Herzlich willkommen beim Praxisportal von Diplom Psychologin Sonja Maria Sterchi-Birzle
       Psychotherapeutin FSP/SGVT Sexualtherapeutin KLVT Supervisorin/Selbsterfahrungsexpertin SGVT
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  Sexualtherapeutischer Behandlungsansatz

1. Sexuelle Funktionsstörung

Unter sexueller Funktionsstörung versteht man alle Beeinträchtigungen der Sexualität unabhängig von deren
Ursachen. Aus wissenschaftshistorischen und fachlich/praktischen Gründen wird eine Aufteilung in körperlich
(sexuelle Dysfunktion) und psychisch bedingte Störungen (funktionelle Sexualstörungen) vorgenommen, obwohl
diese Aufteilung aus psychosomatischer Sicht problematisch ist. Denn die seelische Befindlichkeit beeinflusst
den Körper und körperliche Krankheiten schlagen sich seelisch nieder.

Kennzeichen sexueller Funktionsstörungen sind:

- Beeinträchtigung des sexuellen Verhaltens und Erlebens

- Physiologische Beeinträchtigungen

- Störungen im Ablauf des sexuellen Reaktionszyklus

- Störungen des Verlangens

- Schmerzen beim Sex, oder Behinderung des Geschlechtsverkehrs.

Bei funktionellen Sexualstörungen werden primäre (seit Beginn der Sexualität) und sekundäre Störungen
(tritt erst nach einer gewissen symptomfreien Zeit auf) unterschieden. Kurzfristig oder einmalig auftretende
sexuelle Probleme, welche die meisten Menschen schon erlebt haben, werden nicht als Störung von
Krankheitswert betrachtet.


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