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Dr. Yair Schiftan Auch ein oberflächlicher Medienkonsument merkt, dass Politiker und besonders der Präsident der USA den eigenen Hund zur Verbesserung vom eigenen Image einsetzt. Ein markanter Beispiel ist der Hund «Buddy» des ehemaligen Präsidenten Bill Clinton, der plötzlich auf der politischen Arena als treuer und lustiger Begleiter von Clinton erschien. Auch seine Katze Socks spielte eine gewisse Rolle in der Imagepflege und «beantwortete» sogar Briefe von Fans. Wenn man sich so richtig überlegt, dass der mächtigste Politiker der Welt dem alle Public Relation - Mittel so wie diversen Prestigeträger wie Flugzeuge, Bodyguards oder der Pentagon zur Verfügung stehen, gerade einen einfachen Schwanzwedler aussucht, um besser da zu stehen. Was trägt die Haltung eines Hundes oder eines anderen Haustieres dazu bei, dass man anders und besser von anderen Menschen wahrgenommen wird? Ein Mensch der mit seinem Hund spazieren geht, wird von anderen viel häufiger angesprochen, häufiger wieder erkannt, sein Hund wird gestreichelt und es werden ihm positive Eigenschaften zugeschrieben. Es wird gerne zugeschaut, wie man mit dem Hund spielt, schmust oder wenn man ihn füttert. All diese Interaktionen erlauben dem Menschen seine Gefühle, Emotionen offen darzulegen und zu erleben womit man viel zugänglicher in den Augen der anderen Menschen erscheint. Ein Tier macht uns menschlicher, so dass der Spruch «Auf den Hund gekommen» eine viel interessantere und positive Bedeutung gewinnt, wenn man damit auch assoziert, dass mit Tieren das Leben zu teilen uns zu gefühlsvolleren Menschen macht. Fragen, Bemerkungen an den Autoren Dr. Yair Schiftan Rapperswil SG Mit frdl. Genehmigung des Autoren und der Zeitung «Obersee Nachrichten»
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