Biggies
Eine Kampagne für bessere Tierhaltung bei BigBrother

Tierinformation unterstützt die Kampagne unserer Autorin Deborah Millett
zur tiergerechten Haltung von Tieren im BigBrother System

Nur mit Artgenossen wirklich glücklich

Schon bei der ersten Staffel haben wir TierschützerInnen uns gefragt,
weshalb Kater Filou einzeln in den Container gebracht worden ist. Wir
erinnern uns an viele Szenen, an denen offensichtlich war, dass sich
der Kater langweilte. Mit einem Artgenossen wäre es ihm bestimmt
in vielerlei Hinsicht sehr viel wohler gewesen.

Bei der zweiten Staffel muss das Minipig nun das selbe Schicksal erleiden.
Wäre es nicht möglich gewesen (wenn auf Tierhaltung schon nicht verzichtet
werden will), zwei Minipigs zusammen in den Container zu bringen? Damit
würde BigBrother den Tieren zumindest tierschützerisch gerecht, und zudem
wäre dies doch auch für Zuschauer und BewohnerInnen und damit Ihrer
Sendung sehr viel interessanter!

Auf der BB-Homepage haben wir gelesen:Idealerweise werden Mini-Pigs
mindestens zu zweit gehalten, eine Einzelhaltung ist nur bei wirklich
intensiver Betreuung (wie im BB-Haus) möglich. Auch "Biggy" wird nach
ihrem Aufenthalt im Big Brother-Haus wieder zu ihren Geschwistern
zurückkehren. Wie aber kann die intensive Betreuung den Kontakt zu
Artgenossen ersetzen? Gerade im Container sehen wir doch, wie wichtig
Kommunikation und Verständigung sind und wie wichtig es ist, dass man
einander versteht. Es möchte ja auch niemand alleine unter Tieren leben,
weil auch wir Menschen auf unseresgleichen angewiesen sind.

Im gleichen Sinne beschäftigt uns, weshalb sich im Aquarium nicht mehr
Versteck- möglichkeiten, Pflanzen etc. für die Fische befinden? oder:
weshalb ist noch kein/e BewohnerIn auf die Idee gekommen, bei BigBrother
Pflanzen etc. zu bestellen? Es wäre doch auch interessant, wie die
BewohnerInnen das Aquarium einrichten (unter Berücksichtigung der
Bedürfnisse der Tiere)?

Interessant wäre bestimmt auch, wenn ein Bewohner/eine Bewohnerinnen
einziehen würde, der/die ein wirklicher Tierschützer/Tierrechtler ist,
der/die streng vegetarisch oder sogar vegan lebt. Das würde neue,
interessante Aspekte und Diskussionen in die Sendung bringen!

Wir würden uns für Biggy sehr freuen, wenn sie noch eines ihrer
Geschwister zu Gesellschaft bekäme, welches ihr die Container-Zeit
verschönt.

Anfrage an den Verantwortlichen Von BigBrother Schweiz

Sehr geehrter Herr Stroppel (dominik.stroppel@bigbrother.ch)

Unser Hauptanliegen ist jedoch, dass Biggy nicht einzelgehalten
im Container leben muss, und darauf haben wir von Ihnen leider
keine Antwort erhalten.

Was spricht denn nun dagegen, dass ein Geschwister von Biggy einzieht?

BigBrother hätte damit auch eine Vorbildfunktion, gerade auch
den vielen gegenüber, die sich jetzt auf Grund der Sendung
ein Minipig anschaffen werden
(wieviele Zuschauer haben übrigenskein Internet
und werden nicht über Ihre Hinweise auf der Hompepage erreicht?).
Mit den Folgen werden sich einmal mehr wir Tierschützer in
den vielen Tierheimen herumschlagen müssen, wenn die Staffel
bereits zu Ende ist.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns begründen könnten,
weshalb Biggy keinen Artgenossen im Container haben kann.

Mit freundlichen Grüssen

Deborah Millett schlägt vor

Infolge der Anfragen hat BigBrother heute unter «Community» eine Mailingliste für Biggy angelegt. Am besten schreibt ihr dort einen Beitrag mit Eurer Meinung unter einem Nickname, das können dann alle PagebesucherInnen lesen!
Wenn BB nicht einsichtig ist, macht das hoffentlich wenigstens den SurferInnen zu denken ...

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