Baummarder
(Edelmarder)
Beschreibung
Der Baummarder oder Edelmarder (Martes martes)
ist eine Raubtierart aus der Gattung der Echten Marder innerhalb der Familie der
Marder (Mustelidae). Er lebt in Europa und Westasien und ist ein Waldbewohner.
Anders als sein Verwandter, der Steinmarder, folgt der Baummarder dem Menschen
nicht in die Nähe der Siedlungen.
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Merkmale
Das Fell des Baummarders ist kastanien- bis
dunkelbraun gefärbt, der Kehlfleck ist gelblichbraun und nach unten abgerundet
und nicht wie beim Steinmarder weiß und gegabelt. Das Winterfell ist lang und
seidig, im Sommer sind seine Haare kürzer und rauer. Wie viele Marder hat er
einen langgestreckten Körper mit relativ kurzen Beinen, die Sohlen sind stark
behaart. Der Schwanz ist relativ lang und buschig, er dient als
Gleichgewichtsorgan beim Klettern und Springen. Der Kopf ist durch die
dreieckigen, gelbgeränderten Ohren charakterisiert, die Nase ist im Gegensatz
zum Steinmarder dunkel. Die Kopfrumpflänge dieser Tiere beträgt 45 bis 58
Zentimeter, der Schwanz wird 16 bis 28 Zentimeter lang und ihr Gewicht beträgt
0,8 bis 1,8 Kilogramm. Männchen werden bis zu einem Drittel schwerer und auch
etwas größer als Weibchen.
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Verhalten
Die Heimat des Baummarders, auch Edelmarder
genannt, sind grosse, zusammenhängende Waldgebiete. Sein Verbreitungsgebiet
umfasst ganz Europa (mit Ausnahme der Iberischen Halbinsel) und reicht über den
Ural bis nach Asien. Hier streift er nachts umher und legt dabei
durchschnittlich 5 7 km zurück, manchmal sogar bis 15 km. Obwohl er sich in den
Bäumen äusserst geschickt fortbewegt, jagt und wandert er vor allem am Boden.
Tagsüber schläft er in hohlen Eichen und Buchen, in Eichhörnchenkobeln oder in
Greifvogelhorsten. Der Baummarder ist ein Einzelgänger, der sein Revier, dessen
Grösse je nach Qualität zwischen 1 und 30 km2 beträgt, in einem regelmässigen
Turnus durchstreift. Das Revier des Männchens ist grösser und schliesst
diejenigen mehrerer Weibchen ein. Von Mitte März bis Ende April werden
durchschnittlich 1 6 (im Mittel 3) Junge geboren, welche im Herbst die Mutter
verlassen. Die Nahrung des Baummarders ist sehr vielseitig zusammengesetzt. In
der Schweiz frisst er vor allem Kleinsäuger wie Mäuse, Siebenschläfer und
Eichhörnchen. Aber auch Vögel, Käfer und Regenwürmer stehen auf seinem
Speiseplan. Nebst der tierischen Nahrung kommen Früchte wie Hagebutten, Vogel-
und Waldbeeren hinzu. Baummarder meiden Menschen und halten sich grundsätzlich
in Waldgebieten auf. Sein naher Verwandter, der Steinmarder, ist hingegen ein
typischer Kulturfolger. Längst hat er die Siedlungsräume erobert und zerbissene
Autokabel oder Spuren lassen seine Anwesenheit erahnen.
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Lebensraum und Nahrung
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Fortpflanzung
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Kalender |
Jan. |
Febr. |
März |
April |
Mai |
Juni |
Juli |
Aug. |
Sept. |
Okt. |
Nov. |
Dez. |
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Ranzzeit |
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verl. Tragzeit |
280 Tage |
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Setzzeit |
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3-4 |
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Säugezeit |
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Schonzeit |
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