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Kürzlich
wurde unsere Hündin von einer Wespe gestochen. Der Vorfall blieb abgesehen
von einer kleinen Entzündung ohne Folgen.
Zum Glück verlaufen die meisten «Unfälle» mit Insekten harmlos. Es sind nicht nur Hunde, die gestochen werden, und die Massnahmen, die ein Besitzer treffen kann, sind dieselben, sowohl beim Hund, bei der Katze, als auch bei Nagetieren Ein Insekt hinterlässt nach einem Stich oder Biss verschiedene Substanzen oder sogar Teile der Bisswerkzeuge in der Haut des Opfers zurück. Der Körper erkennt diese Substanzen als Feind und versucht, sie mittels einer Entzündungsreaktion zu bekämpfen. Diese wird als Rötung, Schwellung, Erwärmung und Juckreiz ersichtlich. Aus diesem Grund sollten die ersten Hilfeleistungen entzündungshemmender Natur sein. Durch schnelle Kühlung mittels Wasser oder Eis können Juckreiz und Schwellung etwas eingedämmt werden. Mit alkoholischen und antihistaminika-haltigen Salben lassen sich die Beschwerden weiter lindern. In schwereren Fällen kann eine kortisonhaltige Salbe gute Wirkung erzielen. Gefährlich
werden Insektenstiche, wenn sie in der Maulhöhle oder im Rachen geschehen.
Geben Sie in diesem Fall Ihrem Hund Eiswürfel oder kaltes Wasser in
das Maul, kühlen Sie den Hals und suchen Sie einen Tierarzt auf. Wie
beim Menschen können Stiche auch bei unseren Haustieren lebensbedrohliche
allergische Reaktionen hervorrufen. Sollte das Tier nach einem Stich eine
starke Schwellung aufzeigen oder sogar zu taumeln beginnen, dann suchen
Sie so schnell wie möglich einen Tierarzt auf.
Fragen,
Bemerkungen an den Autoren Dr. med. vet. Roman Camen Rapperswil SG
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