei verbietet. Mit welchem Recht wird dann eine Ausnahme nach der anderen gefordert. Es ist allenthalben von Integration die Rede. Integration heißt aber doch auch, sich den entsprechenden Gegebenheiten bzw. Gepflogenheiten anzupassen oder Kompromisse ? von beiden Seiten- einzugehen und erst recht die Gesetze dieses Landes zu akzeptieren. Ich bin gespannt, wann Polygamie, Tieropfer, Blutrache usw. zugelassen werden, weil es die Religion so gebietet oder erlaubt. Was ist mit Auge um Auge......? Es ist keine Frage, daß wir Mitbürgern einer anderen Nation oder Religion Respekt und Achtung entgegenbringen sowie ihre Traditionen, natürlich im Rahmen bestehender Gesetze, akzeptieren. Was passiert, wenn man mit der Akzeptanz über das Ziel hinausschießt zeigen uns aber die Vorkommnisse z.B. in Afghanistan oder der Kalifat-Staat in Köln. Heute wird die Ausübung der Religion über den Tierschutz gestellt und morgen vielleicht, wie dort, über die Menschenrechte?? "Tiere haben keine Lobby", es wird Zeit, das zu ändern. Oder hat Gott sie wirklich nur dazu geschaffen, um uns zu ernähren, für uns zu arbeiten oder uns als Kuscheltiere zu erfreuen? Entweder gilt ein Gesetz für alle - oder vielleicht doch nur ein bißchen für den und ein bißchen für jenen. Dann ist es umsonst. Ein bißchen Schwanger geht doch auch nicht, oder? Für
alle Zweifler noch ein Hinweis auf die Homepage
Fragen,
Bemerkungen an Thomas Sichermann
Die Initiative des Schweizer Tierschutz STS Tierschutz-JA! Abs.
2 lit. «schächten»
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