Ordnung Raubwild     Vollmondtiere
Unterordnung        
Familie Marder     Hasenbockshähne
Unterfamilie Stinkmarder      
Gattung       Volpertinger
Art Nerz     Wolpertinger
Merkmale Verhalten Lebensraum Fortpflanzung Spuren Jagd Jägersprache Kalender Links Fotos                     

Nerz

 

Beschreibung

Die Murmeltiere (Marmota) sind eine aus vierzehn Arten bestehende Gattung von bis zu 50 Zentimeter langen Echten Erdhörnchen (Marmotini), die in Eurasien und Nordamerika verbreitet sind. Bei den Murmeltierarten handelt es sich eigentlich um Bewohner kalter Steppen. Das heute nur noch in Gebirgslagen jenseits der Baumgrenze lebende Alpenmurmeltier kam während den pleistozänen Eiszeiten im europäischen Tiefland von den Pyrenäen bis zur Ukraine vor.

 

Merkmale

Zu den Ziegenartigen gehören 32 Arten. Hier findet man alle Ziegen und Schafe, sowie deren engsten Verwandten. In diese Unterfamilie gehören auch das Hausschaf und die Hausziege. Die Ziegenartigen erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 80 cm bis 2,5 m und Gewichte von 25 bis 350 kg. Der Körperbau ist meistens recht stämmig. Die Männchen haben häufig mächtige auffallende Hörner. Bei vielen Arten tragen auch die Weibchen Hörner, die aber dann viel kleiner, teilweise auch sehr unauffällig sind.

Verhalten

Ziegenartige sind in der Regel sehr gesellige Tiere und leben in Gruppen, häufig Familienverbände zusammen. Sie haben große umfangreiche Areale, die sie lose durchstreifen

Lebensraum und Nahrung

Als opportunistische Allesfresser ernähren sich Echte Schweine sowohl von pflanzlicher und tierischer Nahrung als auch von Abfällen, Aas und Pilzen. An pflanzlicher Nahrung stehen Gräser und Kräuter, Sämereien, Früchte, Waldfrüchte wie Nüsse, Eicheln und Eckern, Knollen und Wurzeln sowie Blätter auf dem Speiseplan. Tierische Nahrung wie Schnecken (Gastropoda), Regenwürmer (Lumbricidae), Insekten (Insecta) und deren Larven, Lurche (Amphibia), Mäuse (Mus) und andere kleinere Wirbeltiere (Vertebrata). Aber nicht alle Arten weisen ein solch breites Nahrungsspektrum auf. Riesenwaldschweine und Warzenschweine ernähren zu 85 bis 95 Prozent von pflanzlicher Kost wie Wurzeln, Gräsern und Kräutern und jungen Trieben. Nur zu einem kleinen Teil werden auch Vogel- und Reptilieneier und ähnliches gefressen. Buschschwein (Potamochoerus larvatus)Echte Schweine gehen in aller Regel in kleineren bis mittelgroßen Rotten auf Nahrungssuche. In der Regel handelt es sich dabei um Familienverbände. Die rüsselartige Nase dient zum Wühlen im weichen Boden.

Fortpflanzung

Zur Brunft (Rauschzeit), etwa November-Januar, finden sich die Keiler bei den Rotten ein. Der Brunftbeginn geht von der Leitbache aus, ihre Paarungsstimmung überträgt sich auf die ganze Rotte und wird via Speichel und Drüsensekrete an die Keiler übermittelt. Die Synchronisation der Weibchen hat eine kurze Brunft und eine nahezu gleichzeitige Geburt aller Frischlinge zur Folge. Keiler müssen um die Rotte kämpfen, nur der stärkste gelangt zur Paarung. Nebst unblutigem Kräftemessen (Schulterstemmen) kommt es unter den Keilern auch zu Beschädigungskämpfen, bei denen die gefürchteten Eckzähne eingesetzt werden. Allerdings sind die gefährdetsten Körperpartien bei alten Keilern durch eine 4-5 cm dicke Schwarte geschützt, die vom Halsansatz bis zur letzten Rippe reicht. Nach rund 16 Wochen Tragzeit werden 4-6 Frischlinge in einem Wurfkessel aus trockenem Pflanzenmaterial abseits der Rotte geboren. Nach etwa 1 Woche finden sich die Bachen mit dem Nachwuchs und den älteren Jungtieren wieder zusammen. Ungefähr 3 Monate lang werden die Jungen gesäugt, sie nehmen aber bereits früh zusätzliche Nahrung auf.

Familie und Gattung

 

 

Hirsch, Trughirsch

 

Die Ziegenartigen (Caprinae) sind eine Unterfamilie der Hornträger (Bovidae). In dieser Gruppe werden die Schafe und Ziegen samt ihren näheren Verwandten, unter anderem Alpensteinbock und Gämse, zusammengefasst.

 

 

Links

 


 

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Spuren

Wildschweine hinterlassen unverwechselbare Spuren: Der Hufabdruck ist durch den sichelförmigen Abdruck der Afterklauen charakterisiert, kleine Pfade (Wechsel) kennzeichnen häufig besuchte Revierteile. Wo Wildschweine nach Nahrung suchen, brechen sie den Boden in typischer Weise um. Die Losung ist, je nach Nahrung, wurstförmig bis breiig, wobei einzelne längliche Kotknollen miteinander verklebt bzw. verschmolzen sind. In der Nähe von Suhlen sind Baumstämme häufig mit Schlamm überkrustet und die Rinde abgescheuert, weil sich Wildschweine nach dem Bad an ihnen reiben. Keiler hinterlassen im Winter tiefe Kerben in Baumrinden, um den Rivalen ihre Präsenz zu markieren.

 

 

 

Jagd

 

 

 

 

 

 

Jagdgesetzgebung

Verkürzte Schonzeit UVEK

 

 

 

 

Jägersprache

Ableuchten – so nennt es der Jäger, wenn er oder sein Hund fachmännisch umherschauen, ob irgendwo irgendwas zu sehen ist. Äser – der Teil des Wildes, mit dem es äst, also frisst.
 

 

  Jagdlexikon

 

   
   
   

 

 

Bemerkungen

Nichtwiederkäuer sind die letzten Überlebenden einer einst sehr formenreichen Unterordnung. Eine Besonderheit der Nichtwiederkäuer ist, dass sie im Vergleich zu den Wiederkäuern ein sehr viel differenzierteres Gebiß besitzen, das stoßzahnartige Eckzähne aufweist. Es ist von daher nicht nötig, dass sie ihre Nahrung ein zweites Mal kauen. Auch sind sie anders als die Wiederkäuer keine reinen Pflanzenfresser, sondern ernähren sich außerdem von Fleisch oder menschlichen Abfällen.

Bei ihnen lassen sich auch noch die Überreste zweier weiterer Zehen erkennen, die bei den anderen Paarhufern überhaupt nicht mehr vorhanden sind.

Nichtwiederkäuer können hasen- bis nilpferdgroß werden und wirken von ihrer Gestalt her eindeutig plumper als die anderen Paarhufer.


 

 

 

 

Kalender

Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Brunft/Paarung                        
Tragzeit                        
Setzzeit                        
Säugezeit                        
Schonzeit                        
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 update © ES   21. Februar 2009