Waldmaus
Beschreibung
Die Waldmaus (Apodemus sylvaticus) ist eine
Altweltmaus (Murinae) und gehört zur Familie der Langschwanzmäuse (Muridae). Die
Waldmaus ist in Deutschland häufig und weit verbreitet, da sie aber recht scheu
ist, sieht man sie im Vergleich zur Hausmaus eher selten. Trotz ihres Namens
kommt sie nicht nur im Wald, sondern auch in Parks und Gärten vor. In freier
Wildbahn frisst sie überwiegend Samen, mit Vorliebe z.B. von der Eiche, der
Buche und der Platane.
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Merkmale
Waldmäuse haben ein bräunliches Fell mit einer
weißen Körperunterseite, wobei die Trennlinie nicht ganz scharf verläuft, was
sie unter anderem von der sehr nahe verwandten Gelbhalsmaus unterscheidet. An
der Kehle haben sie einen kleinen, schmutzig-gelben Fleck. Ihr Gewicht liegt
etwa zwischen 20 und 30 g. Waldmäuse sind ohne Schwanz ca. 8-10 cm lang
(Kopf-Rumpf-Länge). Die Schwanzlänge beträgt nochmals 8-10 cm. Tarsus-Länge < 24
mm.
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Verhalten
Die Feld-Waldmaus (Apodemus sylvaticus) teilt
die meisten Eigenschaften der Hausmaus. Sie ist durch ganz Europa und
Mittelasien verbreitet und steigt im Gebirge bis zu 2000 m über das Meer empor.
Sie lebt in Wäldern, an Waldrändern, in Gärten, seltener auch in weiten,
baumleeren Feldern und kommt im Winter gern in Häuser, Keller und Speisekammern.
Im Freien frisst sie Kerbtiere und Würmer, selbst kleine Vögel, oder Obst,
Kirschkerne, Nüsse, Eicheln, Bucheckern und in der Not wohl auch die Rinde
junger Bäume. Sie trägt ebenfalls einen Wintervorrat zusammen, hält aber keinen
Winterschlaf und nascht bloss an trüben Tagen von ihren aufgespeicherten
Schätzen. Die Waldmaus wirft jährlich zwei- oder dreimal vier bis sechs,
seltener auch acht nackte Junge, welche ziemlich langsam wachsen und den
schönen, rein rotgelben Anflug des Pelzes erst im zweiten Jahr erhalten.
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Lebensraum und Nahrung
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Fortpflanzung
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Familie und Gattung
Nagetiere
Die Mehrzahl der Nagetiere ist kurzbeinig, quadruped
(sich auf allen Vieren fortbewegend) und relativ klein. Wichtigstes
gemeinsames Merkmal sind die jeweils zwei vergrößerten, dauerwachsenden
Nagezähne im Ober- und Unterkiefer, die nur auf der äußeren Seite von
Schmelz umgeben sind. Je nach Lebensraum und Lebensweise haben sich
jedoch die unterschiedlichsten Formen gebildet.
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Links



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in Kürze...
| Schulterhöhe |
65- 73 cm Reh |
| Kopf-Rumpflänge |
100-130 cm |
| Gewicht (lebend)
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15-25 kg; je nach Klima, Nahrung
und Bestandesdichte |
| Geweih («Gehörn»)
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1-3 Enden pro Stange; Abwurf:
Nov./Dez., erneuert: März/April |
| Höchstalter
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bis 20 Jahre; Durchschnitt 2-3
Jahre |
| Paarungszeit |
Juli-August |
| Tragzeit |
40 Wochen (inkl. Eiruhe bis ca.
Dez.) |
| Setzzeit |
Mai-Juni |
| Anzahl Junge |
1-3, meist 2 |
| Geburtsgewicht |
500-2000 g |
| Säugezeit |
ca. 3 Monate |
| Geschlechtsreife |
mit ca. 1 Jahr; aktive
Fortpflanzung: M ab 3 Jahren, W mit 1-2 Jahren |
Zahnformel
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1 |
0 |
2 |
3 |
= 22 |
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1 |
0 |
1 |
3 |
Charakteristisch ist die Ausbildung von zwei Paar
grossen Schneidezähnen, die als Nagezähne benutzt werden.
Diese sind stark gebogen und sehr lang. Sie sind an der
Vorderseite mit einem harten Schmelz bedeckt und wachsen ständig
nach. Eckzähne und vordere Backenzähne fehlen.
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Jagd
Zu den natürlichen Feinden der
Waldmaus in freier Natur zählen abgesehen vom Menschen folgende
Tiere: Haus- und Wildkatze, Fuchs, diverse Greifvögel und Eulen,
mehrere Marder (an einheimischen Arten etwa: Baum- und Steinmarder,
Hermelin, Mauswiesel und Europäischer Iltis), weiters Igel,
Ringelnatter und Kreuzotter.
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Jagdgesetzgebung

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Bemerkungen
Die Waldmaus ist ein Nachttier.
Wenn sie in Gefahr ist, kann sie schneller als ein Kängeru auf den
Hinterbeinen rennen
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Kalender |
Jan. |
Febr. |
März |
April |
Mai |
Juni |
Juli |
Aug. |
Sept. |
Okt. |
Nov. |
Dez. |
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Brunft/Paarung |
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verl. Tragzeit |
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Setzzeit |
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Säugezeit |
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Geweihaufbau |
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Schonzeit Bock |
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Schonzeit Reh |
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