Ordnung Paarhufer
Unterordnung Wiederkäuer Nichtwiederkäuer
Familie Geweihträger Hirschart (Cerviden) Hornträger Rinderart (Boviden)  
Unterfamilie Trughirsch (Neuwelthirsch) Echte Hirsche (Altwelthirsch)  Ziegenart Rinderart echte Schweine (Altweltschweine)
Gattung Rehe Ren Elche Rot Sika Dam Gämsen Ziegen Schafe Bison  
Art Reh Ren Elch Rot-hirsch Sika-hirsch Dam-hirsch Gämse Steinbock Mufflon Wisent Wildschweine
Merkmale  Verhalten  Lebensraum  Fortpflanzung  Spuren  Jagd  Jägersprache  Kalender  Links        

Bison

 

Beschreibung

Der Bison (Bison bison), der zur Sippe der Wildrinder gehört, ist das mächtigste Säugetier Nordamerikas. Erwachsene Männchen erreichen eine Schulterhöhe von 180 cm, eine Kopfrumpflänge von 300 cm und ein Gewicht von 900 bis 1100 kg. Die Weibchen sind um rund ein Drittel kleiner und leichter als die Männchen.

Bisons sind sehr gesellige Tiere. Kleinherden, die sich aus ein paar erwachsenen Bullen, 5 bis 15 erwachsenen Kühen und deren Kälbern zusammensetzen, schliessen sich mitunter zu riesigen Verbänden zusammen. Während der Brunftzeit von Juli bis September tragen die Männchen heftige Rangordnungskämpfe um den «Besitz» der Weibchen aus. Sie enden oft mit schweren Verletzungen, manchmal sogar mit dem Tod eines der Gegner. Der Sieger geht dann mit dem umworbenen, brünftigen Weibchen eine «Kurzehe» von wenigen Stunden ein, die nach erfolgter Begattung endet. Nach einer Tragzeit von 9,5 Monaten bringt das Weibchen meist ein einzelnes Junges zur Welt. Wie bei allen Wildrindern beträgt die Lebensdauer des Bisons 20 bis 25 Jahre.

Um das Jahr 1700 lebten in Nordamerika - von Alaska südwärts bis Mexiko und quer durch den Kontinent bis fast zum Atlantik - noch 60 bis 70 Millionen Bisons, die oftmals in schier endlosen Herden das weite Grasland durchzogen. Die Prärieindianer waren für ihren Lebensunterhalt vollständig auf die Bisonjagd angewiesen; alle ihre Handlungen und Anschauungen waren auf das engste mit den Wildrindern verknüpft. Ihre Jagd mit Pfeil und Bogen konnte den Riesenherden indes nichts anhaben.

Der Niedergang der Bisons begann erst mit der Eroberung und Besiedlung des «Wilden Westens» durch die Weissen. 1884 waren die arglosen Grasfresser bis auf einen kläglichen Rest von 200 Tieren ausgerottet. Dank des Einsatzes einiger weitsichtiger Männer konnte die Art im letzten Moment noch gerettet werden. Heute gibt es zum Beispiel im Yellowstone National Park in Wyoming und im Wood Buffalo Park in Alberta wieder ansehnliche Herden der imposanten Tiere.

 

Merkmale

 

Verhalten

 

Lebensraum und Nahrung

Der Bison (Bison bison), der zur Sippe der Wildrinder gehört, ist das mächtigste Säugetier Nordamerikas. Erwachsene Männchen erreichen eine Schulterhöhe von 180 cm, eine Kopfrumpflänge von 300 cm und ein Gewicht von 900 bis 1100 kg. Die Weibchen sind um rund ein Drittel kleiner und leichter als die Männchen.

Bisons sind sehr gesellige Tiere. Kleinherden, die sich aus ein paar erwachsenen Bullen, 5 bis 15 erwachsenen Kühen und deren Kälbern zusammensetzen, schliessen sich mitunter zu riesigen Verbänden zusammen. Während der Brunftzeit von Juli bis September tragen die Männchen heftige Rangordnungskämpfe um den «Besitz» der Weibchen aus. Sie enden oft mit schweren Verletzungen, manchmal sogar mit dem Tod eines der Gegner. Der Sieger geht dann mit dem umworbenen, brünftigen Weibchen eine «Kurzehe» von wenigen Stunden ein, die nach erfolgter Begattung endet. Nach einer Tragzeit von 9,5 Monaten bringt das Weibchen meist ein einzelnes Junges zur Welt. Wie bei allen Wildrindern beträgt die Lebensdauer des Bisons 20 bis 25 Jahre.

Um das Jahr 1700 lebten in Nordamerika - von Alaska südwärts bis Mexiko und quer durch den Kontinent bis fast zum Atlantik - noch 60 bis 70 Millionen Bisons, die oftmals in schier endlosen Herden das weite Grasland durchzogen. Die Prärieindianer waren für ihren Lebensunterhalt vollständig auf die Bisonjagd angewiesen; alle ihre Handlungen und Anschauungen waren auf das engste mit den Wildrindern verknüpft. Ihre Jagd mit Pfeil und Bogen konnte den Riesenherden indes nichts anhaben.

Der Niedergang der Bisons begann erst mit der Eroberung und Besiedlung des «Wilden Westens» durch die Weissen. 1884 waren die arglosen Grasfresser bis auf einen kläglichen Rest von 200 Tieren ausgerottet. Dank des Einsatzes einiger weitsichtiger Männer konnte die Art im letzten Moment noch gerettet werden. Heute gibt es zum Beispiel im Yellowstone National Park in Wyoming und im Wood Buffalo Park in Alberta wieder ansehnliche Herden der imposanten Tiere.

 

Fortpflanzung

 

Familie und Gattung

 

 

Rinder

 

Die Bisons (Bison) sind eine Gattung auf der Nordhalbkugel verbreiteter Wildrinder. Heute gibt es zwei Vertreter, den Amerikanischen Bison (Bison bison) und den in Europa vorkommenden Wisent (Bison bonasus).

 

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in Kürze...
 

Schulterhöhe 65- 73 cm
Kopf-Rumpflänge 100-130 cm
Gewicht (lebend) 15-25 kg; je nach Klima, Nahrung und Bestandesdichte
Geweih («Gehörn») 1-3 Enden pro Stange; Abwurf: Nov./Dez., erneuert: März/April
Höchstalter bis 20 Jahre; Durchschnitt 2-3 Jahre
Paarungszeit Juli-August
Tragzeit 40 Wochen (inkl. Eiruhe bis ca. Dez.)
Setzzeit Mai-Juni
Anzahl Junge 1-3, meist 2
Geburtsgewicht 500-2000 g
Säugezeit ca. 3 Monate
Geschlechtsreife mit ca. 1 Jahr; aktive Fortpflanzung: M ab 3 Jahren, W mit 1-2 Jahren

 

 

Spuren

 

 

 

 

Jagd

 

Jagdgesetzgebung
 

    

 

 

 

Jägersprache


 

 

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Bemerkungen

Der Amerikanische Bison (Bison bison), oft auch als Indianerbüffel oder nur als Büffel (englisch buffalo) bezeichnet, ist ein in Nordamerika verbreitetes Wildrind. Zusammen mit dem in Europa vorkommenden, ihm ähnlichen Wisent bildet er die Gattung der Bisons. Manchmal werden der amerikanische Bison und der Wisent gemeinsam als eine Art aufgefasst.
 

 

 

 

Kalender

Jan. Febr. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Brunft/Paarung                        
Tragzeit                        
Setzzeit                        
Säugezeit                        
Schonzeit                        
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 update © ES   13. Februar 2009