Familie und Gattung
Horntragende Rinterarten(Boviden)
Familie der
Wiederkäuer mit zwei hohlen Hörnern. Hörner sind knöcherne
Auswüchse der Stirnbeine, umgeben von einer Hornscheide; diese entsteht
durch Verhornung der den Knochenzapfen überziehenden Haut. Da die
Hornbildung von der Basis ausgeht, ist ein dauerndes Wachstum möglich.
Zu den Hornträgern gehören
Ducker,
Böckchen,
Waldböcke, Pferdeböcke, Riedböckchen,
Wasserböcke, verschiedene
Antilopen,
Gazellen,
Saigas,
Tschirus,
Böcke,
Moschusochsen,
Gämsen,
Takins und
Rinder.
Stirnwaffen; Aufbau Unterschied
Schweiz Vereinigung Damhirsche
in Kürze...
| Schulterhöhe | 65- 73 cm |
| Kopf-Rumpflänge | 100-130 cm |
| Gewicht (lebend) | 15-25 kg; je nach Klima, Nahrung und Bestandesdichte |
| Geweih («Gehörn») | 1-3 Enden pro Stange; Abwurf: Nov./Dez., erneuert: März/April |
| Höchstalter | bis 20 Jahre; Durchschnitt 2-3 Jahre |
| Paarungszeit | Juli-August |
| Tragzeit | 40 Wochen (inkl. Eiruhe bis ca. Dez.) |
| Setzzeit | Mai-Juni |
| Anzahl Junge | 1-3, meist 2 |
| Geburtsgewicht | 500-2000 g |
| Säugezeit | ca. 3 Monate |
| Geschlechtsreife | mit ca. 1 Jahr; aktive Fortpflanzung: M ab 3 Jahren, W mit 1-2 Jahren |

Boviden
Kennzeichnend
sind die Hörner: Es sind fast immer zwei an der Zahl (Ausnahme:
Vierhornantilope), die in der Länge von 2 cm bis über 1,50 Meter reichen können.
Bei vielen Arten haben nur die Männchen Hörner, bei den meisten aber beide
Geschlechter. Es handelt sich um Knochenstrukturen, die fest mit dem Schädel
verbunden sind; umgeben sind sie von einer Scheide aus Horn. Anders als bei
Hirschen und Gabelhornträgern werden die Hörner nicht abgeworfen und sind
niemals verzweigt.