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Dr. Yair Schiftan Der Frühling hält langsam aber sicher Einzug, was die Lust an der freien Natur steigert. Besonders als Hundebesitzer geniesst man diese Jahreszeit. Aber Vorsicht, denn auch Zecken spüren den Frühling und erhöhen ihre Aktivität! Wie also kann man sich gegen Zeckenbisse schützen? Zecken sind Spinnentiere, die ihre Opfer durch deren Abwärme erkennen, sich an ihnen festbeissen und dadurch eine ganze Reihe von Krankheiten übertragen können: Borreliose, Haut-, Gelenk- und Hirnhautentzündung. Sie werden hervorgerufen durch Bakterien, den FSME-Virus, der beim Menschen eine Hirnhautentzündung auslösen kann; und Hundebabesiose (Piroplasmose), der Verursacher von Leberentzündungen und von Blutarmut. Deshalb ist es unumgänglich, dass man sich gegen Zecken schützt. Der Tierarzt oder Arzt ist heutzutage mit guten Mitteln gegen Zecken ausgerüstet. Dazu gehören in erster Linie Mittel mit zeckentötender Wirkung wie zum Beispiel Sprays, die auf die Haut aufgetragen werden. Sehr dienlich ist auch die Zeckenpinzette, mit der die Zecke sofort gerade aus der Haut gezogen wird. Öl zu verwenden und unnötiges Herumspielen ist nicht empfehlenswert, da die Zecke den allfällig infektiösen Inhalt noch ausspuckt. Gegen Borreliose kann man sich in der ganzen Schweiz impfen lassen, gegen Piroplasmose vor allem in den Mittelmeerländern und in der Region des Genfersees. Den Hundebesitzern sei an dieser Stelle eine Rückfrage beim Hausarzt empfohlen. Fragen, Bemerkungen an den Autoren Dr. Yair Schiftan Rapperswil SG Mit frdl. Genehmigung des Autoren und der Zeitung «Obersee Nachrichten»
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