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Dachs

 

Beschreibung

Der Dachs (Meles meles) ist eines der charakteristischen Säugetiere europäischer Wälder. Zur Abgrenzung von anderen Arten der Dachse (Melinae) innerhalb der Familie der Marder (Mustelidae) wird er auch als Europäischer Dachs oder Eurasischer Dachs bezeichnet. Der Name „Grimbart“ ist dagegen ein volkstümlicher Name, den der Dachs in der Fabel und in Goethes Versepos Reineke Fuchs trägt.

Merkmale

Ein ausgewachsener Dachs ist etwa 90 Zentimeter lang (davon 15 cm Schwanz) und 15 bis 20 Kilogramm schwer. Die Dachsmännchen sind etwas größer als die Weibchen. Damit ist er der größte Marder Mitteleuropas. Das Fell ist unterseits schwarz und oberseits silbriggrau gefärbt, die Haut darunter ist rosafarben. Das Gesicht ist weiß und hat beidseitig einen schwarzen Streifen, der von der Nase über das Auge zum Ohr verläuft.

Verhalten


 

Lebensraum und Nahrung

Bei einer Begegnung mit einem Dachs fällt als erstes sein schwarzweiss gestreiftes, keilförmig zugespitztes Gesicht auf. Tagsüber ist er eher selten anzutreffen, denn als Nachtbummler verlässt der Dachs seinen unterirdischen, selbst gegrabenen Bau kaum je vor der Dunkelheit. Dann macht er sich auf die Nahrungssuche, wobei er beim Umherstreifen Strecken bis zu 11km zurücklegt. Er ist ein Allesfresser, der sich von Jungvögeln, Mäusen, Würmern, Schnecken und Käfer bis hin zu Beeren, Mais, Wurzeln und Honig ernährt. In der Schweiz stehen aber fast vorwiegend Regenwürmer auf seinem Speisezettel. Diese findet er ausschliesslich mit seiner Nase, die ihm in der Dunkelheit die Augen ersetzt. Bis zu 500 Regenwürmer in einer Nacht stehen auf dem Programm. In sehr kalten und schneereichen Wintern zieht sich der Dachs zur Winterruhe in seinen Bau zurück, den er mehrere Wochen nicht verlässt. Während dieser Zeit zehrt er von seinen im Herbst angelegten Fettreserven. In der Schweiz findet man Dachse bis ca. 2000m, wo sie auch unter Alphütten oder Ställen Unterschlupf suchen. Der Dachs lebt gesellig in Familiensippen und ist einer der besten Baummeister unserer Natur. Ganze Generationen sind am gleichen Bau beteiligt. Mit seinen bis zu 22mm langen Krallen an den Vorderfüssen ist er zum Graben bestens ausgerüstet. Zudem kann er die Nasenlöcher verschliessen und auf diese Weise mühelos mit der Schnauze die Erde aus dem Gang stossen. Manchmal findet man Fuchs und Dachs sogar gemeinsam im selben Bau in verschiedenen Höhlen wie bei uns im Tierpark. Die schlauen Füchse benützen nämlich gerne bereits bestehende Dachsbauten.

Fortpflanzung

Familie und Gattung

 

 

Raubwild

 

Als Raubwild bezeichnen wir die dem Jagdrecht unterliegenden einheimischen Raubtiere, gelegentlich auch als "Haarraubwild" vom "Federraubwild" (Greifvögel) unterschieden.

 

 

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in Kürze...
 

Schulterhöhe 65- 73 cm Reh
Kopf-Rumpflänge 100-130 cm
Gewicht (lebend) 15-25 kg; je nach Klima, Nahrung und Bestandesdichte
Geweih («Gehörn») 1-3 Enden pro Stange; Abwurf: Nov./Dez., erneuert: März/April
Höchstalter bis 20 Jahre; Durchschnitt 2-3 Jahre
Paarungszeit Juli-August
Tragzeit 40 Wochen (inkl. Eiruhe bis ca. Dez.)
Setzzeit Mai-Juni
Anzahl Junge 1-3, meist 2
Geburtsgewicht 500-2000 g
Säugezeit ca. 3 Monate
Geschlechtsreife mit ca. 1 Jahr; aktive Fortpflanzung: M ab 3 Jahren, W mit 1-2 Jahren

 

Spuren

 

 

 

  

 

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Bemerkungen



 

 

 

 

Kalender

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Ranzzeit                        
verl. Tragzeit                        
Setzzeit                        
Säugezeit                        
Schonzeit                        
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    Copyright ©          E. Schmid, Turgi

 update © ES   16. Februar 2009