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Archaisches und grausames Tötungsritual darf nicht geduldet werden
Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. (BpT)

Schächten  muß in die Legaliät zurück
Thomas.Sichermann

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Archaisches und grausames Tötungsritual darf nicht geduldet werden

Nur die Betäubung ermöglicht eine angstfreie und schmerzlose Tötung
Frankfurt a. M. (BpT) - Der Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. (BpT) 
verurteilt das Töten eines Tieres ohne Betäubung (sog. Schächten) generell 
und ohne Ausnahme.

Beim Schächten werden Rinder, Schafe oder Ziegen, aber auch Kamele, unter 
Zwang auf den Rücken geworfen, festgehalten und mit einem scharfen Messer 
wird bei überstrecktem Kopf die Kehle bis zur Wirbelsäule durchtrennt. Das 
Bewusstsein erlischt erst allmählich während des Ausblutens der Tiere. Die 
Tiere durchleben deshalb bei vollem Bewusstsein eine lange Todesangstphase.

Der Mensch muss, um zu leben, anderes Leben, Tiere und Pflanzen, vernichten. 
Jedoch haben wir die moralische und ethische Pflicht, die uns hilflos 
ausgelieferten Tiere angstfrei und schmerzlos zu töten. Es gibt keinen 
vernünftigen Grund, der es rechtfertigen könnte, den Tieren die Betäubung 
vor einem derartigen Eingriff zu verweigern.

Wir verlangen die Abschaffung der Ausnahmegenehmigung zum betäubungslosen 
Töten in § 4 des Tierschutzgesetzes und wiederholen unsere Forderung nach 
Aufnahme des Tierschutzes in das Grundgesetz.

BpT - Pressemeldung vom 22. Februar 2002
Ansprechpartner:
Dr. Burkhard Wendland, Tel.: (03 37 66) 6 24 39
Dr. Thomas Steidl, Tel.: (0 70 71) 7 87 80
Dr. Hans Wöhrl, Tel.: (0 30) 3 33 63 33

Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. (BpT) Pressedienst


Schächten  muß in die Legaliät zurück

Mit Interesse haben wir den Artikel im Internet gelesen. Da meine Frau Schweizerin 
 ist, haben wir uns aus aktuellem Anlass auch mit dem Schächten in der Schweiz
 auseinandergesetzt.
 In Deutschland soll diese Form der unsäglichen Tierquälerei ja auch wieder
 erlaubt werden.  Im Gegensatz zur demokratischen Schweiz haben hier die
 Bürger keine Möglichkeit der Mitbestimmung in solchen Belangen.
 Ich habe daher, um nicht ganz untätig zuzusehen,  an die regionale Tageszeitung
 einen Leserbrief geschrieben, der  veröffenlicht wurde und ein sagenhaft positives
 Echo der Leser hervorrief. Ich füge Ihnen den Brief bei; vielleicht finden Sie darin
 noch weitere Argumente gegen diese Unsitte im 21. Jahrhundert. Gesagt sei noch,
 daß die betäubungslose Tötung der Tiere im betreffenden Koranvers, Sure 5,
 mit keinem Wort verboten ist.

Was wird hier unter dem Deckmantel des Glaubens, der Religion oder auch der Tradition wieder legal gemacht oder eingeführt?  Was müssen die Tiere eigentlich noch alles von der sogenannten "Krönung der Schöpfung" erdulden. Es kann doch nicht angehen, daß im 21. Jahrhundert wieder mittelalterliche Denkweisen oder Rituale hervorgeholt werden! Es ist schon schlimm genug, was diese Geschöpfe im "Stall", bei der Aufzucht, auf dem Transport zum Schlachthof und dort selbst erleiden. Jetzt darf ihnen, vor dem Gesetz ja nur eine Sache,  in einem modernen, zivilisiertem Staat auch noch die Gurgel bei lebendigem Leibe aufgeschnitten werden. Sind wir wieder auf dem Wege zurück ins Mittelalter? Wenn das Fleisch dieser geschundenen Lebewesen nur dadurch rein ist ? sind es die Menschen, die dieses reine Fleisch fordern, auch? Da bleibt mir in Zukunft der Döner im Halse stecken.

Es ist jedem Menschen der in Deutschland leben will, muslimischem oder jüdischem Glaubens, bekannt daß es hier ein Tierschutzgesetz gibt, das diese Tierquälerei verbietet. Mit welchem Recht wird dann eine Ausnahme nach der anderen gefordert. Es ist allenthalben von Integration die Rede. Integration heißt aber doch auch, sich den entsprechenden Gegebenheiten bzw. Gepflogenheiten anzupassen oder Kompromisse ? von beiden Seiten- einzugehen und erst recht die Gesetze dieses Landes zu akzeptieren. Ich bin gespannt, wann Polygamie, Tieropfer, Blutrache usw. zugelassen werden, weil es die Religion so gebietet oder erlaubt.  Was ist mit Auge um Auge......? 

Es ist keine Frage, daß wir Mitbürgern einer anderen Nation oder Religion Respekt und Achtung entgegenbringen sowie  ihre Traditionen, natürlich im Rahmen bestehender Gesetze,  akzeptieren. Was passiert, wenn man  mit der Akzeptanz über das Ziel hinausschießt zeigen uns aber die Vorkommnisse z.B. in Afghanistan oder der Kalifat-Staat in Köln. Heute wird die Ausübung der Religion über den Tierschutz gestellt und morgen vielleicht, wie dort,  über die Menschenrechte?? 

"Tiere haben keine Lobby", es wird Zeit, das zu ändern. Oder hat Gott sie wirklich nur dazu geschaffen, um uns zu ernähren, für uns zu arbeiten oder uns als Kuscheltiere zu erfreuen?  Entweder gilt ein Gesetz für alle - oder vielleicht doch nur ein bißchen für den und ein bißchen für jenen. Dann ist es  umsonst. Ein bißchen Schwanger geht doch auch nicht, oder?

Für alle Zweifler noch ein Hinweis auf die Homepage
http://www.vgt.ch/

(nur für starke Nerven, nicht für Kinder geeignet! Anmerkung Tierinformation)
Ich selbst habe mir die Videosequenzen nicht angeschaut, mir hat die Beschreibung schon gereicht.

Thomas Sichermann

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Die Initiative des Schweizer Tierschutz STS Tierschutz-JA!

 Abs. 2 lit.   «schächten»
 Das Töten von Tieren muss durch einen vernünftigen Grund gerechtfertigt
 sein und darf nur durch ausgebildete Personen vorgenommen werden.
 Das Schlachten von Tieren ohne Betäubung vor dem Blutentzug ist verboten.

 Unterschriftenbögen können bezogen werden bei:
 Schweizer Tierschutz STS, Tierschutz-JA!, Postfach 461, 4008 Basel;
 Tel. 061 365 99 99, Fax 061 365 99 90,
 e-mail post@tierschutz-ja.ch

 Weitere Informationen http://www.tierschutz-ja.ch


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