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Prof. Dr. Yair Schiftan Schon
die Kombination der beiden Begriffe ruft in uns die tief verankerte Bedeutung
wach, dass Hunde und Katzen sich nicht vertragen.
Somit kommt es häufig vor, dass Katzen sehr selbstbewusst auftreten und die Hunde mit eingeklemmtem Schwanz sich davon machen. Die langjährigen Beobachtungen und die vielen anekdotischen Geschichten zeichnen auch ein anderes Bild als nur Feindschaft. Es gibt Fälle von säugenden Hündinnen, die die Ammengunst auch auf Katzen erweitern können und Kätzchen gross gezogen haben. Ein Hunde- und Katzenwelpchen, die zusammen aufwachsen können auch Freunde für das Leben werden. Aus
eigener Erfahrung mit meinem Hund Idefix (Jack Russell Terrrier, englischer
Jagdhund), der seit seinem dritten Lebensmonat in meiner Tierarztpraxis
täglich mit Katzen und Hunden konfrontiert wird, entwickelte einen
grossen Respekt und «Nicht-Angriffs-Verhalten».
Wie bei allem Verhalten haben wir auch hier die zwei Komponenten genetisch vererbt und erzieherisch erlernt. Nicht jeder genetisch vererbte Instinkt wird vollständig ausgelebt, wenn die Erziehung eine andere Prägung erzielt. Viele Parallelen sehen wir auch im menschlichen Verhalten. Auf der einen Seite das kriegerische, aggressive Verhalten und auf der anderen Seite die pflegerische, helfende Ader. Nein, der Genetik sind nicht Hunde und nicht Katzen und hoffentlich auch wir nicht vollständig ausgeliefert. Fragen, Bemerkungen an den Autoren Prof. Dr. Yair Schiftan Rapperswil SG Mit frdl. Genehmigung des Autoren
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