Ordnung Nagetiere
Familie Hörnchen Bilche Biber Biberratte Langschwanzmäuse (Altweltmäuse) Wühlmäuse
(Neuweltmäuse)
Gattung Erd-hörnchen Baum-hörnchen                
Art Murmel-tier Eich-hörnchen Sieben-schläfer Hasel-maus Biber Nutria (Biberratte) Wander-ratte Wald-maus Haus-maus Bisam (Bisam-ratte) Feld-maus Scher-maus
Merkmale  Verhalten  Lebensraum  Fortpflanzung  Spuren  Jagd  Jägersprache  Kalender  Links        

Mäuse

 

Beschreibung

Die Langschwanzmäuse (Muridae) (echte Mäuse) bilden eine Familie von Mäuseartigen (Muroidea) und gehören als solche zu den Nagetieren (Rodentia). Obwohl viele Arten Kosmopoliten sind, die sich teilweise selbstständig, teilweise mit Hilfe von Verkehrsmitteln über die ganze Welt verbreiten konnten, ist die erhebliche Mehrzahl der Arten auf kleine Verbreitungsgebiete beschränkt und kommt mit dem Menschen kaum in Kontakt. Durch ihre enorme Anpassungsfähigkeit und die Eigenschaft, dass sie Kulturfolger sind, findet man die Kosmopoliten dieser Familie in Häusern, Ställen und anderen Gebäuden.

Die Langschwanzmäuse umfassen etwa 750 Arten in 150 Gattungen und sind damit eine der artenreichsten Familien der Säugetiere. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasste Eurasien, Afrika und Australien, durch menschlichen Einfluss sind sie heute weltweit verbreitet, auch auf vielen Inseln, wo sie vorher fehlten.

Die Altweltmäuse, auch als Echte Mäuse bezeichnet (Murinae) sind eine Unterfamilie der Langschwanzmäuse. Zu dieser Gruppe werden rund 560 Arten gezählt, die bekanntesten Gattungen sind die Mäuse (Mus) und die Ratten (Rattus).

Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst Eurasien, Afrika und Australien. Der größte Artenreichtum besteht in Südostasien, wo jede Insel ihre eigenen Mausarten hat. In Australien sind Altweltmäuse neben den Fledermäusen die einzige Gruppe der Höheren Säugetiere, die vor der Besiedlung durch den Menschen dort vorkamen. Auf dem amerikanischen Doppelkontinent gibt es von Natur aus keine Echten Mäuse - sie sind dort durch die Neuweltmäuse vertreten. Allerdings wurden Hausmäuse und Wanderratten durch den Menschen mittlerweile auch nach Amerika und an beinahe jeden Ort der Erde gebracht.

Echte Mäuse bewohnen alle Habitate der Erde. Nur sehr wenige Arten sind Kulturfolger geworden, doch prägen sie das Bild der gesamten Familie. Viel mehr Arten sind obskure Bewohner abgelegener Inseln, die kaum erforscht sind.

Die Langschwanzmäuse entstanden vor rund 15 Millionen Jahren aus den Wühlern. Diesen haben die Langschwanzmäuse den Lebensraum streitig gemacht und somit viele Wühlerarten ausgerottet oder verdrängt. Die Langschwanzmäuse sind sehr anpassungsfähig.
 

 

Merkmale

 

Verhalten


 

Lebensraum und Nahrung

 

Fortpflanzung

Nagetiere ernähren sich üblicherweise von Pflanzen. Dazu dienen die mittleren Schneidezähne, die zu mächtigen, ständig wachsenden Nagezähnen umgebildet worden. Sie besitzen im Ober- und Unterkiefer je zwei gebogene, wurzellose Schneidezähne, die nur auf der Vorderseite mit hartem Zahnschmelz überzogen sind.

Der weichere hintere Teil wird andauernd abgenutzt, wodurch eine scharfe Schmelzkante entsteht. Wird ein Nagetier am Nagen gehindert, wachsen die Schneidezähne aus dem Munde heraus, krümmen sich nach hinten und bohren sich schließlich ins Fleisch.

Eckzähne sind keine vorhanden. Die Backenzähne sind zum Zerreiben der Nahrung eingerichtet. Das Kiefergelenk ist den reibenden Kaubewegungen angepasst: Die Nagetiere sind gekennzeichnet durch starke Kaumuskeln, im Zusammenhang mit der Nagefähigkeit abgewandelte, gegeneinander bewegliche Unterkieferhälften und einem sehr urtümlichen Gehirn.
 

Familie und Gattung

 

 

Nagetiere

 

Die Mehrzahl der Nagetiere ist kurzbeinig, quadruped (sich auf allen Vieren fortbewegend) und relativ klein. Wichtigstes gemeinsames Merkmal sind die jeweils zwei vergrößerten, dauerwachsenden Nagezähne im Ober- und Unterkiefer, die nur auf der äußeren Seite von Schmelz umgeben sind. Je nach Lebensraum und Lebensweise haben sich jedoch die unterschiedlichsten Formen gebildet.

 

 

Wikipedia-Suche:

 

Links

 


 

 

 

  Waldwissen.net

  ETH Informationszentrale

  World of Animals

  Tierdoku

  Tierlexikon

  Tierportrait

  Kappeler Markus

  Natur-Lexikon

  Schweizer Tierschutz

 

  Naturfotos CZ
  FotoNatur

 

  Die Waldmaus

  Ratz; Mäuse und Ratten

  Schweiz Vereinigung Damhirsche

Verkürzte Schonzeit UVEK

 

 

in Kürze...
 

Schulterhöhe 65- 73 cm Reh
Kopf-Rumpflänge 100-130 cm
Gewicht (lebend) 15-25 kg; je nach Klima, Nahrung und Bestandesdichte
Geweih («Gehörn») 1-3 Enden pro Stange; Abwurf: Nov./Dez., erneuert: März/April
Höchstalter bis 20 Jahre; Durchschnitt 2-3 Jahre
Paarungszeit Juli-August
Tragzeit 40 Wochen (inkl. Eiruhe bis ca. Dez.)
Setzzeit Mai-Juni
Anzahl Junge 1-3, meist 2
Geburtsgewicht 500-2000 g
Säugezeit ca. 3 Monate
Geschlechtsreife mit ca. 1 Jahr; aktive Fortpflanzung: M ab 3 Jahren, W mit 1-2 Jahren

 

Zahnformel

1

0

2

3

= 22

1 0 1 3
Charakteristisch ist die Ausbildung von zwei Paar grossen Schneidezähnen, die als Nagezähne benutzt werden. Diese sind stark gebogen und sehr lang. Sie sind an der Vorderseite mit einem harten Schmelz bedeckt und wachsen ständig nach. Eckzähne und vordere Backenzähne fehlen.

Spuren

 

 

 

  

 

Jagd

 

 

 

 

Jagdgesetzgebung
 

    

 

 

Jägersprache


 

 

 

 Lexikon der Weidmannsprache

 

   
   
   
   
   
   
   

 

 

Bemerkungen



 

 

 

 

Kalender

Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Brunft/Paarung                        
verl. Tragzeit                        
Setzzeit                        
Säugezeit                        
Geweihaufbau                        
Schonzeit Bock                        
Schonzeit Reh                        
__________________________________________________________________________________________________________

   

              

    Copyright ©          E. Schmid, Turgi

 update © ES   25. Februar 2009