Das Zauberwort, um bei einem Welpen Stubenreinheit zu erreichen, heisst
Geduld. Anfangs ist es völlig normal, dass der Kleine ab und zu eine
Pfütze in der Wohnung hinterlässt. Die Geschwindigkeit, mit der
Welpen lernen, ihr Geschäft draussen zu verrichten, variiert von Hund
zu Hund sehr stark. Bei einigen Welpen dauert dies einige Tage, bei anderen
können Wochen bis sogar Monate verstreichen.
Von einem Problemfall
spricht man erst, wenn der Welpe mit sechs Monaten noch nicht sauber ist.
Mit der Zeit werden Sie die Alarmsignale Ihres kleinen Hundes verstehen
lernen. Um dies zu erreichen, sollten Sie ihn so wenig wie möglich
alleine lassen. Die Signale des Tieres können sich in Form von Gähnen,
Winseln, Bellen oder Kratzen an der Türe äussern. Wenn dies passiert,
müssen sie so schnell wie möglich mit ihm ins Freie. Suchen Sie
immer den gleichen Platz auf und ermahnen Sie ihn immer mit den gleichen
Worten. Somit lernt er einen Zusammenhang zwischen dem Ort, den Worten
und der Tatsache, dass er sein Geschäft verrichten soll, zu erstellen.
Bringen Sie keine Ungeduld in Ihre Stimme, sonst wird der Kleine nur verunsichert.
Nachdem er fertig ist, loben Sie ihn deutlich und gehen Sie sofort ins
Haus zurück. Vermeiden Sie es, in diesem Moment draussen mit ihm zu
spielen, denn sonst verwendet er die Alarmsignale auch dann, wenn er nur
draussen spielen will.
Abgesehen von den Momenten, in denen er signalisiert, dass er mal muss,
sollten Sie regelmässig nach dem Spielen, dem Fressen und dem Schlafen
den Hund nach draussen führen.
Wenn er in die Wohnung macht, dürfen
Sie nicht zu sehr mit ihm schimpfen. Ein deutliches «Pfui»
genügt. Wenn Sie zu laut werden, wird er verunsichert und sucht sich
beim nächsten Mal eine versteckte Stelle aus.
In der Nacht ist es
hilfreich, den Hund in der Nähe Ihres Bettes auf einer weichen Unterlage
anzubinden. Somit merken Sie, wenn er unruhig wird. Und durch die Tatsache
dass er angebunden ist, wird er sich schnell melden, da er es mit der Zeit
vermeiden wird, seinen Schlafplatz zu verschmutzen.