Ordnung Paarhufer
Unterordnung Wiederkäuer Nichtwiederkäuer
Familie Geweihträger Hirschart (Cerviden) Hornträger Rinderart (Boviden) Schweineartige
Unterfamilie Trughirsch (Neuwelthirsch) Echte Hirsche (Altwelthirsch)  Ziegenart Rinderart echte Schweine (Altweltschweine)
Gattung Rehe Ren Elche Rot Sika Dam Gämsen Ziegen Schafe Bison  
Art Reh Ren Elch Rot-hirsch Sika-hirsch Dam-hirsch Gämse Steinbock Mufflon Wisent Wildschweine
Merkmale  Verhalten  Lebensraum  Fortpflanzung  Spuren  Jagd  Jägersprache  Kalender  Links        

Nichtwiederkäuer

Beschreibung

Das Wildschwein gehört zoologisch zu den nichtwiederkäuenden Paarhufern und ist der einzige Vertreter seiner Familie (Suidae) in Europe.

Die Schweineartigen (Suina), auch als „Nichtwiederkäuer“ (Nonruminantia) bezeichnet, sind eine Unterordnung der Paarhufer. Sie zeichnen sich im Vergleich zu den Schwielensohlern und den Wiederkäuern durch eine relativ geringe Spezialisierung aus. Ihr Magen ist zwei- oder dreikammerig und nicht zum Wiederkäuen befähigt. Zu den Nichtwiederkäuern gehören zwei Familien, die Altweltlichen oder Echten Schweine (Suidae) und die Neuweltlichen oder Nabelschweine (Tayassuidae).

Merkmale

Das Wildschwein hat einen Allesfressermagen.

Nichtwiederkäuer sind die letzten Überlebenden einer einst sehr formenreichen Unterordnung. Eine Besonderheit der Nichtwiederkäuer ist, dass sie im Vergleich zu den Wiederkäuern ein sehr viel differenzierteres Gebiß besitzen, das stoßzahnartige Eckzähne aufweist. Es ist von daher nicht nötig, dass sie ihre Nahrung ein zweites Mal kauen. Auch sind sie anders als die Wiederkäuer keine reinen Pflanzenfresser, sondern ernähren sich außerdem von Fleisch oder menschlichen Abfällen.

Bei ihnen lassen sich auch noch die Überreste zweier weiterer Zehen erkennen, die bei den anderen Paarhufern überhaupt nicht mehr vorhanden sind.
 

Verhalten


 

Lebensraum und Nahrung


 

Fortpflanzung

Die meisten von ihnen leben polygam und in größeren Herden zusammen. Die Jungtiere der Paarhufer sind bei der Geburt bereits sehr gut entwickelt. Ihr Sinne sowie ihr Instinkt sind voll funktonstüchtig und auch ihre Gliedmaßen haben die Tierkinder schon unter Kontrolle.
 

Familie und Gattung

 

 

Nichtwiederkäuer

 

Die Nichtwiederkäuer (Nonruminantia) sind die ursprünglichste Gruppe der Paarhufer (Ungulata). Sie weisen eine Reihe von primitiven (ursprünglichen) Merkmalen auf: Gliedmaßen, Schädelbau, (fast) vollständiges Gebiß und der einfache Bau des Magens.


 

 

 

 

 

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in Kürze...
 

Schulterhöhe 65- 73 cm
Kopf-Rumpflänge 100-130 cm
Gewicht (lebend) 15-25 kg; je nach Klima, Nahrung und Bestandesdichte
Geweih («Gehörn») 1-3 Enden pro Stange; Abwurf: Nov./Dez., erneuert: März/April
Höchstalter bis 20 Jahre; Durchschnitt 2-3 Jahre
Paarungszeit Juli-August
Tragzeit 40 Wochen (inkl. Eiruhe bis ca. Dez.)
Setzzeit Mai-Juni
Anzahl Junge 1-3, meist 2
Geburtsgewicht 500-2000 g
Säugezeit ca. 3 Monate
Geschlechtsreife mit ca. 1 Jahr; aktive Fortpflanzung: M ab 3 Jahren, W mit 1-2 Jahren

 

 

Spuren

 

 

 

 

Jagd

 

 

 

Jagdgesetzgebung
 

    

 

 

 

Jägersprache

Als "Schalenwild" fassen wir die dem Jagdrecht unterliegenden Paarhufer zusammen. Das sind Huftiere mit gespaltenen Klauen, d. h. zwei Zehen, im Unterschied zu den Einhufern (wie etwa das Pferd). Die Hufen oder Klauen heissen in der Jägersprache "Schalen".

 

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Bemerkungen


 

 

 

 

Kalender

Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Brunft/Paarung                        
Tragzeit                        
Setzzeit                        
Säugezeit                        
Geweihaufbau                        
Schonzeit                        
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    Copyright ©          E. Schmid, Turgi

 update © ES   13. Februar 2009