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Prof. Dr. Yair Schiftan Wir
haben einen 4 Jahre alten Dalmatiner ( Name: Asterix), und manchmal ist
Mit
6 Monaten hatte er kein so erfreuliches Erlebnis: Er hat an einer Hündin
gerochen und der Besitzer ist einfach zu unserem Hund hingegangen und hat
ihm Chilipfeffer in die Augen
*** Das ein Hund Angst vor Fremden hat, wenn ihm einmal Einer Pfeffer in die Augen gestreut hat ist verständlich und von jedem Tierkenner begreifbar. Es ereignete sich ein Trauma nach dem Schema Kontaktaufnahme gleich schmerzhafte Bestrafung. Jeder intelligente Hund, aber besonders noch ein junger Unerfahrener wird von dem Moment an jede Kontaktaufnahme mit einem Fremden mit Angst begehen. Diese Prägung wird wahrscheinlich nie mehr ganz wegzubringen sein. *** Grundsätzlich müsste man diese negative Erfahrung in eine positive umwandeln können, indem fremde Personen den Hund bei Neubegegnungen mit einem Leckerbissen belohnen. Es braucht Ihrerseits eine ganze Kampagne um einige «fremde Personen» zu organisieren und denen genau Verhaltensregeln zu instruieren, damit der Hund positive Begegungen machen kann. Eine andere Variante ist viele fremde Personen selber anzusprechen, zum Beispiel sie zu fragen wie spät es ist, dass der Hund keine negative Konsequenzen von diesernBegegnungen hat. Damit wäre die Desensibilisierung gemeint, das heisst Begegnung mit Fremden ohne negative Konsequenz für den Hund. Eine
dritte Säule und vielleicht die wichtigste wäre eine allgemeine
Unterstützung des Selbstbewusstseins des Hundes indem man ihm viel
Liebe schenkt und andererseits ihm die Möglichkeit bietet sich mit
anderen Hunden zu sozialisieren, das heisst ihn mit anderen Hunden viel
spielen lässt.
Mit frdl. Genehmigung des Autoren
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