Ordnung Nagetiere
Familie Hörnchen Bilche Biber Biberratte Langschwanzmäuse (Altweltmäuse) Wühlmäuse
Gattung Erd-hörnchen Baum-hörnchen                
Art Murmel-tier Eich-hörnchen Sieben-schläfer Hasel-maus Biber Nutria (Biberratte) Wander-ratte Wald-maus Haus-maus Bisam (Bisam-ratte) Feld-maus Scher-maus
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Hörnchen

 

Beschreibung

Die Hörnchen (Sciuridae) sind eine Familie aus der Ordnung der Nagetiere (Rodentia). Unter anderem gehören das Eichhörnchen, das Streifenhörnchen und das europäische Ziesel zu dieser Familie.

Insgesamt werden die Hörnchen heute in 51 Gattungen mit etwa 270 bis 280 Arten eingeteilt, wobei die Klassifikation noch im Fluss ist. Hörnchen sind auf der ganzen Welt außer in Australien, Neuguinea, Madagaskar und der Antarktis verbreitet.

Hörnchen sind gekennzeichnet durch einen voll behaarten, oft buschigen Schwanz, die Anzahl von fünf Zehen an den Hinter- und vier Zehen an den Vorderfüßen und große Augen. Die meisten, aber nicht alle Arten sind tagaktiv. Nahrung sind meistens Nüsse und Samen, obwohl sich einige Arten von Insekten ernähren. In den Bäumen lebende Hörnchen sind sehr agile Tiere, die weite Sprünge machen können und sich auch bei Stürzen selten verletzen. Sie bauen ihre Nester in Baumhöhlen oder Astgabeln. Dagegen leben die Erdhörnchen in Gängen, die sie unterirdisch anlegen. Sie bleiben stets in der Nähe dieser Höhlen und fliehen beim Nahen eines Feindes ins Innere.

 

Merkmale

 

Verhalten


 

Lebensraum und Nahrung

 

Fortpflanzung

Nagetiere ernähren sich üblicherweise von Pflanzen. Dazu dienen die mittleren Schneidezähne, die zu mächtigen, ständig wachsenden Nagezähnen umgebildet worden. Sie besitzen im Ober- und Unterkiefer je zwei gebogene, wurzellose Schneidezähne, die nur auf der Vorderseite mit hartem Zahnschmelz überzogen sind.

Der weichere hintere Teil wird andauernd abgenutzt, wodurch eine scharfe Schmelzkante entsteht. Wird ein Nagetier am Nagen gehindert, wachsen die Schneidezähne aus dem Munde heraus, krümmen sich nach hinten und bohren sich schließlich ins Fleisch.

Eckzähne sind keine vorhanden. Die Backenzähne sind zum Zerreiben der Nahrung eingerichtet. Das Kiefergelenk ist den reibenden Kaubewegungen angepasst: Die Nagetiere sind gekennzeichnet durch starke Kaumuskeln, im Zusammenhang mit der Nagefähigkeit abgewandelte, gegeneinander bewegliche Unterkieferhälften und einem sehr urtümlichen Gehirn.
 

Familie und Gattung

 

 

Nagetiere

 

Die Mehrzahl der Nagetiere ist kurzbeinig, quadruped (sich auf allen Vieren fortbewegend) und relativ klein. Wichtigstes gemeinsames Merkmal sind die jeweils zwei vergrößerten, dauerwachsenden Nagezähne im Ober- und Unterkiefer, die nur auf der äußeren Seite von Schmelz umgeben sind. Je nach Lebensraum und Lebensweise haben sich jedoch die unterschiedlichsten Formen gebildet.

 

 

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in Kürze...
 

Schulterhöhe 65- 73 cm Reh
Kopf-Rumpflänge 100-130 cm
Gewicht (lebend) 15-25 kg; je nach Klima, Nahrung und Bestandesdichte
Geweih («Gehörn») 1-3 Enden pro Stange; Abwurf: Nov./Dez., erneuert: März/April
Höchstalter bis 20 Jahre; Durchschnitt 2-3 Jahre
Paarungszeit Juli-August
Tragzeit 40 Wochen (inkl. Eiruhe bis ca. Dez.)
Setzzeit Mai-Juni
Anzahl Junge 1-3, meist 2
Geburtsgewicht 500-2000 g
Säugezeit ca. 3 Monate
Geschlechtsreife mit ca. 1 Jahr; aktive Fortpflanzung: M ab 3 Jahren, W mit 1-2 Jahren

 

Zahnformel

1

0

2

3

= 22

1 0 1 3
Charakteristisch ist die Ausbildung von zwei Paar grossen Schneidezähnen, die als Nagezähne benutzt werden. Diese sind stark gebogen und sehr lang. Sie sind an der Vorderseite mit einem harten Schmelz bedeckt und wachsen ständig nach. Eckzähne und vordere Backenzähne fehlen.

Spuren

 

 

 

  

 

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Bemerkungen



 

 

 

 

Kalender

Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Brunft/Paarung                        
verl. Tragzeit                        
Setzzeit                        
Säugezeit                        
Geweihaufbau                        
Schonzeit Bock                        
Schonzeit Reh                        
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 update © ES   25. Februar 2009