Ordnung Nagetiere
Familie Hörnchen Bilche Biber Biberratte Langschwanzmäuse (Altweltmäuse) Wühlmäuse
Gattung Erd-hörnchen Baum-hörnchen                
Art Murmel-tier Eich-hörnchen Sieben-schläfer Hasel-maus Biber Nutria (Biberratte) Wander-ratte Wald-maus Haus-maus Bisam (Bisam-ratte) Feld-maus Scher-maus
Merkmale  Verhalten  Lebensraum  Fortpflanzung  Spuren  Jagd  Jägersprache  Kalender  Links        

Eichhörnchen

Beschreibung

Das Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) ist ein Säugetier aus der Familie der Hörnchen (Sciuridae). Es ist der einzige natürlich in Mitteleuropa vorkommende Vertreter aus der Gattung der Eichhörnchen und wird zur Unterscheidung von anderen Arten wie dem Kaukasischen Eichhörnchen und dem in Europa eingebürgerten Grauhörnchen auch als Europäisches Eichhörnchen bezeichnet.

 

Merkmale

In seinem Körperbau ist das Eichhörnchen an eine baumbewohnende und kletternde Lebensweise angepasst. Es hat ein Gewicht von etwa 200 bis 400 Gramm. Die Kopfrumpflänge beträgt 20 bis 25 cm. Der zweizeilig behaarte, buschige Schwanz ist 15 bis 20 cm lang. Er dient beim Klettern als Balancierhilfe und beim Springen als Steuerruder. Beim Laufen wird der Schwanz stets in der Luft gehalten.[1] Die Geschlechter sind anhand von Größe und Fellfarbe nicht zu unterscheiden.

Eichhörnchen sind Baum bewohnende Nagetiere und kennzeichnen sich aus durch ihre kurzen Vorderbeine und einen langen, zweizeilig beharrten, buschigen Schwanz aus.

Eichhörnchen werden bis zu 10, manchmal auch 12 Jahre alt. Sie haben ein Gewicht von ca. 300 bis 500 g, das sich vor allem auf den 20 bis 25 cm langen Körper verteilt. Der Schwanz ist etwa 17 bis 20 cm lang.
 

Eichhörnchen gehören zu den Sohlengängern. Sie haben an den Vorderpfoten vier lange, sehr bewegliche, mit langen gebogenen Krallen ausgestattete Finger; die verkümmerten Daumen haben ebenfalls Krallen. Die Hinterbeine sind überproportional lang und sehr kräftig. Die langen gebogenen Krallen bieten den Eichhörnchen auch beim schnellen kopfüber Klettern an glatten Stämmen guten Halt.
 

Verhalten


 

Lebensraum und Nahrung

 

Fortpflanzung


 

Familie und Gattung

 

 

Nagetiere

 

Die Mehrzahl der Nagetiere ist kurzbeinig, quadruped (sich auf allen Vieren fortbewegend) und relativ klein. Wichtigstes gemeinsames Merkmal sind die jeweils zwei vergrößerten, dauerwachsenden Nagezähne im Ober- und Unterkiefer, die nur auf der äußeren Seite von Schmelz umgeben sind. Je nach Lebensraum und Lebensweise haben sich jedoch die unterschiedlichsten Formen gebildet.

 

 

Wikipedia-Suche:

 

Links

 


 

 

 

  BAFU

  ETH Informationszentrale

  World of Animals

  Tierdoku

  Tierlexikon

  Tierportrait

  Kappeler Markus

  Natur-Lexikon

  Tierdach

  Tierpark Goldau

  Spurensuche

 

  Naturfotos CZ
  FotoNatur

 

  Stirnwaffen

  Wildschweine breiten sich aus

  Schweiz Vereinigung Damhirsche

Verkürzte Schonzeit UVEK

 

 

in Kürze...
 

Schulterhöhe 65- 73 cm Reh
Kopf-Rumpflänge 100-130 cm
Gewicht (lebend) 15-25 kg; je nach Klima, Nahrung und Bestandesdichte
Geweih («Gehörn») 1-3 Enden pro Stange; Abwurf: Nov./Dez., erneuert: März/April
Höchstalter bis 20 Jahre; Durchschnitt 2-3 Jahre
Paarungszeit Juli-August
Tragzeit 40 Wochen (inkl. Eiruhe bis ca. Dez.)
Setzzeit Mai-Juni
Anzahl Junge 1-3, meist 2
Geburtsgewicht 500-2000 g
Säugezeit ca. 3 Monate
Geschlechtsreife mit ca. 1 Jahr; aktive Fortpflanzung: M ab 3 Jahren, W mit 1-2 Jahren

 

Zahnformel

1

0

2

3

= 22

1 0 1 3
Charakteristisch ist die Ausbildung von zwei Paar grossen Schneidezähnen, die als Nagezähne benutzt werden. Diese sind stark gebogen und sehr lang. Sie sind an der Vorderseite mit einem harten Schmelz bedeckt und wachsen ständig nach. Eckzähne und vordere Backenzähne fehlen.

Spuren

Fährten:
Die Vorderpfoten hinterlassen Abdrücke von 4 cm Länge auf 2 cm Breite mit 4 Fingern (der Daumen ist sehr kurz).
Die Hinterpfoten lassen einen Abdruck von 5 cm Länge auf 2,5 bis 3,5 cm Breite. Fünf Zehen mit Krallen sind erkennbar.
Der Abstand zwischen den Sprüngen variiert von 30 cm bis zu 1 m und die 4 Pfotenabdrücke sind immer gruppiert.

Kot:
Kleine kugelförmig, etwas abgeflachte Kotbällchen meist aus Pflanzen- und Insektenresten zusammengesetzt.

Nahrungsreste:
Abgenagte Zapfen sind an der Basis spitz abgefressen, die Schuppen sind abgerissen, nur am Ende bleibt eine Spitze.
Nüsse werden von den Eichhörnchen gespalten. Weitere Fraßspuren kann man an Ästen, Rinde oder Pilzen finden.

  

Eichhörnchenspuren

Jagd

 

 

 

 

Jagdgesetzgebung
 

    

 

 

Jägersprache


 

 

 

 Lexikon der Weidmannsprache

 

   
   
   
   
   
   
   

 

 

Bemerkungen

Ihr Nest, der Kobel

Es baut im Baumgipfel ein backofenförmiges Nest, in dem es zwar überwintert, jedoch keinen eigentlichen Winterschlaf hält.

Die Nester (Kobel) liegen meist in einer Astgabel direkt am Hauptstamm. Der äußere Durchmesser der Kobel beträgt 30-40, der Innendurchmesser 12-16cm. Zum Bau wird oft ein Nest des Habichts oder der Elster verwendet. Sie haben ein oder zwei seitliche Eingangslöcher und bestehen aus zwei Hüllen. Die äußerste Schicht wird aus Zweigen gefertigt; diese stammen meist von dem Baum, auf dem das Tier nistet. Das Nestinnere ist mit Federn, Moos, Bast usw. weich ausgepolstert. Den Bast schält das Eichhörnchen von dünnen Zweigen.

Außer dem Hauptkobel werden meist noch einige Reservekobel angelegt und so genannte "Schattennester". Letztere sind innen nicht weich ausgepolstert und dienen dem Eichhörnchen als Schutz bei der Nahrungsaufnahme. Zur kältesten Zeit des Jahres verkriechen sie sich oft tagelang in ihren Nestern.

 

 

 

 

Kalender

Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Brunft/Paarung                        
verl. Tragzeit                        
Setzzeit                        
Säugezeit                        
Geweihaufbau                        
Schonzeit Bock                        
Schonzeit Reh                        
__________________________________________________________________________________________________________

   

              

    Copyright ©          E. Schmid, Turgi

 update © ES   02. März 2009