Ordnung Hasentiere
Familie Hasenartige
Gattung echte Hasen Kaninchen
Art Feldhase Schneehase Wildkaninchen
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Hasentiere

 

Beschreibung

Früher hatte man die Hasentieren den Nagetieren zugeordnet, weil sie auch Nagezähne haben. Die Nagezähne bei den Hasentiere entstanden aber daher, weil sie eine ähnliche Ernährungsweise wie die Nagetiere haben. Sie haben aber keine gemeinsamen Vorfahren. Die Backenzähne der Hasentiere haben aber mehr Ähnlichkeiten mit denen der Urhuftiere, die der Nagetiere eher mit denen der Insektenfresser, Fledermäusen und Primaten.

Die ersten beiden Schneidezähne sied meißelartig ausgebildet, genau wie bei den Nagern. Auch sie schleifen sich ständig nach. Die Hasentiere aber haben dann noch zwei weitere Schneidezähne in einer 2. Reihe, die Stiftzähne, die aber keine Aufgabe haben. Die Nager dagegen haben nur ein Paar Schneidezähne. Außerdem kauen die Hasentiere seitwärts, die Nager auf- und abwärts.

Die Hasen haben keine Greifhände. Die Beine sind auf schnelles Laufen spezialisiert. Bei Rivalenkämpfen können diese auch zu Boxkämpfen zum Einsatz kommen. Manche Arten können mit ihren Beinen auch Höhlen in den Boden graben. An den vorderen Pfoten befinden sich 5 Zehen, an den hinteren 4, welche dann auch mit kräftigen Krallen versehen sind.

Zu den Echten Hasen gehören alle die als Kaninchen bezeichneten Arten, und die Pfeifhasen. Die Hasen und Kaninchen haben die Form, die wir als Hasen kennen: den kurzen, manchmal auch buschigen Schwanz, die verlängerten Hinterbeine und das auffallendste: die langen Ohren. Die Pfeifhasen dagegen haben kleine runde, häutige Ohren und wenig verlängerte Hinterbeine.

Merkmale

 

Verhalten

Die Hasentiere haben eine seltsame Verhaltensweise: Sie fressen bestimmte Kotteile wieder auf. Sie setzen nachts schleimüberzogene so genannte "Magenpillen" ab, die sie sofort wieder fressen. Das ist ein stark mit Vitamin B1 angereicherter Vitaminkot. Dieser wird dann im Magen noch einmal verdaut. Mikroorganismen im Blinddarm bilden diesen Kot, nachdem die Nahrung schon einmal verdaut wurde.
 

Lebensraum und Nahrung

Die Hasentiere kommen fast auf der ganzen Welt vor. Nur in den Regenwäldern der Tropen gibt es sie nicht. Ursprünglich gab es sie auch nicht in Australien, Neuseeland und Südamerika. Sie wurden dort von Seefahrern ausgesetzt. Und weil sie dort keine natürlichen Feinde hatten, haben sie sich explosionsartig vermehrt. In Australien, wo sie eine Landplage waren, hat man mit eine durch Viren hervorgerufene Seuche, die Myxomatose, versucht, die >Kaninchen wieder zu reduzieren.

Fortpflanzung


 

 

 

Familie und Gattung

 

 

Hasentiere

 

Die Hasenartigen (Lagomorpha) sind eine zur Überordnung der Euarchontoglires gezählte Ordnung der höheren Säugetiere. Die Ordnung besteht aus zwei Familien (Pfeifhasen (Ochotonidae) und Hasen (Leporidae)) mit zusammen 70 bis 80 Arten. Die Hasenartigen werden vor allem aufgrund verschiedener Merkmale des Schädelaufbaus, der Bezahnung und des Baus der Hinterbeine zusammengefasst und den Nagetieren (Rodentia) gegenübergestellt.

 

 

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Höchstalter  
Paarungszeit  
Tragzeit  
Setzzeit  
Anzahl Junge  
Geburtsgewicht  
Säugezeit  
Geschlechtsreife  

 

Zahnformel

2

0

3

3

= 28

1 0 2 3
Alle Hasentiere besitzen hinter den grossen eigentlichen Nagezähnen zwei kleine Stiftzähne, was wohl das deutlichste Unterscheidungs-merkmal den Nagern gegen-über ist. Ausserdem sind alle vier Schneidezähne ganz von Zahnschmelz überzogen.

Spuren

 

 

 

 

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Bemerkungen



 

 

 

 

Kalender

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Setzzeit                        
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 update © ES   25. Februar 2009